Regierungen, Frankreich

PARIS - Nach seinem Triumph über die Rechtspopulistin Marine Le Pen muss Frankreichs künftiger Präsident Emmanuel Macron rasch die Weichen für eine handlungsfähige Regierung stellen.

08.05.2017 - 17:11:42

Frankreichs neuer Staatschef muss liefern - Wer wird Premierminister?. Angesichts der Parlamentswahlen in gut einem Monat steigt der Druck auf den Mitte-Links-Politiker, die tiefe Spaltung des Landes zu überwinden und einen überzeugenden Premierminister zu präsentieren. Allerdings gab es am Montag in Paris nur Spekulationen, wen Macron zum neuen Regierungschef küren könnte.

PARIS - Nach seinem Triumph über die Rechtspopulistin Marine Le Pen muss Frankreichs künftiger Präsident Emmanuel Macron rasch die Weichen für eine handlungsfähige Regierung stellen. Angesichts der Parlamentswahlen in gut einem Monat steigt der Druck auf den Mitte-Links-Politiker, die tiefe Spaltung des Landes zu überwinden und einen überzeugenden Premierminister zu präsentieren. Allerdings gab es am Montag in Paris nur Spekulationen, wen Macron zum neuen Regierungschef küren könnte.

ROUNDUP: Deutsche Industrie erhält mehr Aufträge - aber schwacher Jahresstart

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat im März abermals mehr Aufträge als im Vormonat erhalten. Im gesamten ersten Quartal bleibt jedoch ein Minus stehen, weil das schwache Januar-Ergebnis auf die Gesamtentwicklung drückt. Bankvolkswirte wiesen erneut darauf hin, dass "harte" Zahlen aus der Wirtschaft derzeit nicht mit den extrem guten Stimmungsumfragen mithalten können.

Eurozone: Anlegerstimmung steigt auf höchsten Stand seit Juli 2007 - Sentix

FRANKFURT - Die Konjunktur in der Eurozone wird im Mai von Anlegern so stark eingeschätzt wie seit Juli 2007 nicht mehr. Der von Sentix erhobene Konjunkturindex stieg um weitere 3,5 Punkte auf 27,4 Zähler, wie das Beratungsunternehmen am Montag mitteilte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 25,2 Punkte gerechnet.

Chinas Außenhandel läuft gut - aber nicht so gut wie erhofft

PEKING - China Außenhandel hat auch im April deutlich zugelegt. Allerdings blieben die Wachstumsraten bei den Aus- und Einfuhren deutlich hinter denjenigen vom März und auch den Erwartungen der Experten zurück. Die Exporte seien im April um acht Prozent auf 180 Milliarden Dollar gestiegen, wie aus am Montag veröffentlichten Daten der Zollverwaltung hervorgeht. Bei den Importen habe das Plus 11,9 Prozent auf 142 Milliarden Dollar betragen. Im März waren die Ex- und Importe noch stärker gestiegen. Experten hatten damit gerechnet, dass Chinas Wirtschaft im April nicht an die hohen Zuwächse des Vormonats anknüpfen kann. Die veröffentlichten Daten fielen aber noch niedriger aus als erwartet.

Saudi-Arabien und Russland für Verlängerung der Öl-Fördergrenze

FRANKFURT - Die beiden größten Ölförderländer der Welt, Saudi-Arabien und Russland, können sich eine Verlängerung der aktuellen Rohöl-Fördergrenze vorstellen. Dies geht aus Äußerungen und Stellungnahmen vom Montag hervor. Möglicherweise könnte die seit Anfang 2017 geltende Förderbegrenzung sogar über das Jahr 2017 hinaus verlängert werden. Die Ölpreise reagierten mit leichten Kursgewinnen auf die Aussagen.

Theresa May will Netto-Zuwanderung unter 100 000 drücken

LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May hält an einer Senkung der Netto-Zuwanderung unter 100 000 pro Jahr fest. Die Differenz zwischen Zu- und Auswanderung solle künftig nur bei "Zehntausenden" liegen - ein Ziel, das bereits 2015 im Wahlprogramm der Konservativen auftauchte. "Wir werden weitermachen, was bedeutet, dass wir die Netto-Migration auf ein tragbares Niveau senken", sagte die Parteichefin bei einem Wahlkampftermin am Montag und betonte: "Natürlich haben wir die Möglichkeit, die Kontrolle über unsere Grenzen sicherzustellen, wenn wir erst einmal aus der Europäischen Union ausgetreten sind."

