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Regierungen, USA

PEKING - Als Reaktion auf Sanktionen der USA gegen Politiker und Beamte in Hongkong und China hat die Führung in Peking eigene Strafmaßnahmen gegen elf US-Bürger verhängt.

10.08.2020 - 15:31:02

Streit um Hongkong: China antwortet USA mit eigenen Sanktionen. Wie Chinas Außenministerium am Montag weiter mitteilte, wurden Sanktionen gegen die US-Senatoren Marco Rubio, Ted Cruz, Pat Toomey, Josh Hawley und Tom Cotton sowie dem Kongressabgeordneten Chris Smith verhängt.

PEKING - Als Reaktion auf Sanktionen der USA gegen Politiker und Beamte in Hongkong und China hat die Führung in Peking eigene Strafmaßnahmen gegen elf US-Bürger verhängt. Wie Chinas Außenministerium am Montag weiter mitteilte, wurden Sanktionen gegen die US-Senatoren Marco Rubio, Ted Cruz, Pat Toomey, Josh Hawley und Tom Cotton sowie dem Kongressabgeordneten Chris Smith verhängt.

Auf der Liste stehen auch Kenneth Roth von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch und Michael Abramowitz, Präsident der von der US-Regierung finanzierten Organisation Freedom House. Es gab keine Informationen dazu, wie die Sanktionen konkret aussehen.

An der Börse bewegte die Nachricht wenig. Marktteilnehmer werteten die Reaktion als wenig überraschend.

"Als Reaktion auf das falsche Verhalten der USA hat China ab heute Sanktionen gegen diejenigen verhängt, die sich in Hongkong-Angelegenheiten abscheulich verhalten haben", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

Die USA hatten am Freitag wirtschaftliche Sanktionen gegen Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam und weitere Politiker in Kraft gesetzt. Die Namen Lams und zehn weiterer Personen finden sich nach Angaben des US-Finanzministeriums auf einer Liste wieder, mit der Vermögenswerte eingefroren wurden. US-Amerikaner dürfen mit ihnen keine Geschäfte mehr machen.

Betroffene US-Senatoren zeigten sich unbeeindruckt. "Rächen Sie sich so viel Sie wollen. Ich werde nicht nachgeben", schrieb Hawley auf Twitter. Rubio twitterte: "Ich will nicht paranoid sein, aber ich fange an zu glauben, dass sie mich nicht mögen." Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte bei Fox News, US-Präsident Donald Trump sei hart gegenüber China gewesen und werde es auch bleiben.

@ dpa.de

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