Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

PEKING - Erstmals seit dem Ausbruch des Coronavirus ist Chinas Wirtschaft wieder gewachsen.

16.07.2020 - 04:58:38

Chinas Wirtschaft legt im zweiten Quartal um 3,2 Prozent zu. Wie das Pekinger Statistikamt am Donnerstag mitteilte, legte die Wirtschaft im zweiten Quartal deutlich um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Damit fiel die Erholung etwas besser aus, als Experten erwartet hatten. Wegen der Corona-Pandemie hatte die zweitgrößte Volkswirtschaft zuvor einen historischen Einbruch erlebt.

Zum ersten Mal seit Beginn der offiziellen Aufzeichnungen im Jahr 1992 hatte China im ersten Quartal ein negatives Wirtschaftswachstum von 6,8 Prozent verzeichnet. Unterm Strich ergibt sich damit ein Minus von 1,6 Prozent im ersten Halbjahr, wie das Statistikamt weiter mitteilte.

Das Wachstum im zweiten Quartal fällt für chinesische Verhältnisse noch immer zart aus. Die Wirtschaft der Volksrepublik war im vergangenen Jahr um 6,1 Prozent gewachsen. Vor dem Hintergrund der globalen Corona-Pandemie werten Analysten die neuen Wachstumszahlen dennoch als klares Zeichen der Erholung.

Chinas Wirtschaft springt wieder an, weil das Land die Corona-Pandemie weitgehend unter Kontrolle gebracht hat. Es gibt heute kaum noch neue Infektionen, so dass sich das Leben und die Wirtschaftstätigkeiten wieder normalisieren. Der Aufschwung in China wird angetrieben von der heimischen Nachfrage und einer Zunahme der Industrieproduktion und Dienstleistungen. Deutlich machen sich die Stützungsmaßnahmen bemerkbar, die die Regierung wegen des Corona-Ausbruchs auf den Weg gebracht hatte.

Dass es langsam wieder aufwärts geht, machten bereits am Dienstag die neuen Zahlen für den Außenhandel deutlich: Exporte und Importe der größten Handelsnation lagen im Juni erstmals wieder im Plus.

Die Ausfuhren in US-Dollar berechnet stiegen um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren wuchsen unerwartet stark um 2,7 Prozent. Eigentlich hatten Experten mit einem starken Minus der Importe wie in den Vormonaten gerechnet.

Trotz der Besserung muss sich Chinas Wirtschaft weiter auf schwer kalkulierbare Risiken einstellen. Experten nennen etwas die Ungewissheiten durch die Streitigkeiten zwischen den USA und China im Handel und im Technologiesektor sowie einen möglichen weiteren Rückgang der Weltwirtschaft. Viele Unternehmen kämpfen weiter ums Überleben, Millionen Menschen sind arbeitslos. Auch besteht die Gefahr einer neuen Corona-Welle im Herbst oder Winter, wenn sich das Wetter abkühlt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

'Wirtschaftsweiser' Feld rechnet nicht mit Massenarbeitslosigkeit. Zwar werde die Arbeitslosigkeit infolge des wirtschaftlichen Einbruchs steigen. "Aber ich erwarte keine Massenarbeitslosigkeit", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Zeitungsgruppe "Welt". BERLIN - Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Lars Feld, erwartet keine dramatische Verschlechterung auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch die Corona-Krise. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 19:33) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren legen erneut zu. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stieg um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten einen Zuwachs um 1,3 Prozent erwartet. WASHINGTON - Die konjunkturellen Aussichten in den USA haben sich im August weiter aufgehellt. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:27) weiterlesen...

USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich weiter auf. Das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen stieg gegenüber dem Vormonat um 4,8 Punkte auf 78,9 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 75,0 Punkten gerechnet. Sowohl die Bewertung der aktuelle Lage als auch die Erwartungen hellten sich auf. MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im September weiter aufgehellt. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:22) weiterlesen...

USA: Leistungsbilanz weitet Defizit in Corona-Krise stark aus. Das Defizit stieg um 59,0 Milliarden US-Dollar oder 52,9 Prozent auf 170,5 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einer Defizitausweitung gerechnet, allerdings in geringerem Umfang. Das Defizit in der Handelsbilanz stieg stark an, während die Überschüsse in der Dienstleistungs- und Einkommensbilanz zurückgingen. WASHINGTON - Die Leistungsbilanz der USA hat ihr chronisches Defizit im zweiten Quartal infolge der Corona-Krise drastisch ausgeweitet. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 15:00) weiterlesen...

Industrieverband rechnet mit schwächerem Konjunktureinbruch 2020. "Wir haben tatsächlich im Verlauf des zweiten und im Verlauf des noch nicht ganz zu Ende gegangenen dritten Quartals gesehen, dass es in vielen Segmenten in vielen Branchen besser ging, als wir erwartet haben", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, dem Nachrichtenportal "ThePioneer" (Freitag). "Das macht uns einen Tick optimistischer, als wir es schon mal waren", sagte der Industriepräsident. BERLIN - Die deutsche Industrie erwartet einen weniger starken Wirtschaftseinbruch in diesem Jahr als zunächst angenommen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 11:30) weiterlesen...

Eurozone: Leistungsbilanz mit geringerem Überschuss. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte, fiel der Überschuss gegenüber Juni von rund 21 Milliarden auf etwa 17 Milliarden Euro. Zwar stiegen die Überschüsse in der Handels- und Dienstleistungsbilanz. Die Einkommensbilanzen wiesen jedoch Defizite aus. FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im Juli wieder gesunken. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 10:40) weiterlesen...