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Neue Osnabrücker Zeitung

Osnabrück - Landfrauen-Präsidentin fordert: Schüler müssen Bauernhöfe besuchen Bentkämper: Das muss in die Lehrpläne - Aufwandsentschädigung für Landwirte Osnabrück.

09.11.2019 - 03:06:25

NOZ: Landfrauen-Präsidentin fordert: Schüler müssen Bauernhöfe besuchen. Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes, hat Pflichtbesuche für Schüler auf Bauernhöfen gefordert.

Osnabrück - Landfrauen-Präsidentin fordert: Schüler müssen Bauernhöfe besuchen

Bentkämper: Das muss in die Lehrpläne - Aufwandsentschädigung für Landwirte

Osnabrück. Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes, hat Pflichtbesuche für Schüler auf Bauernhöfen gefordert. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte sie: "Jedes Kind müsste mindestens einmal in der Schulzeit einen Bauernhof besuchen. Das muss sich doch in den Lehrplan integrieren lassen." Sie kritisierte eine Entfremdung der Gesellschaft von der Lebensmittelproduktion. Die Besuche der Schulklassen sollen laut Bentkämper zu einem besseren Verständnis der Lebensmittelproduktion und der Landwirtschaft führen.

Ein solches Angebot könnten die Bauern aber nicht kostenlos leisten, so die Präsidentin. Sie rief die Landesregierungen in den einzelnen Bundesländern auf, sich hier ein Vorbild an Bayern zu nehmen: "Da bekommt die entsprechend ausgebildete Bäuerin einen kleinen dreistelligen Betrag als Aufwandsentschädigung. Das fordere ich auch für den Rest der Republik." Der Deutsche Landfrauenverband hat nach eigenen Angaben bundesweit etwa eine halbe Million Mitglieder. Er versteht sich als Interessensvertretung von Frauen auf dem Land. Die aus Bielefeld stammende und im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) aktive Bentkämper wurde Anfang Juli dieses Jahres zur neuen Präsidentin gewählt.

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Landfrauen-Präsidentin beklagt Diskriminierung vor Bauernpräsidenten-Wahl in NRW

Bentkämper: Im Verband Vorbehalte gegen Kandidatin - "Diskriminierend und rückständig"

Osnabrück. Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes, beklagt Diskriminierung innerhalb der Agrarbranche. Vor dem Hintergrund der Kandidatur von Susanne Schulze Bockeloh zur Präsidentin des einflussreichen Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) sagte Bentkämper im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Ich bin da ehrlich gesagt skeptisch, ob sie es schafft. Es gibt im Verband durchaus Vorbehalte gegen sie." Diese rührten wohl auch vom Geschlecht her. Bentkämper, die selbst Mitglied im WLV ist, kritisierte: "Wer im Jahre 2019 allerdings Frausein und die betriebliche Ausrichtung ohne Viehhaltung als Gegenargumente heranzieht, der handelt diskriminierend und rückständig."

Schulze Bockeloh wäre die erste Frau an der Spitze des etwa 40.000 Mitglieder zählenden Verbandes in Nordrhein-Westfalen. Keinem der insgesamt 18 Landesbauernverbände, die unter dem Dach des Deutschen Bauernverbandes organisiert sind, steht derzeit eine Frau vor. Bentkämper kündigte an, für Schulze Bockeloh bei der im Februar anstehenden Wahl zu stimmen. "Sie würde der Landwirtschaftslobby guttun." Bislang gibt es einen Gegenkandidaten für die Abstimmung im Frühjahr. Der bisherige Bauernpräsident Johannes Röring - zugleich für die CDU im Bundestag - hatte erklärt, zur Mitte der Amtszeit von seinem Präsidentenposten zurücktreten zu wollen. Bentkämper steht seit Sommer dem Landfrauen-Verband auf Bundesebene vor, der nach eigenen Angaben 500.000 Mitglieder hat.

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