Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Medizintechnik

PARIS - In Frankreich sind die Impfanmeldungen in die Höhe geschossen.

13.07.2021 - 12:10:31

Strengere Corona-Regeln in Frankreich: Impfanmeldungen nehmen zu. Hintergrund ist die Ankündigung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, strengere Corona-Regeln einzuführen. Wie der Plattformbetreiber Doctolib am Dienstag mitteilte, meldeten sich am Montag 926 000 Menschen in Frankreich für eine erste Impfung an. Die täglichen Anmeldungen erreichten demzufolge einen Rekordwert.

Macron hatte am Montag angekündigt, dass ein Test-, Impf- oder Genesungsnachweis künftig deutlich häufiger notwendig werde. Der Staatschef will damit mehr Menschen zur Impfung bewegen.

Der Staatschef kündigte außerdem eine Impfpflicht für Gesundheitspersonal mit drohendem Arbeitsverbot bei einem Verstoß an. Auch für die Gesamtbevölkerung stelle sich die Frage einer verpflichtenden Impfung.

Für Touristinnen und Touristen ohne vollständige Impfung könnten die strengeren Regeln ins Geld gehen. Schon ab 21. Juli ist der Eintritt zu Kulturstätten nicht mehr ohne Nachweis möglich, ab August wird auch der Zugang zu Fernzügen, Reisebussen, Restaurants und Cafés ohne den sogenannten Gesundheitspass verwehrt. Zwar reicht für den Eintritt ein negativer PCR- oder Antigentest, der auch in Papierform vorgezeigt werden kann. Allerdings darf dieser nicht älter als 48 Stunden sein. Wer sich also ohne vollständige Impfung länger als zwei Tage in Frankreich aufhält, wird künftig wohl in die Tasche greifen müssen, weil dann PCR- und Antigentests für ausländische Touristen in Frankreich nicht mehr kostenlos sind.

Macron kündigte die härteren Corona-Regeln an, nachdem es einen Anstieg der Neuansteckungen mit dem Coronavirus seit Ende Juni gegeben hatte. In mehreren Départements überstieg der Inzidenzwert die 50er-Marke. Macron sagte, eine Impfung aller sei vorerst der einzige Weg zurück zu einem normalen Leben. Aktuell sind etwa 53 Prozent der französischen Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Erster Schuldspruch in Hongkong nach umstrittenem Sicherheitsgesetz. HONGKONG - Zum ersten Mal hat ein Gericht in Hongkong ein Urteil nach dem umstrittenen Sicherheitsgesetz verhängt. Ein 24-Jähriger wurde am Dienstag in Chinas Sonderverwaltungsregion wegen Terrorismus und Anstiftung zum Separatismus verurteilt. Er war nur wenige Stunden nach Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Juli vergangenen Jahres bei Protesten mit seinem Motorrad in eine Polizeisperre gefahren. Er hatte eine Flagge mit dem Slogan der Protestbewegung "Befreit Hongkong - Revolution unserer Zeit" dabei. Erster Schuldspruch in Hongkong nach umstrittenem Sicherheitsgesetz (Wirtschaft, 27.07.2021 - 13:12) weiterlesen...

Scholz stellt öffentliche Bezahlung von Corona-Tests in Frage. Scholz schrieb am Dienstag auf Twitter, das Wichtigste sei nun, möglichst viele von einer Impfung überzeugen. "Ich bin für mobile Impfteams in Turnhallen, vor Supermärkten und Fußballstadien. BERLIN - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, Corona-Tests nicht mehr öffentlich zu bezahlen - wenn alle, die sich impfen lassen können, ein Impfangebot erhalten haben. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 13:11) weiterlesen...

Verband: Deutlich mehr Glasfaser-Anschlüsse in Deutschland. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl verfügbarer Anschlüsse von 6,4 auf 8,3 Millionen, wie der Branchenverband Breko am Dienstag berichtete. Glasfaser habe damit einen Marktanteil von 17,7 Prozent erreicht, während schnelles Internet über Kabel und VDSL-Kupferleitungen weiterhin viel mehr verbreitet sei. Zum Jahr 2024 rechnet der Verband mit 26 Millionen verfügbaren Glasfaser-Anschlüssen. BERLIN - Die Versorgung mit schnellem Glasfaser-Internet in Deutschland hat sich deutlich verbessert. (Boerse, 27.07.2021 - 13:09) weiterlesen...

Deutsche Industrie: USA schaden sich mit Einreisestopp selbst. "Mit den Einreisestopps schadet sich die US-Regierung selbst und anderen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Joachim Lang, am Dienstag in Berlin. Verzögerungen in der Produktion, Lieferung und Durchführung strategischer Projekte behinderten eine beherzte Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Aktivität. BERLIN - Die deutsche Industrie hat Kritik an der Entscheidung der USA geäußert, Einreisebeschränkungen für Reisende aus Europa und anderen Staaten vorerst nicht aufzuheben. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 13:03) weiterlesen...

Forsa-Umfrage: Wähler befürchten Manipulation durch Fake-News DÜSSELDORF - Vor der Bundestagswahl hat eine große Mehrheit der Deutschen Angst vor Manipulationsversuchen durch "Fake-News". (Boerse, 27.07.2021 - 12:39) weiterlesen...

Regierung berät über weitere Testpflichten für Reiserückkehrer. Das Gesundheitsministerium ist für "eine schnellstmögliche Ausweitung der Testpflichten bei Einreise", wie eine Sprecherin auf Anfrage am Dienstag sagte. Die Abstimmungen innerhalb der Regierung dazu liefen. Zunächst berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) darüber. Minister Jens Spahn (CDU) hatte bereits in der vergangenen Woche deutlich gemacht, dass eine Ausweitung der Testpflicht aus seiner Sicht wie der des Bundesinnenministeriums sehr schnell kommen solle. BERLIN - Die Bundesregierung berät über erweiterte Testpflichten für Reiserückkehrer als Corona-Schutz zum Ende der Sommerferienzeit. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 12:08) weiterlesen...