Indikatoren, Frankreich

PARIS - In Frankreich hat die Inflation im März vor dem Hintergrund einer anziehenden Wirtschaft deutlich zugelegt und den höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren erreicht.

12.04.2018 - 09:03:25

Frankreich: Stärkste Inflation seit 2012. Im Jahresvergleich seien die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) um 1,7 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Donnerstag auf Basis einer zweiten Schätzung mit. Das ist die höchste Inflationsrate seit Oktober 2012.

Die Behörde bestätigte damit wie von Analysten erwartet eine erste Erhebung von Anfang April. Im Februar hatte die Inflationsrate noch deutlich niedriger bei 1,3 Prozent gelegen.

Die Inflation in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone näherte sich damit wieder ein Stück weit dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank strebt für den gesamten Euroraum mittelfristig eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Erst dann sieht die EZB die Stabilität der Preise als gewährleistet an. Sie versucht dieses Ziel mit einer extrem lockeren Geldpolitik zu erreichen.

Im Monatsvergleich legten die Preise im März um 1,1 Prozent zu. Auch in dieser Abgrenzung wurde eine erste Schätzung wie erwartet bestätigt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Baubeginne fallen deutlich stärker als erwartet. Die Wohnungsbaubeginne sanken so stark wie seit November 2016 nicht mehr. Wie aus Zahlen des Handelsministeriums vom Mittwoch hervorgeht, sackten die Baubeginne zum Vormonat um 12,3 Prozent auf annualisiert 1,17 Millionen ab. Analysten hatten im Mittel lediglich einen Rückgang um 2,2 Prozent erwartet. Der Anstieg im Mai wurde von 5,0 auf 4,8 Prozent nach unten korrigiert. WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat sich im Juni enttäuschend entwickelt. (Wirtschaft, 18.07.2018 - 14:56) weiterlesen...

Eurozone: Inflation steigt auf 2,0 Prozent - Höchster Stand seit Februar 2017. Im Juni habe sich der allgemeine Preisauftrieb den zweiten Monat in Folge verstärkt und die Inflationsrate sei auf 2,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch nach einer zweiten Schätzung mit. Damit ist der Preisauftrieb im Währungsraum so stark wie seit Februar 2017 nicht mehr. LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat sich weiter beschleunigt. (Wirtschaft, 18.07.2018 - 11:26) weiterlesen...

DIW sieht nur mäßiges Wachstumspotenzial für Griechenland. Auch in den kommenden Jahren sei kein dynamisches Wachstum zu erwarten, heißt es in einer Studie, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. Die eingeleiteten Reformen in Griechenland hätten sich weitgehend auf eine Deregulierung des Arbeitsmarktes beschränkt, statt ein attraktives Investitionsklima zu schaffen - etwa durch den Abbau staatlicher Bürokratie und eine bessere Verknüpfung von Forschung und Wirtschaft. BERLIN - Unmittelbar vor dem Ende des Euro-Rettungsprogramms für Griechenland sehen Ökonomen das wirtschaftliche Potenzial des Landes weiter skeptisch. (Wirtschaft, 18.07.2018 - 11:04) weiterlesen...

Großbritannien: Erwarteter Inflationsanstieg bleibt aus - Pfund unter Druck. Im Juni habe die Inflation zum zweiten Mal in Folge bei 2,4 Prozent verharrt, wie die Statistikbehörde ONS am Mittwoch in London mitteilte. Analysten hatten dagegen mit einem Anstieg der Teuerungsrate auf 2,6 Prozent gerechnet. LONDON - Eine unerwartete Stagnation der Inflation in Großbritannien hat das britische Pfund am Mittwoch stark unter Druck gesetzt. (Wirtschaft, 18.07.2018 - 10:50) weiterlesen...

Langzeitarbeitslose sollen staatlich geförderte Jobs bekommen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschloss. Betroffene sollen fünf Jahre lang einen Lohnkostenzuschuss bekommen. In den ersten beiden Jahren soll er sich auf Höhe des Mindestlohns belaufen. Dann soll der Zuschuss um zehn Prozentpunkte jährlich sinken. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen mindestens seit sieben Jahren arbeitslos waren. BERLIN - Menschen, die jahrelang ohne Arbeit auf Hartz IV angewiesen sind, sollen künftig staatlich bezuschusste Jobs bekommen können. (Wirtschaft, 18.07.2018 - 10:28) weiterlesen...

Arbeitsagentur sieht Probleme bei Plänen zu sozialem Arbeitsmarkt. Zehntausende Langzeitarbeitslose sollen nach dem Gesetzentwurf, der am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden soll, mit Milliardenhilfe staatlich bezuschusste Jobs bekommen. NÜRNBERG - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) sieht noch "Optimierungsbedarf" bei den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zum sogenannten sozialen Arbeitsmarkt. (Wirtschaft, 18.07.2018 - 10:23) weiterlesen...