Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

PARIS - In Frankreich reißt die Kritik an Deutschlands Grenzpolitik in der Covid-19-Pandemie nicht ab.

02.04.2021 - 14:25:25

Tadel aus Frankreich: Berlin und Paris stehen in Krise nicht zusammen. "Ein Jahr nach Beginn dieser Krise verstehen sich Paris und Berlin immer noch nicht und sprechen immer noch nicht dieselbe Sprache", schreibt der Co-Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, Christophe Arend, in einem offenen Brief in der Zeitung "Le Monde" am Freitag. Die Menschen, die dort lebten, seien Opfer von Grabenkämpfen. "Frankreich und Deutschland laufen Gefahr, die Europäische Union zu "töten", da sie nicht in der Lage sind, mit gutem Beispiel voranzugehen", so Arend.

Deutschland hatte zuletzt ganz Frankreich als Hochinzidenzgebiet eingestuft und somit die Einreiseregeln verschärft. Zuvor hatte Berlin bereits das an Deutschland grenzende Département Moselle als Virusvariantengebiet eingestuft. Für Grenzpendler hat diese Einstufung schwerwiegende Folgen, es gilt eine verschärfte Testpflicht bei der Einreise. Die Bundespolizei kontrolliert diese nach früheren Angaben stichprobenartig im Grenzgebiet. In Frankreich war der Ärger über diese Entscheidung riesig.

Arend ist Abgeordneter aus Moselle für die Partei von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, La République en Marche, in Paris. Er moniert, dass in Frankreich weniger Corona-Tests als in Deutschland gemacht würden und auch die Teststrategie der beiden Partner nicht einheitlich sei. In Frankreich sind etwa PCR-Tests anders als in Deutschland auch für Menschen ohne Covid-19-Symptome in der Regel kostenlos und problemlos machbar. In Frankreich sind zuletzt mehr als drei Millionen Corona-Tests pro Woche gezählt worden, die für Berechnung der Fallzahlen genutzt werden. In Deutschland ist die Zahl deutlich niedriger.

Arend schreibt, dass Deutschlands Nachbarländer vor den Ankündigungen des Robert Koch-Instituts zittern würden. Der Umgang mit ihnen könne als Zeichen "mangelnden Vertrauens" gewertet werden. Eigentlich sollte, so Arend, Europa in der Krise auf eine gemeinschaftliche Gesundheitspolitik setzen. Stattdessen würden Deutschland und Frankreich in unterschiedliche Richtungen schauen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

KORREKTUR/ROUNDUP/RKI registriert 24 884 Corona-Neuinfektionen (Im 6. (Wirtschaft, 21.04.2021 - 06:36) weiterlesen...

Einigung auf EU-Klimaziel für 2030 - Minus 55 Prozent. Bis dahin sollen die Treibhausgase der Europäischen Union um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 gesenkt werden. Dies teilten mehrere Vertreter des Europäischen Parlaments und des Rats der Mitgliedsstaaten am frühen Mittwochmorgen der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel mit. Bisher galt ein Ziel von minus 40 Prozent. BRÜSSEL - Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments haben sich endgültig auf eine Verschärfung des Klimaziels für 2030 geeinigt. (Wirtschaft, 21.04.2021 - 06:34) weiterlesen...

RKI registriert 24 884 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.10 Uhr wiedergeben. In der Zahl der gemeldeten Neuinfektionen könnten Nachmeldungen aus Nordrhein-Westfalen vom Vortag enthalten sein. Eine größere Zahl von Meldungen der NRW-Gesundheitsämter waren zuvor aufgrund technischer Schwierigkeiten am Montagabend und Dienstag nicht vollständig übermittelt worden. BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 24 884 Corona-Neuinfektionen gemeldet. (Wirtschaft, 21.04.2021 - 06:34) weiterlesen...

Weniger Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten?. Hintergrund ist eine vom Kabinett 2018 beschlossene "Reduktionsstrategie". Sie sieht vor, dass sich Hersteller zu schrittweisen Zutaten-Änderungen verpflichten. Um die freiwilligen Branchenzusagen zu überprüfen, hat das bundeseigene Max-Rubner-Institut (MRI) weitere Produkte untersucht. Die Verbraucherorganisation Foodwatch forderte schärfere Vorgaben und eine "Limo-Steuer" für den Zuckergehalt von Getränken. BERLIN - Für eine gesündere Ernährung kommt es auch auf weniger Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten an - doch wie geht es da mit dem Umstellen von Rezepturen voran? Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) stellt am Mittwoch (13.20 Uhr) neue Daten vor. (Boerse, 21.04.2021 - 06:33) weiterlesen...

Laschet will auf CDU-Basis zugehen - Union stürzt in Forsa-Umfrage ab. In der ARD kündigte Laschet am Dienstagabend an, in den nächsten Tagen das Gespräch mit den Kreisverbänden zu suchen, wie er es auch nach seiner Wahl zum CDU-Chef im Januar gemacht habe, als er auf die Lager seiner Mitbewerber Friedrich Merz und Norbert Röttgen zugegangen sei. BERLIN - Nach dem erbitterten Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union will CDU-Chef Armin Laschet auf die Kritiker in den eigenen Reihen zugehen und CSU-Chef Markus Söder eng einbinden. (Wirtschaft, 21.04.2021 - 06:33) weiterlesen...

US-Ministerium will Wiederzulassung von Boeing 737 Max untersuchen. "Wir werden die Maßnahmen der FAA überprüfen", kündigte das Büro von Generalinspekteur Eric J. Soskin am Dienstag (Ortszeit) in Washington an. Es gehe darum, die Prozesse und das Vorgehen der Aufsichtsbehörde auszuwerten. WASHINGTON - Die Wiederzulassung von Boeings Unglücksflieger 737 Max durch die US-Luftfahrtaufsicht FAA soll noch einmal vom Verkehrsministerium untersucht werden. (Boerse, 21.04.2021 - 06:33) weiterlesen...