Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Alphabet C-Aktie, US02079K1079

PARIS - Google hat sich auf eine Zahlung von fast einer Milliarde Euro in Frankreich geeinigt, um jahrelange Steuerermittlungen zu beenden.

12.09.2019 - 17:25:45

Google zahlt fast eine Milliarde Euro in Steuerstreit in Frankreich. Zum einen wird der Konzern eine Strafzahlung von 500 Millionen Euro leisten, wie die nationale Finanzstaatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Zudem kündigte Google an, das Unternehmen werde darüber hinaus 465 Millionen Euro Steuern nachzahlen.

Die französischen Steuerfahnder waren zu dem Schluss gekommen, dass der Internet-Riese zu wenig Steuern in dem Land bezahlt hatte, während ein großer Teil der Erlöse in Europa über die europäische Zentrale in Irland verbucht wird. Die Strafe von 500 Millionen Euro, die von Google Frankreich und Google Irland kommt, kam in einem Vergleich zustande. Die französische Finanzstaatsanwaltschaft hatte ihre Untersuchung 2015 eingeleitet. Im Zuge der Ermittlungen waren im Frühjahr 2016 die Google-Büros in Paris durchsucht worden.

Frankreichs Justizministerin Nicole Belloubet und Haushaltsminister Gérald Darmanin begrüßten den Vergleich. Dieser setze allen laufenden Rechtsstreitigkeiten im Hinblick auf die Besteuerung von Google in Frankreich ein Ende, teilten sie mit. "Der Abschluss dieser Angelegenheit zeigt, dass die Finanz-Justiz jetzt über wirksame Werkzeuge verfügt, um gegen Steuerhinterziehung zu kämpfen", sagte Belloubet.

Dass Ermittlungen gegen ein Unternehmen mit einer solchen Einigung enden, ist in Frankreich erst seit wenigen Jahren möglich - Grundlage ist ein Gesetz aus 2016. In den USA sind ähnliche Vereinbarungen schon länger möglich.

Der Betrag in Frankreich ist der bisher höchste, den Google nach Steuerverfahren in Europa zahlt. In Italien hatte der Konzern ähnlich gelagerte Ermittlungen 2017 mit einer Zahlung von 306 Millionen Euro beigelegt. Dort ging es vor allem um die Jahre 2009 bis 2013. In Großbritannien zahlte Google im Jahr davor 130 Millionen Pfund Steuern nach.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Abgeordnete fordern interne Unterlagen von Tech-Konzernen ein. Die Google -Mutter Alphabet , Apple , Facebook und Amazon sollen unter anderem E-Mails von Top-Managern herausrücken, in denen es um Wettbewerbsthemen geht. Außerdem wollen die Abgeordneten Unterlagen zu allen Behörden-Ermittlungen gegen die Firmen sowohl aus den USA als auch aus dem Ausland sehen. WASHINGTON - Der Justizausschuss im US-Kongress hat eine breite Auswahl interner Dokumente der vier großen Tech-Konzerne für seine Wettbewerbsuntersuchung eingefordert. (Boerse, 13.09.2019 - 16:18) weiterlesen...

Auch US-Regulierer schauen sich Amazons Händler-Plattform an. Die US-Handelsaufsicht FTC befrage teilnehmende Händler, um festzustellen, ob Amazon Wettbewerber benachteilige, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Mittwoch. Die FTC-Vertreter wollten dabei unter anderem wissen, welcher Anteil ihres Geschäfts auf Marketplace entfalle, verglichen mit anderen Plattformen wie Ebay . Das Interesse könnte auf die Vorbereitung offizieller Ermittlungen hinweisen. WASHINGTON - Amazons Händler-Plattform Marketplace gerät nach Wettbewerbsermittlungen in Europa auch ins Blickfeld amerikanischer Regulierer. (Boerse, 11.09.2019 - 13:09) weiterlesen...

IAA: Byton stellt Serienmodell mit Riesen-Display vor. Auf der IAA in Frankfurt zeigte Byton das Produktionsmodell des SUV M-Byte. Die ersten Fahrzeuge sollen Mitte 2020 in China ausgeliefert werden, sagte Byton-Chef Daniel Kirchert. Im ersten Halbjahr 2021 folgen die USA und Europa. FRANKFURT - Die chinesische Elektroauto-Firma Byton hat ihr erstes Fahrzeug mit einem bisher einzigartigen Riesen-Display im Cockpit zur Serienreife gebracht. (Boerse, 10.09.2019 - 12:10) weiterlesen...

Neue iPhone-Generation von Apple erwartet. Sie sollen laut Medienberichten mit neuen Kamera-Funktionen und einem zusätzlichen Ultra-Weitwinkel-Objektiv ausgestattet werden. Das iPhone ist nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, die Verkäufe gehen jedoch schon seit einiger Zeit zurück. CUPERTINO - Apple wird am Dienstag (ab 19.00 Uhr MESZ) voraussichtlich die nächste Generation seiner iPhones vorstellen. (Boerse, 10.09.2019 - 06:54) weiterlesen...

US-Bundesstaaten nehmen Google mit Kartellermittlungen ins Visier. Der Internet-Konzern steht damit vor seiner bisher größten wettbewerbsrechtlichen Herausforderung in den USA. WASHINGTON - Die Staatsanwälte fast aller US-Bundesstaaten haben sich für Kartellermittlungen gegen Google zusammengetan. (Boerse, 10.09.2019 - 06:09) weiterlesen...

US-Bundesstaaten kündigen Kartellermittlungen gegen Google an. 48 US-Bundesstaaten sowie der Regierungsbezirk Washington DC und Puerto Rico schlossen sich der vom texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton angeführten Initiative an, wie das Bündnis am Montag bei einer Pressekonferenz in Washington bekanntgab. Die Untersuchung soll laut Paxton zunächst klären, ob Google den Wettbewerb im Geschäft mit Werbung im Internet behindert hat. Sie könnte aber je nach den Erkenntnissen noch auf andere Bereiche ausgeweitet werden. WASHINGTON - Der Online-Gigant Google ist mit einer großen Ermittlung wegen möglicher kartellrechtlicher Verstöße konfrontiert. (Boerse, 09.09.2019 - 22:10) weiterlesen...