Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

PARIS - Bei den Regionalwahlen in Frankreich hat sich auch in der zweiten Runde am Sonntag eine geringe Beteiligung abgezeichnet.

27.06.2021 - 17:31:26

Wähler entscheiden über Machtverteilung in Frankreichs Regionen. Nach dem historisch niedrigen Wert von 33,3 Prozent am vergangenen Sonntag blieben abermals viele Wähler der Abstimmung fern. Die Beteiligung lag am Sonntagnachmittag in einem Zwischenstand bei lediglich 27,9 Prozent, wie das Innenministerium berichtete. Das war nur gut ein Punkt mehr als vor einer Woche.

Die Regionalwahlen gelten als Stimmungstest für die Präsidentenwahl in zehn Monaten. Als aussichtsreiche Kandidaten dafür gelten Staatschef Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen. Ihre Lager mussten vor einer Woche jedoch eine schwere Schlappe einstecken. Bei den Regionalwahlen- und Départementswahlen geht es unter anderem um die Besetzung der Regionalräte.

Mit Spannung wird auf das Abschneiden der Le-Pen-Partei Rassemblement National (früher: Front National) geschaut. Sie erhielt in der ersten Runde landesweit zwar deutlich weniger Zuspruch als 2015. In der südlichen Region Provence-Alpes-Côte-d'Azur lag sie jedoch vorn. Die rechtsextreme Partei hatte es bisher noch nie geschafft, eine Region zu erobern - ein Erfolg könnte für Parteichefin Le Pen "Sprungbrett" sein für den Kampf ums höchste Staatsamt im kommenden Frühjahr.

Die bürgerliche Rechte und die Sozialisten halten bisher die meisten Regionen. Daran dürfte sich kaum etwas ändern. Die Partei LREM von Präsident Macron schaffte es nicht, sich in den Regionen zu verankern

- sie hat keine Chance, einen Regionalpräsidenten zu stellen.

"Letztlich braucht ihn keiner", kommentierte die Tageszeitung "Le Figaro" mit Blick auf den 43-Jährigen, der seit 2017 im Élyséepalast regiert. Macron war damals mit dem Anspruch angetreten, das traditionelle Links-Rechts-Schema in Frankreich zu durchbrechen. Die bürgerliche Rechte sucht immer noch nach einer Kandidatin oder einem Kandidaten für 2022 - bei den Regionalwahlen könnten dafür Weichen gestellt werden.

Frankreichs Regionen haben etwa in den Bereichen öffentlicher Verkehr, Bildung und Wirtschaftsförderung wichtige Kompetenzen. Im zentralistisch organisierten Nachbarland ist ihr Einfluss verglichen mit den deutschen Bundesländern aber begrenzt. Wegen der Corona-Pandemie waren die Wahlen um drei Monate verschoben worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Corona-Impfgegner blockieren Verkehr in Bratislava. Die nach Polizeiangaben rund 1500 Menschen forderten vor dem Amtssitz von Präsidentin Zuzana Caputova die Rücknahme eines umstrittenen Impfgesetzes und blockierten ab Mittag einen der wichtigsten innerstädtischen Verkehrsknoten. Am Abend kündigte ein Teil der Protestierenden an, die Blockade auch während der Nacht und der nächsten Tage fortzuführen. BRATISLAVA - Aus Protest gegen die Corona-Politik der slowakischen Regierung haben Demonstranten am Donnerstag den Verkehr in einem Teil des Stadtzentrums von Bratislava lahmgelegt. (Wirtschaft, 29.07.2021 - 20:09) weiterlesen...

RKI: Zunehmend Corona-Fälle nach Reisen gemeldet. BERLIN - Corona-Ansteckungen, die wahrscheinlich auf Reisen passiert sind, spielen laut dem Robert Koch-Institut (RKI) eine zunehmende Rolle beim Infektionsgeschehen in Deutschland. Das schreibt das RKI in seinem wöchentlichen Lagebericht vom Donnerstagabend. In der Zeit vom 28. Juni bis 25. Juli sind demnach 3662 Fälle gemeldet worden, in denen die Betroffenen dem Virus wahrscheinlich im Ausland ausgesetzt waren. Als wahrscheinliche Infektionsländer in den vier betrachteten Wochen wurden Spanien, die Türkei und die Niederlande am häufigsten genannt, vor Kroatien und Griechenland. RKI: Zunehmend Corona-Fälle nach Reisen gemeldet (Wirtschaft, 29.07.2021 - 19:58) weiterlesen...

Israel will über 60-Jährigen dritte Corona-Impfung geben. Regierungschef Naftali Bennett teilte am Donnerstagabend mit, dies gelte für Patienten, die vor mindestens fünf Monaten ihre zweite Impfdosis erhalten haben. Ein Expertenteam in Israel hatte zuvor eine solche Auffrischungsimpfung mit dem Biontech -Pfizer -Präparat empfohlen, obwohl es noch keine entsprechende FDA-Vorgabe gibt. TEL AVIV - Angesichts steigender Infektionszahlen will Israel als erstes Land über 60-Jährigen eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus geben. (Boerse, 29.07.2021 - 19:57) weiterlesen...

Breite Einreise-Testpflicht soll neue Corona-Welle bremsen. Auf breitere Testpflichten müssen sich nach einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vor allem Nicht-Geimpfte einstellen. Es sei nötig, "die Eintragung zusätzlicher Infektionen einzudämmen und die Infektionszahlen gering zu halten, um in dieser Zeit weiter die Impfquoten steigern zu können", heißt es in dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. BERLIN - Neue Regeln für die Einreise nach Deutschland sollen eine Corona-Ausbreitung durch heimkommende Sommerurlauber bremsen. (Boerse, 29.07.2021 - 18:55) weiterlesen...

Migration als Waffe: Situation in Litauen alarmiert die EU-Kommission. "Die geopolitische Realität und die Solidarität erfordern es, dass wir alle an der Seite Litauens stehen und entschieden und schnell handeln (...)", heißt es in einem Schreiben von EU-Innenkommissarin Ylva Johansson an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und dessen Kolleginnen und Kollegen. Die Europäische Union könne nicht akzeptieren, dass Drittstaaten versuchten, "illegale Migration" anzustiften oder zu dulden. BRÜSSEL - Angesichts einer steigenden Zahl illegaler Grenzübertritte nach Litauen hat die EU-Kommission Deutschland und die anderen EU-Partnerstaaten zu Unterstützung aufgefordert. (Wirtschaft, 29.07.2021 - 16:32) weiterlesen...

SPD-Fraktion fordert Kostenübernahme für PCR-Tests von: Reiserückkehrern. Nach den Plänen des Gesundheitsministeriums sollten bei Einreise aus einem solchen Land Schnelltests zur Abkürzung der Quarantäne bald nicht mehr ausreichen, sagte der parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider der Deutschen Presse-Agentur. Die dann geforderten PCR-Tests seien aber erheblich teurer. "Für eine Familie kann das schnell mehrere hundert Euro betragen", sagte Schneider. "Deshalb fordere ich, dass in diesen Fällen die Kosten für die PCR-Tests vom Staat übernommen werden." Der Urlaub dürfe nicht zur Kostenfalle werden. BERLIN - Der Staat muss nach Ansicht der SPD-Fraktion die Kosten für geplante PCR-Tests für Rückkehrer aus Corona-Hochrisikogebieten übernehmen. (Wirtschaft, 29.07.2021 - 16:28) weiterlesen...