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Indikatoren, Spanien

PARIS / ROM - Der beispiellose Wirtschaftseinbruch wegen der Corona-Pandemie hat Frankreich und Italien besonders hart getroffen.

29.05.2020 - 12:04:24

Corona-Rezession trifft Frankreich und Italien besonders hart. Bereits im ersten Quartal 2020 brach die Wirtschaft dort im Vergleich zum Vorquartal jeweils um 5,3 Prozent ein, wie die Statistikbehörden Insee und Istat am Freitag in Paris und Rom berichteten. Beide Länder zählen nach Deutschland zu den größten Volkswirtschaften der Eurozone. Für Italien war zuvor ein etwas geringerer (4,7), für Frankreich indes ein etwas stärkerer (5,8) Rückgang erwartet worden.

erwarten beispielsweise, dass Italiens Wirtschaftsleistung um 9 Prozent hinter das Jahr 2019 zurückfällt, für Frankreich wird ein Minus von 7,5 Prozent vorausgesagt.

Als teils indirekte Folge der Corona-Pandemie schwächt sich auch die Inflation im gesamten Euroraum weiter deutlich ab. Dabei spielt der erhebliche Rückgang der Energiepreise eine große Rolle, der ebenfalls zum Teil auf die flaue Weltkonjunktur zurückzuführen ist.

Wie Eurostat am Freitag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise im Mai nur noch 0,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist die niedrigste Inflationsrate seit Juni 2016. Entscheidend für die schwache Inflation sind vor allem die Energiepreise. Sie lagen 12,0 Prozent tiefer als ein Jahr zuvor.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt auf mittlere Sicht eine Inflation von knapp zwei Prozent an. Dieses Ziel ist derzeit außer Reichweite. Fachleute rechnen nicht damit, dass sich daran schnell etwas ändert. Die Corona-Krise dürfte die Lohnentwicklung und die Konsumnachfrage dämpfen, lautet ein Argument.

@ dpa.de

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