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Regierungen, Frankreich

PARIS - Es ist ein politisches Beben in Südfrankreich und wirft seinen Schatten für die Präsidentschaftswahlen voraus: Der konservative Renaud Muselier hat für die anstehenden Regionalwahlen einen Pakt mit der Partei von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, La République En Marche (LREM), geschlossen.

04.05.2021 - 14:28:29

POLITIK: Wahlpakt mit Macrons Partei in Südfrankreich sorgt für Polit-Beben. Die konservative Partei der Republikaner ist in Aufruhr und in weiten Teilen unzufrieden mit dem Bündnis. Es handele sich um "ein politisches Manöver von En Marche", sagte der Parteichef der Republikaner, Christian Jacob, am Dienstag nach einer Sitzung seiner Partei.

Der Republikaner Muselier ist Präsident der Region Provence-Alpes-Cote d'Azur (PACA) und tritt bei den Regionalwahlen im Juni wieder an. Frankreichs Premier Jean Castex hatte am Wochenende angekündigt, dass LREM dort nicht mit einer eigenen Liste antreten werde, sondern stattdessen Muselier unterstütze. Für Kritiker ist das Bündnis Beweis für die Schwäche von Macrons Partei in den Regionen. Dessen Mitte-Lager steckte erst bei den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr ein schwere Schlappe ein.

Der Wahlpakt im Süden soll nun auch einen Erfolg der rechten Partei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen in der Region verhindern. Die Region PACA zählt zu den Hochburgen des RN. Sich mit LREM zu verbünden, bedeute, Macrons "katastrophale Bilanz" zu billigen, erklärte Thierry Mariani, der für RN im Süden ins Rennen geht. Die Gewinner im Streit um das Bündnis könnten Beobachtern zufolge Le Pen und ihre Partei sein. Die Republikaner seien in der Lage, mit Macron zu regieren, betonte diese am Dienstag. "Wir nicht."

Konservative fürchten durch das Bündnis eine weitere Schwächung ihrer Partei - in der Vergangenheit sind etliche Republikaner zu En Marche übergelaufen. Allerdings sind die Republikaner in den Regionen deutlich besser verwurzelt als Macrons Partei. Beobachter sehen daher in dem Vorgehen auch eine Strategie Macrons mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen im kommenden Frühjahr.

@ dpa.de

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