Deutschland, Volkswirtschaft

PASSAU / BERLIN - Bei der Lohnentwicklung ist der öffentliche Dienst in den vergangenen 20 Jahren weit hinter Schlüsselbranchen der Wirtschaft zurückgeblieben.

09.04.2018 - 05:58:24

Lohnentwicklung im Öffentlichen Dienst weit hinter Schlüsselbranchen. Das geht nach Informationen der "Passauer Neuen Presse" (Montag) aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor, die die Linksfraktion im Bundestag ausgewertet hat.

Danach fielen die Lohnsteigerungen bei den tariflichen Monatsverdiensten im öffentlichen Dienst von 1996 bis 2017 aufsummiert um 6,6 Prozent niedriger aus als im produzierenden Gewerbe insgesamt. Im Vergleich zum Fahrzeugbau habe der Rückstand 10,8 Prozent betragen. Die Löhne der Maschinenbauer seien sogar um 12,3 Prozent kräftiger gestiegen als die Bezüge der Beamten.

Anlass der Auswertung sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Beschäftigen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen, die in einer Woche (15. und 16. April) in die voraussichtlich entscheidende Runde gehen. Die Gewerkschaften wollen ihre Warnstreiks in den nächsten Tagen noch einmal ausweiten, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. An diesem Montag ist eine Demonstration in Berlin geplant, die zum Bundesfinanzministerium führen soll.

Verdi fordert für die bundesweit 2,3 Millionen Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. Sie halten die Arbeitsniederlegungen mit Hinweis auf den nächsten Verhandlungstermin in Potsdam für überflüssig.

Die Linke stellte sich hinter die Lohnforderung der Gewerkschaften. "Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes verdienen Anerkennung für ihren Einsatz für die Allgemeinheit, zumal die Lohnentwicklung in der Vergangenheit hinter anderen Branchen zurück geblieben ist", sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Sabine Zimmermann, der "Passauer Neuen Presse". "Hier geht es auch um die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes."

@ dpa.de

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