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Indikatoren, China

PEKING - In China hat sich der Anstieg der Erzeugerpreisen wegen hoher Rohstoffkosten stark beschleunigt, während die Entwicklung der Verbraucherpreise vergleichsweise schwach bleibt.

10.03.2021 - 10:26:28

Chinas Erzeugerpreisen steigen stark - Verbraucherpreise sinken. Im Februar gingen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 0,2 Prozent zurück, wie das Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Im Januar hatte die Inflationsrate etwas niedriger bei minus 0,3 Prozent gelegen. Analysten hatten eine unveränderte Rate erwartet.

Ein völlig anderes Bild zeigte sich hingegen bei der Preisentwicklung auf Produzentenebene. Hier hat ein Anstieg der Rohstoffkosten die Preisdynamik deutlich verstärkt. Wie das Statistikamt weiter mitteilte, legten die Erzeugerpreise im Februar um 1,7 Prozent im Jahresvergleich zu. Analysten waren nur von einer Jahresrate von 1,5 Prozent ausgegangen. Im Januar hatte die Steigerungsrate nur 0,3 Prozent betragen.

Im Januar legten die chinesischen Erzeugerpreise erstmals seit einem Jahr wieder zu, nachdem sie 2020 vor allem wegen der Corona-Krise zum Teil deutlich gefallen waren. Nach Einschätzung des Analysten Hao Zhou von der Commerzbank spielt hierbei neben dem Anstieg der Rohstoffpreise auch das Erstarken der chinesischen Exportwirtschaft nach dem Corona-Einbruch eine Rolle.

Generell gelten die Erzeugerpreise ein Stück weit als Vorläufer der allgemeinen Preisentwicklung. Der Anstieg der chinesischen Erzeugerpreise im Februar könnte ein Hinweis sein, dass Chinas Industrieunternehmen über höhere Preise für exportierte Güter die Preisentwicklung weltweit ankurbeln. "Weil die Inflationserwartungen weltweit steigen, erlangt auch der chinesische Inflationsbericht eine stärkere Aufmerksamkeit", sagte Commerzbank-Experte Hao Zhou.

Mit der stärkeren Preisdynamik für die Unternehmen der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt werden an den Finanzmärkten generell Sorgen vor einer steigenden Inflation und einer damit verbundenen möglichen Straffung der Geldpolitik führender Notenbanken geschürt. Zuletzt hatte die Sorge vor einer anziehenden Inflation die Finanzmärkte verunsichert. So gaben vor allem in den Vereinigten Staaten die Kurse von Staatsanleihen jüngst deutlich nach, während die Renditen im Gegenzug kräftig zulegten. Dies hatte zumindest zeitweise die Aktienmärkte belastet.

@ dpa.de

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