Regierungen, Deutschland

PARIS - Die französischen Sozialisten haben eine herbe Wahlniederlage eingefahren und wollen nun mit dem Mitte-Links-Kandidaten Emmanuel Macron einen Wahlsieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen verhindern.

23.04.2017 - 21:29:24

Frankreichs Sozialisten stellen sich nach 'Desaster' hinter Macron. "Ich bin dabei gescheitert, das Desaster, das sich angekündigt hatte, zu verhindern. Ich übernehme dafür die volle Verantwortung", sagte Präsidentschaftskandidat Benoît Hamon am Sonntagabend vor seinen Anhängern. Auch andere hochrangige Politiker der Partei des scheidenden Präsidenten François Hollande stellten sich hinter den pro-europäischen Macron, der unabhängig von den traditionellen Parteien antritt.

Hamon sprach von einer "Auslöschung der Linken durch die extreme Rechte" und rief dazu auf, "die Front National so deutlich wie möglich zu schlagen". Dazu müsse in der Stichwahl am 7. Mai für Macron gestimmt werden - "auch, wenn er nicht der Linken angehört".

Premier Bernard Cazeneuve schloss sich dem Aufruf an: Es gehe darum, die Front National (FN) zu schlagen und ihr "unheilvolles Programm eines Rückschritts Frankreichs und der Spaltung der Franzosen" zu verhindern. Sein ebenfalls sozialistischer Amtsvorgänger Manuel Valls schrieb auf Twitter, jeder müsse die "Schwere des Moments" erkennen.

Außenminister Jean-Marc Ayrault bezeichnete das erwartete Duell von Macron und Le Pen als "eine klare Wahl": "Alle Linken und alle Republikaner müssen sich mobilisieren, um Macron zu wählen, für Frankreich, die Republik und Europa." Ähnlich äußerte sich auch die sozialistische Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo.

Macron lag in ersten Hochrechnungen gemeinsam mit Le Pen in Führung - sie haben damit die besten Chancen, in die Stichwahl einzuziehen. Der Sozialist Hamon lag demnach abgeschlagen auf Platz fünf.

@ dpa.de

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