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Regierungen, Frankreich

PARIS - Der Unmut über verschärfte Corona-Regeln hat in Frankreich am fünften Wochenende in Folge wieder viele Menschen auf die Straßen getrieben.

16.08.2021 - 14:01:58

Erneute Demonstrationen gegen Corona-Regeln in Frankreich. Am Samstag demonstrierten knapp 215 000 Menschen im ganzen Land, wie das französische Innenministerium mitteilte. Das sind etwas weniger als in der Vorwoche, als noch etwa 237 000 Teilnehmer gezählt wurden. Die Wut der Demonstranten richtet sich gegen die Impfpflicht für Gesundheitspersonal und die jüngst auf fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens ausgeweiteten Nachweispflichten. Die Proteste verliefen weitgehend friedlich. Das Innenministerium meldete elf Festnahmen.

um maximal ein Viertel auf bis zu 15 Prozent reduzieren, wie er am Montag in Berlin mitteilte.

Auf den Markt kommen damit bis zu 29,9 Millionen Lufthansa-Aktien, die der Bund im Sommer 2020 für den Nennwert von je 2,56 Euro erworben hatte, um die Lufthansa in der Corona-Krise zu stabilisieren. Aktuell werden die Lufthansa-Aktien für rund 9 Euro an den Börsen gehandelt, so dass ein deutlicher Wertzuwachs für den Bund zu realisieren ist. Das zum Verkauf stehende Viertel des Pakets hat derzeit einen Wert von rund 270 Millionen Euro.

Nach Bekanntwerden der Verkaufsabsichten sackte der Kurs der Lufthansa-Aktie zeitweise bis auf 8,81 Euro ab und damit auf den tiefsten Stand seit Dezember 2020. Zuletzt lag das Papier am frühen Nachmittag noch mit 3,33 Prozent im Minus bei 8,951 Euro und gehörte damit zu den schwächsten Titeln im MDax, dem Index der mittelgroßen Werte.

Die direkte Beteiligung an dem Unternehmen hatte 20 Prozent der Aktien betragen und war mit einem Nennwert von 300 Millionen Euro der kleinere Teil der deutschen Staatshilfe von bis zu 6 Milliarden Euro. Hinzu kamen ein inzwischen zurückgezahlter KfW-Kredit sowie Staatshilfen aus Österreich, der Schweiz und Belgien, so dass der Lufthansa schließlich über 9 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt wurden.

Mit dem am Montag begonnenen Verkauf des ersten Aktienpakets verliert der WSF die Möglichkeit, über eine Umwandlung der Stillen Beteiligung II eine Sperrminorität in dem Konzern zu erwerben. Damit sollte in der Krise beispielsweise eine feindliche Übernahme verhindert werden.

Der Bund begründete seinen Schritt mit der positiven Entwicklung des Unternehmens. Man bleibe aber wesentlicher Aktionär und werde die Stabilisierung weiterhin begleiten. Die Lufthansa wollte den Vorgang zunächst nicht kommentieren. Vorstandschef Carsten Spohr hatte aber wiederholt betont, dass der Konzern die Staatsbeteiligung so schnell wie möglich beenden wolle. Ohne die Hilfen hätte Lufthansa nach den Worten ihres Aufsichtsratschefs Karl-Ludwig Kley im Sommer 2020 Insolvenz anmelden müssen.

Die Ankündigung des Verkaufs sei ein Signal, dass sich der Staat mittelfristig aus der Beteiligung zurückziehen werde, erklärte der ZEW-Präsident und Monopolkommissions-Mitglied Achim Wambach. Eine Finanzierung von Unternehmen über die akute Notsituation hinaus würde zu Wettbewerbsverzerrungen führen. Daher sollten diesem ersten Schritt weitere folgen.

@ dpa.de

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