Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, China

PEKING - Die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus bremst die konjunkturelle Entwicklung in China.

31.08.2021 - 08:35:26

Delta-Variante belastet Stimmung in Chinas Unternehmen. Vor allem im Bereich Dienstleistungen sorgte das Virus für einen herben Stimmungsdämpfer, wie aus dem am Dienstag veröffentlichen staatlichen Einkaufsmanagerindex hervorgeht. Der Indexwert, der die Stimmung in größeren und staatlichen Unternehmen des Dienstleistungssektors abbildet, fiel im August auf 47,5 Punkte, nach 53,3 Zählern im Monat zuvor.

Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten einen deutlich höheren Indexwert von 52,0 Punkten erwartet. Der Rückschlag im August ist der stärkste Dämpfer des staatlichen Indexwertes seit dem Ausbruch der Corona-Krise Anfang 2020. Außerdem ist der Indexwert für den Bereich Dienstleistungen erstmals seit Februar 2020 wieder unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten gefallen, was auf ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivitäten hindeutet.

Auch der staatliche Indexwert für die Industrieunternehmen ging im August zurück. Hier fiel der Stimmungsdämpfer allerdings vergleichsweise moderat aus. Der Indexwert sank nur leicht auf 50,1 Punkte, nach 50,4 Zählern im Juli. Im August hatte Chinas Führung mit harten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus angekämpft. Nach Einschätzung des Analysten Hao Zhou von der Commerzbank macht die Delta-Variante die Wachstumsprognose für China unsicherer.

Allerdings hat die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt die Corona-Maßnahmen bereits Ende August weitgehend aufgehoben. "Wenn es also nicht zu einem weiteren großen Virusausbruch kommt, dürfte die Wirtschaft im dritten Quartal nur einen vorübergehenden Rückschlag erlitten haben und sich im vierten Quartal wieder erholen", sagte der Commerzbank-Experte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich weniger als erwartet auf. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Punkte auf 71,0 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 72,0 Punkte gerechnet. Im August war der Indikator noch mit 70,3 Punkten auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2011 gefallen. MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im September weniger als erwartet aufgehellt. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 17:05) weiterlesen...

Eurozone: Inflation steigt auf höchsten Stand seit fast zehn Jahren. Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg laut einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Es ist die höchste Inflationsrate seit November 2011. Im Juli hatte die Rate noch bei 2,2 Prozent gelegen. LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat im August deutlich zugelegt und den höchsten Stand seit fast zehn Jahren erreicht. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 11:03) weiterlesen...

Großbritannien: Einzelhandel verliert erneut Umsätze. Die Gesamterlöse lagen 0,9 Prozent niedriger als im Juli, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Schon im Vormonat waren die Umsätze deutlich um 2,8 Prozent zurückgegangen. LONDON - Der britische Einzelhandel hat im August erneut Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 08:28) weiterlesen...

USA: Einzelhandel überrascht mit Umsatzanstieg. Die Umsätze seien um 0,7 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem Rückgang um 0,7 Prozent gerechnet. Allerdings wurde zugleich der Rückgang im Vormonat von 1,1 auf 1,8 Prozent revidiert. WASHINGTON - Der US-Einzelhandel hat seine Umsätze im August zur Überraschung von Experten ausgeweitet. (Boerse, 16.09.2021 - 17:04) weiterlesen...

USA: Philly-Fed-Index steigt deutlich. Der Indikator der regionalen Notenbank für die Industrie (Philly-Fed-Index) stieg um 11,3 Punkte auf 30,7 Punkte, wie die Zentralbank am Donnerstag in Philadelphia mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 19,0 Punkte gerechnet. Zuvor war der Indikator vier mal in Folge gefallen. PHILADELPHIA - Das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia hat sich im September merklich verbessert. (Wirtschaft, 16.09.2021 - 15:01) weiterlesen...

USA: Mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe - ein Frühindikator für den Jobmarkt - legten im Wochenvergleich um 20 000 auf 332 000 zu, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 322 000 Anträgen gerechnet. WASHINGTON - Am US-Arbeitsmarkt hat sich die Lage in der vergangenen Woche etwas verschlechtert. (Wirtschaft, 16.09.2021 - 14:51) weiterlesen...