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Regierungen, USA

PEKING - China hat die USA dazu aufgefordert, ihre Politik der "Dämonisierung" und Stimmungsmache gegen die Volksrepublik zu beenden.

26.07.2021 - 14:14:29

China sieht Beziehungen mit USA in 'ernsthaften Schwierigkeiten'. "Wir fordern die Vereinigten Staaten auf, ihre höchst fehlgeleitete Denkweise und gefährliche Politik zu ändern", sagte der zuständige chinesische Vize-Außenminister Xie Feng am Montag anlässlich eines Treffens mit der stellvertretenden US-Außenministerin Wendy Sherman in der ostchinesischen Metropole Tianjin. Es scheine, dass eine Kampagne im Gange sei, um China zu Fall zu bringen.

China sei in den Köpfen der Amerikaner zu einem "imaginären Feind" geworden. Die Hoffnung könnte sein, dass die USA durch die "Dämonisierung" der Volksrepublik von ihren eigenen strukturellen Problemen ablenken wollen, so Xie Feng weiter. Die Beziehungen beider Staaten befänden sich in "ernsthaften Schwierigkeiten".

Sherman habe bei dem Treffen mit Chinas Außenminister Wang Yi die Besorgnis über eine Reihe von Themen geäußert, hieß es aus dem US-Außenministerium. Dazu zählten unter anderem "Pekings antidemokratisches Vorgehen in Hongkong", "der anhaltende Völkermord und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit" in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang, Pekings Verhalten im Cyberspace oder Einschränkungen der Pressefreiheit.

Sherman habe außerdem ihre Besorgnis über Chinas mangelnde Kooperation mit der Weltgesundheitsorganisation WHO auf der Suche nach dem Ursprung des Coronavirus betont, so der Sprecher des Ministeriums, Ned Price. Gleichzeitig sei die Zusammenarbeit etwa beim Klima sehr wichtig.

Sherman ist die bisher ranghöchste Vertreterin der US-Regierung seit dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden, die nach China gereist ist. Als Vorsichtsmaßnahme wegen der Pandemie wurden die Gespräche nicht in Peking, sondern in der 130 Kilometer von der Hauptstadt entfernten Stadt Tianjin geführt.

Das Verhältnis zwischen China und den USA ist angespannt. Es gibt Streit um Handelsfragen, Hackingvorwürfe, Menschenrechtsverstöße, Hongkong und Chinas Territorialansprüche.

@ dpa.de

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