Indikatoren, USA

PARIS - Die OECD sieht Anzeichen für ein schwächeres Wirtschaftswachstums im Euroraum.

10.04.2018 - 12:02:24

OECD sieht schwächeres Wachstum im Euroraum. Es gebe Hinweise, dass das Wachstum im Währungsraum an Dynamik verliere, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am Dienstag in Paris mit. Ausdrücklich nannte sie die drei größten Volkswirtschaften des Währungsverbunds: Deutschland, Frankreich und Italien.

Außerhalb der Eurozone deute sich ein schwächeres Wachstum in Großbritannien an. In den USA, Japan und China spreche dagegen viel für ein unverändertes Wachstumstempo. Für die großen Schwellenländer Indien, Brasilien und Russland erwartet die Organisation eine höhere Wachstumsdynamik.

In den vergangenen Wochen hatten zahlreiche Konjunkturdaten enttäuscht, insbesondere aus Deutschland. Schwach waren zuletzt Zahlen aus dem Einzelhandel und der Industrie sowie vom Außenhandel ausgefallen. Fachleute rechnen deshalb mit einem insgesamt schwachen Jahresstart der deutschen Wirtschaft.

Rechnerisch sei gar eine Schrumpfung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nicht auszuschließen, hieß es unlängst von der Dekabank. Experte Andreas Scheuerle rechnet maximal mit einem Quartalswachstum von 0,3 Prozent. Das wäre merklich weniger als das Wachstum der deutschen Wirtschaft in den Vorquartalen.

Der von der OECD erhobene Frühindikator CLI verharrte unterdessen auf 100,1 Punkten. Der Indikator, der die Wachstumsaussichten für den OECD-Raum beschreiben soll, spreche weiter für ein stabiles Wachstum.

^Land Februar Vormonat

OECD 100,1 100,1

Eurozone 100,4 100,5

Deutschland 100,7 100,8

Frankreich 100,2 100,3

Italien 100,7 100,8

UK 99,2 99,2

USA 100,1 100,0

Japan 100,0 100,1

G7 100,1 100,1°

(in Punkten)

@ dpa.de

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