IW-Studie: Eine Million neue Arbeitsplätze bis Ende 2018

KÖLN - In Deutschland werden laut einer Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt eine Million neue Jobs entstehen. Die Arbeitslosenquote werde dadurch von 6,1 Prozent im Durchschnitt des Jahres 2016 auf nur noch 5,5 Prozent im Jahr 2018 sinken, prognostizierten die Kölner Konjunkturexperten in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Schäuble sieht Anzeichen für Ende der Niedrigzinspolitik Draghis

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht Anzeichen für ein Ende der Niedrigzinspolitik von EZB-Chef Mario Draghi. In einem Interview der "Passauer Neuen Presse" (Samstag) vertrat Schäuble die Ansicht, dass sich die Leistungsfähigkeit der Euro-Staaten allmählich verbessere.

'HB': Bundesfinanzministerium rechnet bis 2020 mit 55 Steuer-Milliarden mehr

BERLIN - Der deutsche Staat kann nach einem Medienbericht bis Ende des Jahrzehnts weiter steigende Steuereinnahmen einkalkulieren. Das Bundesfinanzministerium gehe von einem Steuerplus für Bund, Länder und Gemeinden von 55 Milliarden Euro bis 2020 gegenüber der Steuerschätzung vom November aus, berichtete das "Handelsblatt" (Montag) unter Berufung auf Schätzerkreise. Der Arbeitskreis der Steuerschätzer tagt ab Dienstag und wird am Donnerstag seine neue Schätzung bekanntgeben.

Nach Höhenflug: Bundesbank nennt Bitcoin 'Spekulationsobjekt'

BERLIN - Nach dem jüngsten Bitcoin-Höhenflug warnt die Bundesbank Sparer vor Geldanlagen in der Digitalwährung. "Aus unserer Sicht ist der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren. Das zeigt ein einfacher Blick auf die sehr schwankungsanfällige Kursentwicklung", , sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der "Welt am Sonntag". Der Bitcoin sei "ein Spekulationsobjekt", dessen Wert sich rapide verändere. "Zuletzt ging es steil nach oben, aber das sah schon anders aus", sagte Thiele.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Weißes Haus: Demokraten wollen 'Shutdown', um Trump zu schaden. Die Demokraten hätten keinen Grund, gegen ein Gesetz für eine kurzfristige Finanzierung der Regierung zu stimmen, erklärte Trumps Haushaltschef Mick Mulvaney am Freitag. "Sie sind gegen nichts, was in diesem Gesetz steht, aber sie sind trotzdem gegen das Gesetz." Die Demokraten wollten einen "Shutdown" herbeiführen, weil sie der Meinung seien, Trump werde dafür verantwortlich gemacht, fügte er hinzu. WASHINGTON - Das Weiße Haus hat den Demokraten vorgeworfen, absichtlich einen Stillstand von Teilen des öffentlichen Dienstes in den USA herbeiführen zu wollen, um Präsident Donald Trump zu schaden. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 18:07) weiterlesen...

Bundesregierung stoppt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte am Freitag, dass der Bundessicherheitsrat derzeit keine Exportgenehmigung erteile, "die nicht mit dem Sondierungsergebnis im Einklang steht". BERLIN - Die Bundesregierung hat die Rüstungsexporte an die am Jemen-Krieg beteiligten Länder gestoppt. (Boerse, 19.01.2018 - 17:33) weiterlesen...

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Deutschland bei schnellem Internet weiterhin im EU-Mittelfeld. Nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes verfügten im vergangenen Jahr 42 Prozent aller hiesigen Unternehmen mit Zugang zum Internet und mindestens 10 Beschäftigten über einen festen Breitbandanschluss mit einer vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). WIESBADEN - Deutschland kommt beim Ausbau des schnellen Internets nur schleppend voran und bleibt im EU-Schnitt Mittelmaß. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 16:18) weiterlesen...