Regierungen, Deutschland

PEKING - China hat den Besuch des bekannten Hongkonger Aktivisten Joshua Wong in Deutschland scharf verurteilt.

11.09.2019 - 11:28:35

China protestiert gegen Besuch von Joshua Wong in Deutschland. Die chinesische Seite äußere "starke Unzufriedenheit" über die Entscheidung Deutschlands, "Separatisten aus Hongkong die Einreise zu gestatten und sich an Aktivitäten gegen China zu beteiligen", sagte Hua Chunying, eine Sprecherin des Pekinger Außenministeriums, am Dienstag. China habe formell gegen den Besuch und ein Treffen Wongs mit Außenminister Heiko Maas (SPD) protestiert.

bei 76,00 Euro und damit mehr als 29 Prozent über dem Referenzpreis für die Notiz der 1,62 Milliarden Papiere in Höhe von 58,70 Euro. Zuletzt notierten die Anteilsscheine bei gut 74 Euro. Prosus gehört nun mit einem Schlag zu den wertvollsten in den Niederlanden notierten Unternehmen. Zum Referenzpreis wurde Prosus mit 95 Milliarden Euro bewertet.

In Prosus sind die Beteiligungen von Naspers an Internetunternehmen wie die 31 Prozent am chinesischen Konzern Tencent oder die 23 Prozent an dem Essenslieferanten Delivery Hero gebündelt. Zudem hält Naspers über Prosus Anteile an der brasilianischen Lieferdienst-Seite iFood.

Naspers-Chef Bob van Dijk sprach von einem guten Börsenstart von Prosus. Nach der Abspaltung von Prosus waren die Aktien von Naspers an der Börse in Johannesburg zunächst abgesackt, bevor sie ins Plus drehten und zuletzt knapp 4 Prozent gewannen.

Mit Prosus stehe Naspers nun ein börsennotiertes Vehikel zur Verfügung, um Zukäufe im Online-Rubrikenmarkt zu tätigen, schrieb der Experte Ian Whittaker vom Analysehaus Liberum. Dabei seien Essens-Lieferdienste ein offensichtliches Ziel. Whittaker kann sich zum Beispiel ein Gegengebot für Takeaway.com vorstellen, an dem der Wettbewerber Just Eat interessiert ist. Dieser wiederum sei zusammen mit Naspers bei iFood im Boot, betonte der Experte.

Jüngst hatte es unter Just-Eat-Investoren Widerstand gegen die geplante Fusion mit Takeaway.com gegeben. So hatte der Vermögensverwalter Eminence Capital angekündigt, dass er gegen den Deal stimmen werde. Die Profi-Anleger stoßen sich an den Fusionsdetails, die ihrer Meinung nach eine zu niedrige Bewertung von Just Eat widerspiegeln. Die Papiere von Takeaway.com und Just Eat gaben zuletzt jeweils um mehr als 1 Prozent nach.

Naspers besitzt nach der Abspaltung mit 73 Prozent weiter die Mehrheit an Prosus. Das südafrikanische Unternehmen will mit der Börsennotiz in Europa unter anderem bei internationalen Investoren bekannter werden. Naspers-Chef Bob van Dijk hofft, dass dadurch der Wert der Internetbeteiligungen des Konzerns für die Anleger besser zum Tragen kommt./la/ajx/jha/

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Österreichische Parlamentarier stimmen gegen EU-Mercosur-Abkommen. Nach viel Kritik etwa aus Frankreich und Irland hat das Parlament in Wien im EU-Unterausschuss gegen das Abkommen votiert. Die zuständigen österreichischen Minister werden damit dazu aufgefordert, das Abkommen auf EU-Ebene abzulehnen. Das Votum des Ausschusses hat nach Angaben eines Parlamentssprechers bindende Wirkung, Österreich könnte so im Alleingang das Abkommen verhindern. Der EU-Ministerrat müsste den Handelspakt einstimmig annehmen. WIEN - Gegen das geplante Handelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten kommt nun auch Widerstand aus Österreich. (Wirtschaft, 19.09.2019 - 13:48) weiterlesen...

'Cum-Ex'-Prozess: Privatbank M.M. Warburg widerspricht Angeklagtem. Der 41-jährige Beschuldigte hatte am Donnerstagmorgen betont, dass Banken anhand von Referenznummern zu bestimmten Zahlungen hätten Bescheid wissen können über das Ausmaß der Deals, bei denen Steuern auf Dividenden mehrfach erstattet wurden. Bisher war aus der Bankenbranche zu hören, dass man genau das aufgrund von Intransparenz am Markt nicht hätte wissen können. BONN - Im ersten Strafprozess zum "Cum-Ex"-Steuerskandal zulasten der Staatskasse hat der Vertreter einer Bank dem Angeklagten widersprochen. (Wirtschaft, 19.09.2019 - 13:40) weiterlesen...

Krise am Golf: US-Außenminister Pompeo in den Emiraten angekommen. Der in Abu Dhabi ansässige Nachrichtensender Sky News Arabia strahlte am Donnerstag Aufnahmen aus, die Pompeo am dortigen Flughafen zeigen. Der US-Außenminister will mit dem US-Verbündeten über eine Reaktion auf die Angriffe auf saudische Ölanlagen am vergangenen Wochenende sprechen. ABU DHABI - Inmitten der Spannungen am Golf ist US-Außenminister Mike Pompeo zu einem Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) eingetroffen. (Wirtschaft, 19.09.2019 - 13:40) weiterlesen...

Irans Außenminister droht mit einem 'umfassenden Krieg'. "Wir wollen keinen militärischen Konflikt ... aber wir würden nicht mit den Augen zwinkern, unser Land zu verteidigen", sagte Sarif in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN. Ein Militärschlag gegen den Iran auf der Basis einer "Irreführung" würde zu einem "umfassenden Krieg" mit vielen Opfern führen, so der iranische Chefdiplomat. TEHERAN - Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat im Fall eines Militärschlages der USA und Saudi-Arabiens mit einem "umfassenden Krieg" gedroht. (Wirtschaft, 19.09.2019 - 13:39) weiterlesen...

Brexit-Streit: London übermittelt erstmals Papiere an Brüssel. Dies teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Ob diese Papiere die von der EU gewünschten "schriftlichen Vorschläge" sind, müsse erst noch geprüft werden, sagte eine Kommissionssprecherin. Sie kündigte für Freitag ein Treffen des britischen Brexit-Ministers Stephen Barclay mit EU-Chefunterhändler Michel Barnier an. BRÜSSEL - Im Streit über den Brexit-Vertrag hat die britische Regierung der Europäischen Union erstmals schriftliche Dokumente zu ihren Änderungswünschen vorgelegt. (Wirtschaft, 19.09.2019 - 13:32) weiterlesen...

Forscher: CO2-Ausstoß durch das Fliegen deutlich gestiegen. Innerhalb von fünf Jahren sei der weltweite Kohlendioxid-Ausstoß von Flugzeugen um knapp ein Drittel auf 918 Millionen Tonnen 2018 gestiegen, heißt es in einem Arbeitspapier, das der International Council on Clean Transportation (ICCT) am Donnerstag veröffentlichte. "Die Treibhausgasemissionen der kommerziellen Luftfahrt steigen schnell." 81 Prozent davon entfielen auf Passagierflugzeuge. BERLIN - Der wachsende Luftverkehr belastet nach Angaben der Umweltforschungsorganisation ICCT das Weltklima immer stärker. (Boerse, 19.09.2019 - 13:01) weiterlesen...