Indikatoren, China

PEKING - In China hat sich die Beschleunigung der Inflation wieder beruhigt.

11.04.2018 - 07:11:24

China: Anstieg der Verbraucherpreise geht deutlich zurück. Die Verbraucherpreise seien im März im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen und damit deutlich schwächer als noch im Februar, teilte das nationale Statistikamt am Mittwoch in Peking mit. Die von Bloomberg befragten Experten hatten nur mit einem Rückgang auf 2,6 Prozent gerechnet. Im Februar waren die Verbraucherpreise noch um 2,9 Prozent und damit so stark wie seit Herbst 2013 nicht mehr geklettert.

Der starke Anstieg im Februar ging unter anderem auf das in diesem Jahr relativ spät liegende Neujahrsfest zurück. Dieses Fest wird in China immer zwischen der zweiten Januar-Hälfte und Mitte Februar gefeiert.

Auch bei den Erzeugerpreisen fiel das Plus im März nicht so hoch aus wie noch im Vormonat. Hier lag der Anstieg mit 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 0,6 Prozentpunkte unter dem Februar-Wert und damit so niedrig wie seit mehr als einem Jahr. Volkswirte hatten hier mit einem Zuwachs von 3,3 Prozent gerechnet.

"Es gebe derzeit keine Anzeichen dafür, dass China Inflation in die Welt exportiert", sagte Lie Wei, Volkswirt bei der Großbank Standard Chartered. Er geht davon aus, dass die Erzeuger- und Verbraucherpreise im zweiten Halbjahr in einer Bandbreite von zwei bis drei Prozent anziehen werden.

Chinas Regierung peilt in diesem Jahr bei den Verbraucherpreisen einen Anstieg um drei Prozent an. Nach Einschätzung von Lei Wei steht das Inflationsziel derzeit allerdings nicht ganz oben auf der Prioritätsliste der Machthaber in Peking. Diese hätten derzeit vor allem den Abbau der Schulden bei Großkonzernen im Fokus.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schwache Industrie belastet Unternehmensstimmung in der Eurozone. Der vom Markit-Institut erhobene Einkaufsmanagerindex fiel um 0,3 Punkte auf 54,2 Zähler, wie das Institut am Freitag in London mitteilte. Volkswirte hatten unveränderte 54,5 Punkte erwartet. Der Indikator signalisiert damit weiterhin ein wirtschaftliches Wachstum, da er über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten liegt. LONDON - Eine enttäuschende Industrieentwicklung hat die Stimmung in den Unternehmen im Euroraum insgesamt gedrückt. (Wirtschaft, 21.09.2018 - 11:49) weiterlesen...

Unternehmensstimmung in der Eurozone trübt sich überraschend ein. Der vom Markit-Institut erhobene Einkaufsmanagerindex fiel um 0,3 Punkte auf 54,2 Zähler, wie das Institut am Freitag in London mitteilte. Volkswirte hatten unveränderte 54,5 Punkte erwartet. Der Indikator signalisiert damit weiterhin ein wirtschaftliches Wachstum, da er über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten liegt. LONDON - Die Stimmung der Unternehmen im Euroraum hat sich im September überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 21.09.2018 - 10:25) weiterlesen...

Frankreich: Wirtschaft wächst im Frühjahr verhalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im zweiten Quartal um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartals gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Freitag nach einer dritten Schätzung mit. Damit wurden die Ergebnisse einer zweiten Erhebung bestätigt. Bereits im ersten Quartal war die Wirtschaft mit diesem Tempo gewachsen. PARIS - Das Wirtschaft Frankreichs ist im Frühjahr verhalten gewachsen. (Wirtschaft, 21.09.2018 - 09:03) weiterlesen...

Japan: Preisanstieg zieht etwas an - Ziel aber noch weit entfernt. Doch trotz der leichten Erholung, die vor allem auf höhere Kosten für Energie zurückgeht, bleibt die Inflation weiter deutlich hinter dem Notenbankziel zurück. Im August haben die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent angezogen, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Im Juni waren es noch 0,9 Prozent. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Anstieg von 1,1 Prozent gerechnet. TOKIO - In Japan sind die Verbraucherpreise im August etwas stärker gestiegen als zuletzt. (Wirtschaft, 21.09.2018 - 07:39) weiterlesen...

Forscher: Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt 2019 auf 2,23 Millionen. Im Jahresdurchschnitt werde die Arbeitslosigkeit 2019 um rund 120 000 auf 2,23 Millionen sinken, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Herbstprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das IAB ist das Forschungszentrum der Bundesagentur für Arbeit (BA), arbeitet allerdings unabhängig von der Bundesbehörde. NÜRNBERG - Die gute Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt setzt sich nach Einschätzung von Forschern im kommenden Jahr weiter fort - allerdings in etwas abgeschwächter Form. (Wirtschaft, 20.09.2018 - 17:25) weiterlesen...

Weltwirtschaft dürfte Wachstumshöhepunkt hinter sich haben. Zu diesem Ergebnis kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturbericht. Das Wachstum stehe nicht mehr auf so breitem Fundament wie noch vor wenigen Monaten. Risiken sieht die OECD vor allem in dem zunehmenden Handelsprotektionismus und Turbulenzen in zahlreichen großen Schwellenländern. PARIS - Die Weltwirtschaft dürfte den Höhepunkt des aktuellen Konjunkturaufschwungs hinter sich haben. (Wirtschaft, 20.09.2018 - 17:14) weiterlesen...