Indikatoren, China

PEKING - Der Handelsstreit mit den USA drückt weiter auf die Investitionen in China.

14.09.2018 - 05:58:24

China: Investitionen enttäuschen - Einzelhandel und Produktion nicht. Der Anstieg der Sachinvestitionen verlangsamte sich zuletzt überraschend weiter. Sie seien bis Ende August im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent gestiegen, teilte das nationale Statistikamt am Freitag in Peking mit. In den ersten sieben Monaten hatte das Wachstum noch 5,5 Prozent betragen. Die von Bloomberg befragten Experten hatten damit gerechnet, dass sich der Anstieg der Investitionen wieder etwas beschleunigt. Leicht positive Signale gab es dagegen aus dem Einzelhandel und bei der Industrieproduktion.

So legte die Produktion der Industrieunternehmen im August im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent - und damit etwas stärker als im Juli. Volkswirte hatten aber auch damit gerechnet, dass die Industrieproduktion wieder leicht anzieht. Etwas überraschen konnte dagegen der Einzelhandelsumsatz. Dieser legte im August im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 Prozent zu. Hier hatten die Experten damit gerechnet, dass der Anstieg auf dem Juli-Wert von 8,8 Prozent verharrt. Im Vergleich zu den in den vergangenen Monaten und Jahren starken Anstiegen bleibt das Wachstum im Einzelhandel aber auf niedrigem Niveau.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Eurozone: Inflation schwächt sich weiter ab. Im Januar seien die Verbraucherpreise im gesamten Währungsraum nur um 1,4 Prozent höher ausgefallen als ein Jahr zuvor, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag nach einer zweiten Schätzung mit. Die Behörde bestätigte damit wie erwartet eine erste Erhebung. Die Januar-Rate ist die niedrigste seit April 2018. LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich die Inflation zu Jahresbeginn weiter abgeschwächt. (Wirtschaft, 22.02.2019 - 11:02) weiterlesen...

Ifo-Geschäftsklima fällt auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2014. Das Ifo-Geschäftsklima fiel im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Punkte auf 98,5 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag in München mitteilte. Nach dem sechsten Rückgang in Folge liegt das Stimmungsbarometer auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2014. Analysten hatten einen Rückgang auf 98,9 Punkte erwartet. MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar noch stärker verschlechtert als erwartet. (Wirtschaft, 22.02.2019 - 10:58) weiterlesen...

Deutsche Wirtschaft tritt im 4. Quartal wie erwartet auf der Stelle. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag in den letzten drei Monaten des Jahres etwa auf dem Niveau des Vorquartals, wie das Statistische Bundesamt am Freitag nach einer zweiten Schätzung in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten die Bestätigung der ersten Schätzung erwartet. Im dritten Quartal war die Wirtschaftsleistung sogar geschrumpft. WIESBADEN - Die deutsche Wirtschaft ist zum Jahresende 2018 nicht in Schwung gekommen. (Wirtschaft, 22.02.2019 - 08:20) weiterlesen...

Japans Inflation zieht leicht an - aber weiter deutlich unter Notenbank-Ziel. Die von den Währungshütern besonders stark beobachte Kernrate der Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für frische Nahrungsmittel herausgerechnet werden, legte im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent zu, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Experten hatten nach den schwachen Dezember-Daten mit diesem Wert gerechnet. TOKIO - In Japan bleibt die Inflation trotz einer leichten Belebung im Januar schwach - die Notenbank muss daher weiter auf die erhoffte Erholung der Preisentwicklung warten. (Wirtschaft, 22.02.2019 - 07:14) weiterlesen...

USA: Aufträge für langlebige Güter steigen weniger als erwartet. Der gesamte Auftragseingang kletterte um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonatsniveau, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen Anstieg um 1,7 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Auftragseingänge noch um revidierte 1,0 Prozent gestiegen. Zunächst war ein Zuwachs von 0,7 Prozent ermittelt worden. WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im Dezember weniger als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 21.02.2019 - 17:03) weiterlesen...

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen erneut. Im Januar gingen die Verkäufe bestehender Häuser zum dritten Mal in Folge zurück. Im Vergleich zum Vormonat sanken sie um 1,2 Prozent, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel dagegen einen leichten Zuwachs um 0,2 Prozent erwartet. Der Rückgang im Vormonat wurde von 6,4 auf 4,0 Prozent korrigiert. WASHINGTON - Der US-Häusermarkt entwickelt sich weiterhin schwach. (Wirtschaft, 21.02.2019 - 16:17) weiterlesen...