Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, China

PEKING - In China hat sich die Stimmung in kleineren und mittelgroßen Industriebetrieben erneut eingetrübt.

02.08.2021 - 08:38:28

China: 'Caixin'-Industriestimmung fällt auf tiefsten Stand seit Frühjahr 2020. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel überraschend stark auf den tiefsten Stand seit Frühjahr 2020. Der "Caixin"-Index rutschte im Juli zum Vormonat um 1,0 Punkte auf 50,3 Punkte, wie das Magazin am Montag in Peking mitteilte. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Rückgang auf 51,0 Zähler erwartet.

Der Indexwert erreichte damit den tiefsten Stand seit Mai 2020. Damals stand er bei 50,7 Zählern. Mit dem zweiten Rückgang in Folge steht der Stimmungsindikator für Juli nur noch knapp über der sogenannten "Expansionsschwelle" von 50 Punkten. Werte über dieser Marke deuten auf eine Expansion der wirtschaftlichen Aktivitäten hin. Werte unter der Marke signalisieren eine Schrumpfung.

Bereits am Samstag hatte die Regierung in Peking ihren Stimmungsindikator für die großen und staatlich dominierten Industrieunternehmen veröffentlicht. Dieser ging um 0,5 Punkte auf 50,4 Zähler zurück. Er hielt sich damit ebenfalls nur noch knapp über der Expansionsschwelle.

Ökonomen der Commerzbank sehen in den jüngsten Stimmungsdaten einen Hinweis, dass die Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt an Fahrt verlieren dürfte. Sie befürchten in den kommenden Monaten weitere Abwärtsrisiken für Chinas Wirtschaft.

Nach einem starken Jahresauftakt hat das chinesische Wirtschaftswachstum im Frühjahr an Schwung verloren. In den Monaten April bis Juni wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nur um 7,9 Prozent im Jahresvergleich, nachdem im ersten Quartal noch ein Rekordwachstum um 18,3 Prozent verzeichnet wurde. Ein starker Anstieg der Rohstoffpreise und ein Wiederaufflammen der Corona-Pandemie gelten als Ursachen für die sich abschwächende Konjunktur.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Eurozone: Unternehmensstimmung trübt sich deutlich ein. Der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit fiel gegenüber dem Vormonat um 2,9 Punkte auf 56,1 Zähler, wie die Marktforscher am Donnerstag in London mitteilten. Der Rückgang fiel wesentlich stärker aus als von Analysten erwartet. Markit begründete die Abschwächung mit anhaltenden Lieferengpässen im Welthandel und Sorgen wegen der anhaltenden Corona-Pandemie. LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich im September deutlich eingetrübt, wenn auch von hohem Niveau aus. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 10:22) weiterlesen...

Spanische Wirtschaft wächst deutlich schwächer. Im zweiten Quartal erhöhte sich die Wirtschaftsleistung (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 1,1 Prozent, wie das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid mitteilte. In einer vorherigen Schätzung war noch ein deutlich stärkerer Zuwachs um 2,8 Prozent ermittelt worden. MADRID - Die spanische Wirtschaft ist im Frühjahr wesentlich schwächer gewachsen als bisher gedacht. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 09:15) weiterlesen...

Frankreich: Geschäftsklima hellt sich auf. Das Geschäftsklima erhöhte sich im September gegenüber August um einen Punkt auf 111 Zähler, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte. Analysten hatten mit 110 Punkten gerechnet. PARIS - In Frankreich hat sich die Unternehmensstimmung im September nach zwei Rückgängen in Folge wieder aufgehellt. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 08:58) weiterlesen...

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen stärker als erwartet. Sie gingen im Monatsvergleich um 2,0 Prozent zurück, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang um 1,7 Prozent gerechnet. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im August stärker als erwartet gefallen. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 16:26) weiterlesen...

Eurozone: Verbrauchervertrauen hellt sich überraschend auf. Der Indikator sei um 1,3 Punkte auf minus 4,0 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem Rückgang auf minus 5,9 Prozent gerechnet. Der Indikator liegt damit über dem Niveau von vor der Corona-Krise. In der Europäischen Union insgesamt war die Entwicklung ähnlich. BRÜSSEL - Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone hat sich im September überraschend aufgehellt. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 16:04) weiterlesen...

Ifo-Institut senkt Wachstumsprognose auf 2,5 Prozent. In diesem Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung nur um 2,5 Prozent zulegen - 0,8 Prozentpunkte weniger als noch im Juni vorhergesagt: "Die ursprünglich für den Sommer erwartete kräftige Erholung nach Corona verschiebt sich weiter", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Mittwoch. MÜNCHEN/FRANKFURT - Das Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft wegen der anhaltenden Lieferengpässe in der Industrie deutlich gesenkt. (Boerse, 22.09.2021 - 14:12) weiterlesen...