Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

PARIS - In Frankreich gilt von diesem Mittwoch an für bestimmte Berufsgruppen eine Impfpflicht gegen das Coronavirus.

15.09.2021 - 18:12:04

Impfpflicht gilt nun in Frankreich für bestimmte Berufsgruppen. Bei Missachtung droht eine Suspendierung ohne Fortzahlung des Lohns. Mindestens eine erste Impfung müssen nun Beschäftigte nachweisen, die im Krankenhaus- und Pflegebereich arbeiten, aber auch Feuerwehrleute, Beschäftigte des Zivilschutzes sowie die Beamten der Gendarmerie. Wer bislang nur die erste Impfdosis erhalten hat, muss zudem einen negativen Test auf der Arbeit vorlegen, bis er einen vollständigen Impfschutz hat. Ihre Impftermine dürfen die Beschäftigten ausdrücklich in die Arbeitszeit legen, um die Impfung zu erleichtern, hieß es.

Die verschärften Corona-Regeln, zu denen auch die Impfpflicht für bestimmte Berufe gehört, hatten in Frankreich seit dem Sommer großen Protest ausgelöst, auch am vergangenen Wochenende gingen Zehntausende auf die Straße. Aufschub von der Suspendierung können Betroffene erhalten, wenn sie freie Tage oder Urlaub nehmen. Sobald sie die Impfung erhalten haben, endet auch die Sanktion, betonten die Behörden. Eine Entlassung wegen einer fehlenden Corona-Impfung sei nicht möglich, hieß es.

Die Quote der vollständig Geimpften im Gesundheitsbereich lag in der vergangenen Woche bereits zwischen 84 und 91 Prozent. Wie Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch sagte, seien inzwischen mehr als neun von zehn Beschäftigten im Gesundheitswesen geimpft. "Wir stigmatisieren niemanden, wir rufen alle zur Verantwortung auf", sagte er. Zwar solle die Impfpflicht strikt befolgt werden, in ohnehin belasteten Kliniken solle aber pragmatisch und mit Nachsicht vorgegangen werden.

Die Zeitung "Le Monde" berichtete unter Verweis auf die Direktionen etlicher großer Kliniken, dort sei eine Impfquote von 95 Prozent bereits erreicht. Dennoch werden Probleme befürchtet, wenn angesichts der ohnehin angespannten Personaldecke Krankenhauspersonal wegen einer fehlenden Impfung nach Hause geschickt werden muss. In bestimmten Funktionen sei es sehr schwierig, Personal zu ersetzen, erklärte der Verband der Universitätskliniken in Frankreich. Auch der Gewerkschaftsbund, der gegen die Impfpflicht ist, befürchte Schwierigkeiten beim Betrieb der Kliniken, schrieb "Le Monde".

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Umfrage: Mehrheit für 2G-Regeln für Gastronomie und Veranstaltungen. In einer Insa-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag" äußerten sich 57 Prozent dahingehend. 33 Prozent halten es für falsch, wenn Gastronomie und Veranstaltungen nur noch Geimpften und Genesenen offen stehen. Von den Befürwortern wünschen sich 66 Prozent, dass 2G-Regeln verpflichtend eingeführt werden, 31 Prozent meinen, dass die Einführung jedem Gastronom oder Veranstalter überlassen werden sollte. BERLIN - Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland findet es richtig, wenn nur gegen das Coronavirus Geimpfte und davon Genesene (2G) ins Restaurant gehen oder Veranstaltungen besuchen dürfen. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 23:58) weiterlesen...

Lufthansa beschließt Milliarden-Kapitalerhöhung zur Rückzahlung der Staatshilfen. FRANKFURT - Die Lufthansa am Sonntagabend in Frankfurt mit. Der Bezugspreis liege bei 3,58 Euro je neuer Aktie. Die neuen Aktien sollen den Aktionären voraussichtlich vom 22. September bis 5. Oktober im Bezugsverhältnis 1:1 angeboten werden. Der Bezugsrechtshandel soll am 22. September beginnen und am 30. September enden. Lufthansa beschließt Milliarden-Kapitalerhöhung zur Rückzahlung der Staatshilfen (Boerse, 19.09.2021 - 19:20) weiterlesen...

Fauci: US-Empfehlung zu Auffrischungsimpfung ist nicht endgültig. WASHINGTON - Der US-amerikanische Immunologe Anthony Fauci sieht in der Experten-Entscheidung gegen allgemeine Corona-Auffrischungsimpfungen in den USA keinen Rückschlag für US-Präsident Joe Biden. Die Bewertung der Experten könne sich künftig auch noch ändern, sagte der Präsidenten-Berater Fauci am Sonntag. Die US-Arzneimittelbehörde FDA empfahl den dritten Piks am Freitag doch nur für bestimmte Risikogruppen, nachdem die US-Regierung zuvor trotz der noch ausstehenden FDA-Entscheidung schon einen Impfstart für alle für diesen Montag (20. September) angekündigt hatte. Fauci: US-Empfehlung zu Auffrischungsimpfung ist nicht endgültig (Wirtschaft, 19.09.2021 - 18:40) weiterlesen...

WAHL: Söder und Laschet üben sich in Doppelinterview in Einigkeit. "Seit Monaten wird in diesem Wahlkampf über alberne Nebensächlichkeiten diskutiert. Wir als CSU stehen hinter dem gemeinsamen Unionskandidaten Armin Laschet", sagte Bayerns Ministerpräsident Söder in einem Doppelinterview mit Laschet den "Nürnberger Nachrichten" (Montag). NÜRNBERG - Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) und CSU-Chef Markus Söder demonstrieren kurz vor der Bundestagswahl Einigkeit und sehen ihren Machtkampf am Ende. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 17:09) weiterlesen...

Gaskrise in Großbritannien spitzt sich zu - Kleine Firmen vor Kollaps. Der britische Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng hielt am Wochenende mehrere Krisentreffen mit Vertretern der Branche ab, während der für die Klimakonferenz COP26 zuständige Staatssekretär Alok Sharma im BBC-Interview am Sonntag zu beschwichtigen versuchte. Es gebe "im Moment kein Risiko bei der Versorgung", sagte Sharma. Die erneuerbaren Energien müssten dringend schnell weiter ausgebaut werden. LONDON - In Großbritannien sorgen die innerhalb kürzester Zeit massiv gestiegenen Gaspreise für erhebliche Probleme. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 17:08) weiterlesen...

Geldwäsche-Ermittlungen: Klarheit von Scholz im Ausschuss gefordert. Die Union rief Scholz zugleich auf, persönlich im Ausschuss Stellung zu nehmen. Der SPD-Kanzlerkandidat hat mehrere Wahlkampftermine in Baden-Württemberg und will sich nach SPD-Angaben digital zu der Sondersitzung zuschalten. BERLIN - Union und Opposition haben Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, am Montag in der Sondersitzung des Finanzausschusses des Bundestages zur Durchsuchung seines Ministeriums im Zusammenhang mit Geldwäsche-Ermittlungen für Klarheit zu sorgen. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 16:07) weiterlesen...