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USA, China

PEKING - China hat eine Liste von US-Produkten vorgelegt, die von Strafzöllen ausgenommen werden sollen.

11.09.2019 - 10:30:36

China nimmt einige US-Produkte von Strafzöllen aus. Es geht um 16 Arten von Produkten, wie Chinas Finanzministerium am Mittwoch mitteilte, darunter einige Medikamente, medizinische Ausrüstung und Chemikalien. Das Ministerium machte keine Angaben darüber, wie groß das Volumen der Produkte ist. Weitere Ausnahmen würden geprüft. Die staatliche Zeitung "Global Times" sprach von einer "Geste des guten Willens" im Handelskrieg, bevor beide Seiten Anfang Oktober wieder Verhandlungen aufnehmen.

Allerdings machte das Ministerium keine Angaben darüber, wie groß das Volumen der Produkte ist. Weitere Ausnahmen würden geprüft, hieß es. Allerdings hält die Führung in Peking den Druck auf die Landwirte in den USA weiter aufrecht. Auf der bisherigen Liste der Ausnahmen fehlen nämlich Produkte wie Soja, Mais oder Schweinefleisch. Die Landwirte zählen zu den stärksten Unterstützern von US-Präsident Donald Trump.

Die staatliche chinesische Zeitung "Global Times" sprach von einer "Geste des guten Willens", bevor beide Seiten Anfang Oktober wieder Verhandlungen aufnehmen. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt haben sich mit hohen Strafzöllen überzogen. Der Handelskonflikt wurde zuletzt immer mehr eine Belastung für die Weltwirtschaft und bremst die Geschäfte der deutschen Exportwirtschaft.

Auch Analysten der Barclays-Bank erkennen eine Änderung in der Haltung der chinesischen Führung. Im Vergleich zu der vergleichsweise harten Vorgehensweise im Handelskonflikt in den Monaten Mai bis August deute die aktuellen Entwicklung auf eine "proaktive Anpassung" hin. Die Barclays-Experten gehen davon aus, dass Chinas Regierung nun stärker an Fortschritten bei den geplanten Handelsgesprächen im Oktober interessiert sei.

Auslöser des seit mehr als einem Jahr andauernden Handelskonflikts war die Verärgerung Trumps darüber, dass China weit mehr in die USA exportiert als umgekehrt. Er fordert eine Beseitigung von Marktschranken, kritisiert die Verletzung von Urheberrechten und den zwangsweisen Technologietransfer bei in China tätigen US-Unternehmen sowie staatliche Subventionen.

Später forderte der US-Präsident auch strukturelle Veränderungen in China und Mechanismen, um die Einhaltung eines Abkommens zu garantieren. Der Führung in Peking geht das aber zu weit. Auch Trumps Unberechenbarkeit hatte die chinesische Führung verärgert.

Die Signale einer Entspannung im Handelskonflikt sorgten am Vormittag für Kursgewinne an den europäischen Börsen. Dagegen machten Anleger einen Borgen um den japanischen Yen, der an den Märkten als sicherer Anlagehafen gilt.

@ dpa.de

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