Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, China

PEKING - Die Preisentwicklung in China deutet weiter auf eine konjunkturelle Erholung nach dem Corona-Einbruch hin.

10.08.2020 - 09:48:28

Chinas Preisentwicklung signalisiert weiter Konjunkturerholung. Im Juli hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise den dritten Monat in Folge beschleunigt und die Inflationsrate stieg auf 2,7 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Im Juni waren die Verbraucherpreise nur um 2,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen und im Mai um 2,4 Prozent, nachdem die Inflationsrate zum Jahreswechsel noch etwa doppelt so hoch lag.

Damit verstärkte sich die allgemeine Preisentwicklung nach dem Corona-Tief im Mai. Der Anstieg der Verbraucherpreise fiel im Juli außerdem etwas kräftiger als erwartet aus. Neben den Verbraucherpreisen lieferte auch die Entwicklung der Erzeugerpreise Hinweise auf eine weitere konjunkturelle Belebung. Die Preise, die Unternehmen von anderen Firmen verlangen, sanken im Juli nicht mehr so stark wie im Juli.

Bei den Erzeugerpreisen meldete das Statistikamt für Juli eine Rate von minus 2,4 Prozent, nachdem sie im Juni noch um 3,0 Prozent im Jahresvergleich und im Mai um 3,7 Prozent gesunken waren.

Experte Hao Zhou, Analyst bei der Commerzbank, verwies auf Aussagen des chinesischen Notenbankpräsidenten Yi Gang vom Wochenende. Der Notenbankchef hatte in einem Interview erklärt, dass China in den kommenden Monaten an einer angemessenen Geldmenge festhalten werde. Nach Einschätzung des Commerzbank-Experten deuten die Aussagen darauf hin, dass die Notenbank den Fokus stärker auf die Schuldenkontrolle richtet und die Geldpolitik nicht mehr so locker sein wird wie in der Corona-Krise.

Die Corona-Krise hatte China früher erfasst als andere führende Industriestaaten und weite Teile der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt drastisch gebremst. Zuletzt zeichnete sich aber bei vielen Konjunkturdaten eine Besserung der Lage ab.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/Volkswirte: Wirtschaft erholt sich von Corona-Schock - Risiko bleibt (Tippfehler beseitigt) (Wirtschaft, 26.09.2020 - 16:35) weiterlesen...

Volkswirte: Wirtschaft erholt sich von Corona-Schock - Risiko bleibt. "Inzwischen zeichnet sich ab, dass - zumindest in Deutschland - die Lage doch nicht ganz so düster ist, wie die Stimmung zwischenzeitlich war", sagte Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. NÜRNBERG - Ein halbes Jahr nach dem Corona-Lockdown ist die deutsche Wirtschaft nach Angaben von Volkswirten auf Erholungskurs. (Wirtschaft, 26.09.2020 - 12:07) weiterlesen...

USA: Aufträge für langlebige Güter steigen deutlich schwächer. Darauf deuten neue Auftragsdaten vom Freitag hin. Nach Angaben des Handelsministeriums erhielten die Unternehmen im August 0,4 Prozent mehr Aufträge für langlebige Güter als im Vormonat. Der Anstieg fiel wesentlich schwächer aus als in den Monaten zuvor. Von Mai bis Juli waren die Aufträge stark gestiegen, nachdem sie zu Beginn der Corona-Krise im März und April eingebrochen waren. WASHINGTON - Die Investitionstätigkeit der US-Unternehmen scheint abzubremsen. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 17:04) weiterlesen...

Arbeitsminister Heil besucht Bundesagentur für Arbeit in Krisenzeiten. Die Bundesagentur steuert im laufenden Jahr wegen der hohen Zusatzausgaben vor allem für Kurzarbeitergeld und staatlich übernommene Sozialleistungen auf ein Milliardendefizit zu. Der Bund muss einspringen, da es sich bei den Leistungen um gesetzlich verankerte Pflichtausgaben handelt. Der Haushalt der Bundesagentur für das Jahr 2021 wird im November aufgestellt. NÜRNBERG - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ist am Freitag zu einem Besuch bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg eingetroffen, um den coronabedingt angespannten Haushalt der Behörde zu diskutieren. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 12:29) weiterlesen...

Baubranche mit weniger Aufträgen - dennoch Umsatzplus angepeilt. "Aufgrund des insgesamt guten Ergebnisses haben wir unsere Umsatzprognose vom Mai 2020 wieder leicht angehoben: Wir erwarten für 2020 ein nominales Plus von 3,5 Prozent, real von 0,5 Prozent und ein Beschäftigungsplus von 10 000 auf 880 000 Personen", teilte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am Freitag mit. In den ersten sieben Monaten lagen die Erlöse nach Angaben des Verbandes nominal (plus 6,6 Prozent) und preisbereinigt (plus 3,6 Prozent) über Vorjahresniveau. WIESBADEN - Die Baubranche in Deutschland erwartet trotz einer Auftragsdelle im Juli ein Umsatzplus im Gesamtjahr 2020. (Boerse, 25.09.2020 - 10:59) weiterlesen...

Konjunktur-Erholung im nächsten Jahr - falls Lockdown ausbleibt. Das an die Bundesagentur für Arbeit angegliederte Institut ermittelte in seiner Herbstprognose für das laufende Jahr einen coronabedingten Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5,2 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen werde im Jahresschnitt um 440 000 zunehmen. NÜRNBERG - Arbeitsmarkt und Konjunktur in Deutschland werden sich laut einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im kommenden Jahr vom Corona-Schock erholen - allerdings nur, wenn eine Insolvenzwelle ausbleibt und es nicht zu einem zweiten Shutdown kommt. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 10:40) weiterlesen...