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USA, China

PEKING - Chinas Außenhandel brummt.

13.10.2021 - 14:09:31

Chinas Exporte boomen unerwartet - Aber Konjunktur gerät unter Druck. Überraschend stiegen die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft im September um 28,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Zoll am Mittwoch in Peking berichtete. Die Steigerung war noch höher als im Vormonat, wo die Erwartungen von Experten mit einem Plus von 25,6 Prozent bereits übertroffen worden waren. Die Importe wuchsen hingegen langsamer als vorhergesagt mit nur noch 17,6 Prozent (Vormonat: 33,1 Prozent), was einmal mehr Fragen über den Zustand der Binnenkonjunktur aufwarf.

im Bloomberg TV. Andere Experten rechneten vor, dass der Preiszuwachs zu fünf Prozentpunkten Exportwachstum geführt habe.

Denn eigentlich kämpfen chinesische Exporteure nicht nur mit Strommangel, sondern auch mit gestiegenen Transportkosten und höheren Rohstoffpreisen. Der starke Zuwachs erklärt sich außerdem durch die niedrige Vergleichsbasis im Vorjahr, als sich Chinas Wirtschaft erst langsam von der Pandemie erholt hatte. Da das vierte Quartal des Vorjahres dann deutlich besser aussah, dürfte das Exportwachstum bis Jahresende auch nachlassen, wie es hieß.

Trotzdem überraschten die starken Exportzahlen die Experten, da Produktionsstopps durch Strommangel die industrielle Aktivität in China eigentlich gedämpft hatte. Wegen des Übergangs zu saubereren Energien, einer steigenden Nachfrage bei geringerer Produktion und massiv gestiegener Kohlepreise fehlt vielen Regionen des Landes ausreichend Strom. Auch in China tätige europäische Unternehmen leiden zunehmend unter den Rationierungen und den deswegen angeordneten Stilllegungen von Betrieben.

Die Probleme dürften sich mit der bevorstehenden winterlichen Heizperiode verschärfen und "mindestens bis März" andauern, warnte der Vorsitzende der EU-Handelskammer in China, Jörg Wuttke. "Wir stecken in einem Marathon, nicht in einem Sprint." EU-Unternehmen beklagten "chaotische Zustände". Oft werde ihnen nur kurzfristig wie am Abend zuvor oder auch mal eine Stunde vor Schichtbeginn mitgeteilt, dass der Strom abgestellt wird. "Es beeinträchtigt das normale Geschäft", sagte Klaus Zenkel von der EU-Kammer in Südchina.

@ dpa.de

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