Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Einzelhandel

PARIS - In Frankreich gilt künftig für Beschäftigte im Gesundheitswesen eine Corona-Impfpflicht.

26.07.2021 - 12:17:27

Frankreichs Parlament beschließt Impfpflicht für Gesundheitspersonal. Das Parlament in Paris stimmte in der Nacht zum Montag entsprechenden Plänen von Präsident Emmanuel Macron zu. Betroffen sind zum Beispiel Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Die Abgeordneten billigten trotz landesweiter Proteste auch die Verschärfung anderer Regeln. Damit muss man im Alltag nun häufiger nachweisen, dass man negativ getestet oder geimpft ist beziehungsweise eine Erkrankung überstanden hat.

Die Änderungen sind umstritten. Angesichts der Kritik kündigte Premierminister Jean Castex an, sie vom Verfassungsrat prüfen zu lassen. Der Conseil Constitutionnel will sich am 5. August dazu äußern, was den geplanten Zeitplan durcheinander bringen könnte. Ursprünglich hatte die Regierung vorgesehen, dass der so genannte "pass sanitaire" - also ein Nachweis über einen Negativ-Test, Impfungen oder Genesung - ab August auch für Fernzüge, Bars oder Restaurants nötig wird.

Am Wochenende hatten nach Angaben des Innenministeriums landesweit mehr als 160 000 Menschen gegen die Impfpflicht und die Ausweitung der Nachweispflicht demonstriert. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen. Es gab zahlreiche Festnahmen. Bereits am Wochenende zuvor waren mehr als 100 000 Menschen auf die Straße gegangen.

Macron appellierte an die Bevölkerung erneut, sich impfen zu lassen. Während eines Besuchs in Französisch-Polynesien mahnte er am Wochenende: "Was ist Ihre Freiheit wert, wenn Sie mir sagen: "Ich will mich nicht impfen lassen"? Wenn sie morgen Ihren Vater oder Ihre Mutter oder mich anstecken, bin ich Opfer Ihrer Freiheit. Weil Sie die Möglichkeit hatten, sich und mich zu beschützen. Das nennt man Unverantwortlichkeit oder Egoismus."

Die Impfpflicht für Menschen im Gesundheitswesen und im Kontakt mit Risikogruppen wurde vom Parlament etwas entschärft. Wer bis Mitte September keine Impfung hat, kann nicht gekündigt werden. Stattdessen droht eine Aussetzung des Gehalts. Das 67-Millionen-Einwohner-Land kämpft derzeit gegen eine vierte Corona-Welle. Die Zahl der Neuinfektionen steigt seit Ende Juni stark an. Zuletzt lag sie auf 100 000 Menschen innerhalb einer Woche bei 166.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zuschauer-Wirrwarr im Fußball: Vereine drängen auf vollere Stadien. Der FSV Mainz 05 setzt mit der "2G-plus"-Regel auf eine Zwischenlösung: Neben Bereichen für ausschließlich Geimpfte und Genesene gibt es auch ein geringes Kontingent für negativ Getestete. Fest steht: Es herrscht ein Zuschauer-Wirrwarr bei den Fußball-Vereinen, die unter Auflagen seit dieser Saison wieder mehr Fans empfangen dürfen. Manchen Vereinen geht die Teil-Öffnung nicht weit genug. MÜNCHEN - Der FC Bayern München verlangt einen 3G-Nachweis, Borussia Dortmund lässt mit wenigen Ausnahmen keine Getesteten, sondern nur Geimpfte oder Genesene (2G) rein. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 10:59) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Bernstein senkt Ziel für Lufthansa auf 8 Euro - 'Market-Perform'. Die Kapitalerhöhung ebne den Weg für den Ausstieg des Staates und eine gesündere Bilanz, schrieb Analyst Daniel Roeska in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Außerdem belebe die Öffnung der USA für geimpfte Europäer die wichtigsten Routen auf der Langstrecke wieder. Für eine wirkliche Wende für die Aktien bedürfe es aber noch Fortschritte bei der Restrukturierung. NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Lufthansa von 11 auf 8 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Market-Perform" belassen. (Boerse, 22.09.2021 - 08:38) weiterlesen...

IPO: Sprachlernanbieter Babbel bläst Börsengang ab. BERLIN - Der Sprachlernanbieter Babbel hat seinen geplanten Börsengang nur wenige Tage vor dem Start abgesagt. Wegen der "derzeit ungünstigen Marktbedingungen" werde der Börsengang verschoben, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Als erster Handelstag war ursprünglich dieser Freitag (24. September) vorgesehen. Babbel und seine Aktionäre strebten aber weiterhin mittelfristig eine Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse an, hieß es nun. IPO: Sprachlernanbieter Babbel bläst Börsengang ab (Boerse, 21.09.2021 - 21:40) weiterlesen...

AKTIEN IM FOKUS 2: Start von Universal Music erfreut Vivendi-Aktionäre (Boerse, 21.09.2021 - 19:26) weiterlesen...

Airbus, Vinci und Air Liquide entwickeln Infrastruktur für Wasserstoff-Flugzeuge. Den Anfang soll der Flughafen Lyon-Saint Exupéry machen, der von Vinci betrieben wird. TOULOUSE/PARIS - Der Flugzeugbauer Airbus und dem Flughafenbetreiber Vinci will Airbus bis zum Jahr 2030 die nötige Infrastruktur für die Betankung von Passagierflugzeugen mit Wasserstoff entwickeln, wie die Unternehmen am Dienstag in Paris mitteilten. (Boerse, 21.09.2021 - 14:52) weiterlesen...

Söder bekräftigt: Clubs und Diskotheken in Bayern dürfen im Oktober öffnen. "Es bleibt dabei: Wir werden die Öffnung von Clubs und Diskotheken zum Oktober dann erlauben", bekräftigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Einlass sollen nur Geimpfte und Genesene bekommen, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Formal soll das in der Kabinettssitzung in der kommenden Woche - wegen der Nachwehen der Bundestagswahl am Donnerstag statt am Dienstag - beschlossen werden. "Kann sich jeder drauf einstellen", sagte Söder. Derzeit würden noch die Hygiene-Leitfäden erarbeitet. MÜNCHEN - Nach langer Corona-Zwangspause dürfen Clubs und Diskotheken in Bayern wie von der Staatsregierung angekündigt zum Oktober wieder öffnen. (Boerse, 21.09.2021 - 14:28) weiterlesen...