Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Finanzdienstleister

PARIS - Frankreich steht ein neuer Massenprotest gegen die geplante Rentenreform bevor.

16.01.2020 - 06:31:25

Wieder Großdemonstrationen gegen Rentenpläne in Frankreich erwartet. Geplant sind am Donnerstag landesweite Demonstrationen und neue branchenübergreifende Ausstände. Der Demonstrationszug in Paris soll am Mittag im Süden der Hauptstadt bei Montparnasse starten. Auch in anderen Städten wie Marseille oder Lyon sind Proteste geplant. Die Blockaden von Häfen sollen ebenfalls weitergehen.

Seit Beginn der Streiks Anfang Dezember ist es der sechste landesweite große Massenprotest. Auch in dieser Woche waren die Streiks weitergegangen, allerdings hatte sich die Situation im Pariser Nahverkehr zuletzt deutlich verbessert. Die Züge zahlreicher Linien fuhren auch wieder den ganzen Tag über und nicht nur zu Stoßzeiten.

Zuletzt hatte Frankreichs Premier Édouard Philippe ein großes Zugeständnis an die Gewerkschaften gemacht. Nach den Plänen der Regierung hätten Arbeitnehmer, die mit 62 in Rente gehen, mit Abschlägen rechnen müssen. Erst ab 64 Jahren sollte es volle Bezüge geben. Dagegen liefen die Gewerkschaften Sturm.

Dieses Vorhaben wurde nun am Wochenende von der Regierung zurückgenommen, was zu einer weiteren Spaltung der Gewerkschaften geführt hat. Die Hardliner von der CGT fordern weiterhin eine vollständige Rücknahme der Reform, der größte Gewerkschaftsbund CFDT begrüßte hingegen die Ankündigung und gab sich offen für weitere Verhandlungen.

Fraglich ist nun, wie viele Menschen die CGT und andere Gewerkschaften, die zu dem neuen Massenprotest aufgerufen haben, nun noch mobilisieren können. Zuletzt hatten am Samstag in ganz Frankreich dem Innenministerium zufolge 149 000 Menschen gegen die Reformpläne demonstriert, in Paris waren es 21 000. Die CGT machte deutlich höhere Angaben und sprach von einer halben Million Menschen.

In einer aktuellen Umfrage sprechen sich 56 Prozent der Franzosen gegen die Reformpläne aus. Zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, dass Premier Philippe und die Regierung das Reformprojekt nicht gut behandeln. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte sich in der Öffentlichkeit seit Beginn der Streiks auffällig zurückgehalten und seinen Premier vorgeschickt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trotz Reiseverbot: Venezuelas Oppositionsführer Guaidó in Kolumbien. "Wir heißen Präsident Guaidó in Kolumbien willkommen", schrieb Kolumbiens Staatschef Iván Duque am Sonntag auf Twitter. "Heute Nachmittag haben wir ein Arbeitstreffen." Zudem soll Guaidó am Montag an einem regionalen Ministertreffen zum Thema Terrorismus in Bogotá teilnehmen, bei dem auch US-Außenminister Mike Pompeo erwartet wird. BOGOTÁ - Trotz eines Reiseverbots ist der selbst ernannte Interimspräsident und Oppositionsführer Juan Guaidó aus seiner Heimat Venezuela ins Nachbarland Kolumbien gereist. (Boerse, 19.01.2020 - 16:29) weiterlesen...

Brandenburger Regierungssprecher: Tesla stimmt Grundstückskauf zu. Der Vorstand des Unternehmens hat am Samstag dem Kaufvertrag mit dem Land Brandenburg zum Erwerb des rund 300 Hektar großen Grundstücks zugestimmt, wie der Regierungssprecher Florian Engels am Sonntag mitteilte. Auf dem Gelände will Tesla seine Fabrik bauen. POTSDAM - Die Ansiedlung des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) ist einem Brandenburger Regierungssprecher zufolge einen weiteren Schritt näher gerückt. (Boerse, 19.01.2020 - 16:02) weiterlesen...

EU kürzt Beitrittshilfen für Türkei. Wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell dem EU-Parlament mitteilte, fließt dieses Jahr nur ein Viertel der ursprünglich einmal vorgesehenen Summe. Gründe sind unter anderem der Gasstreit mit Zypern im Mittelmeer und die türkische Militäroffensive in Syrien. Über Borrells Mitteilung an das EU-Parlament hatte zuerst die Funke Mediengruppe (Samstag) berichtet. BRÜSSEL/BERLIN - Die EU hat die sogenannten Vorbeitrittshilfen an die Türkei für 2020 drastisch gekürzt. (Wirtschaft, 19.01.2020 - 16:01) weiterlesen...

WDH: Regen hier, Buschfeuer dort: Extreme halten Australien in Atem. Absatz, 2. (Im 1. (Boerse, 19.01.2020 - 15:41) weiterlesen...

Anklagepunkte verfassungswidrig. Die Anklagepunkte gegen den Präsidenten seien verfassungswidrig und müssten abgelehnt werden, heißt es in einem Schreiben, das das Weiße Haus am Samstagabend (Ortszeit) veröffentlichte. "Präsident Trump bestreitet kategorisch und unmissverständlich jeden Vorwurf in beiden Anklagepunkten", schreiben Trumps Verteidiger. Damit antwortete die Regierungszentrale erstmals formell auf die Anklage Trumps vor dem US-Senat. WASHINGTON - Im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump sind dessen Verteidiger zum Angriff übergegangen. (Wirtschaft, 19.01.2020 - 15:40) weiterlesen...

Nach Personaldebatte: Kramp-Karrenbauer ruft Union zur Sacharbeit auf. "Wir haben einen klaren Plan für dieses Jahr, und nach diesem Plan werden wir die Entscheidungen, die für uns wichtig sind, dann treffen, wenn wir es für notwendig halten und die Zeit dafür gekommen ist", sagte Kramp-Karrenbauer zum Abschluss der zweitägigen Jahresauftaktklausur ihrer Partei in Hamburg. Der CDU-Vorstand sei einhellig der Meinung, dass die Frage der Sacharbeit im Mittelpunkt stehe. HAMBURG - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Union angesichts nicht abreißender Personaldebatten zur Konzentration auf die Sacharbeit aufgerufen. (Wirtschaft, 19.01.2020 - 15:38) weiterlesen...