Regierungen, Frankreich

PARIS - In Paris hat es unmittelbar vor der französischen Präsidentschaftswahl einen tödlichen Angriff auf Polizisten gegeben.

20.04.2017 - 22:07:24

Schießerei auf den Champs-Élysée - Polizist in Paris getötet. Auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées kam es am Donnerstagabend zu einer Schießerei, bei der ein Beamter getötet wurde. Ein weiterer Polizist wurde verletzt. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizeipräfektur am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur. Der Angreifer sei "neutralisiert" worden. Zu den Hintergründen der Tat gab es zunächst keine Informationen.

Die Attacke habe sich gegen 21.00 Uhr abgespielt. Der Sender BFMTV berichtete, dass der Täter getötet worden sei. Die Polizei rief dazu auf, den Bereich zu meiden. In Frankreich gilt nach einer beispiellosen Terrorserie der Ausnahmezustand. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Champs-Élysées komplett gesperrt wurden. Zahlreiche Polizisten waren vor Ort.

Die Zeitung "Le Figaro" berichtete, es habe einen zweiten Angreifer gegeben, der womöglich auf der Flucht sei. Das war aber noch nicht offiziell bestätigt.

Die Polizei hatte erst am Dienstag in Marseille zwei mutmaßliche Islamisten festgenommen, in deren Wohnung ein Waffenarsenal versteckt war. Laut Anti-Terrorstaatsanwalt François Molins drohte ein Anschlag in den nächsten Tagen.

Die Sicherheitsmaßnahmen wurden daraufhin verstärkt. Innenminister Matthias Fekl hatte bereits angekündigt, dass die Präsidentenwahl an diesem Sonntag von 50 000 Polizisten und Soldaten geschützt werden soll. Die entscheidende Stichwahl ist für den 7. Mai geplant.

Trotz der Terrorgefahr setzten die Kandidaten ihren Wahlkampf fort. Am Donnerstagabend traten die elf Kandidaten beim Fernsehsender France 2 nacheinander zu Kurzinterviews auf.

Beim ersten Wahlgang wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Rechtspopulistin Marine Le Pen mit dem Mitte-Links-Kandidaten Emmanuel Macron erwartet.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Regierungsstillstand in den USA dauert an (Wirtschaft, 22.01.2018 - 06:32) weiterlesen...

Union und SPD wollen schnell über Regierungsbildung verhandeln (Wirtschaft, 22.01.2018 - 05:57) weiterlesen...

Kandidat für Kataloniens Regionalpräsidentschaft wird ernannt. Ganz Spanien erwartet mit Spannung, ob tatsächlich Ex-Regionalchef Carles Puigdemont erneut als Kandidat aufgestellt wird, obwohl er sich in Belgien aufhält. Der Separatist Torrent hatte vor dem Wochenende seine zweitägige Konsultationsrunde mit den Chefs der im Parlament vertretenen Parteien abgeschlossen. BARCELONA - Der neue Präsident des katalanischen Parlaments, Roger Torrent, will am Montag (11.30 Uhr) den Kandidaten für das Amt des Chefs der Regionalregierung ernennen. (Wirtschaft, 22.01.2018 - 05:48) weiterlesen...

Euro-Finanzminister beraten über griechisches Reformprogramm. Das Parlament in Athen hatte zuletzt ein großes Bündel an Reformen gebilligt. Unter anderem ist darin eine Einschränkung des Streikrechts vorgesehen. Es wird erwartet, dass absehbar etwa 6,7 Milliarden Euro an das hoch verschuldete Land überwiesen werden können. BRÜSSEL - Die Euro-Finanzminister beraten am Montag (15.00 Uhr) in Brüssel über die Auszahlung weiterer Milliarden aus dem laufenden Kreditprogramm für Griechenland. (Wirtschaft, 22.01.2018 - 05:48) weiterlesen...

Grünes Licht für Koalitionsverhandlungen - Konflikte inbegriffen. Das CSU-Präsidium lehnte die SPD-Forderung nach einer Nachbesserung des Sondierungsergebnisses noch am Sonntagabend ab. "Es gab keine Stimme, die dies für verhandelbar erklärt hat", sagte Parteichef Horst Seehofer in München. Verträge müssten eingehalten werden. Widerstand kam auch aus der CDU. BONN/BERLIN/MÜNCHEN - Nach der knappen Zustimmung der Sozialdemokraten zeichnen sich schwierige Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD ab. (Wirtschaft, 22.01.2018 - 05:27) weiterlesen...

Regierungsstillstand in den USA geht weiter. Damit geht der "Shutdown" von Teilen der Regierung und Verwaltung in den dritten Tag. Die Auswirkungen dürften am Montag viel deutlicher zu spüren sein als am Wochenende. Ämter und Behörden bleiben geschlossen, etwa 850 000 Staatsbedienstete müssen Zuhause bleiben. Nur besonders wichtige Behörden sind von der Stilllegung ausgenommen. WASHINGTON - Im festgefahrenen Streit um den Zwangsstillstand der US-Regierung haben Republikaner und Demokraten im Senat auch nach langen und zähen Verhandlungen am Sonntag (Ortszeit) keine Einigung finden können. (Wirtschaft, 22.01.2018 - 05:23) weiterlesen...