Regierungen, Deutschland

OSNABRÜCK / DRESDEN - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht die von den norddeutschen Bundesländern geplante Umwandlung des Reformationstags in einen arbeitsfreien Feiertag skeptisch.

17.04.2018 - 05:55:25

Sachsens Ministerpräsident warnt vor neuem Feiertag im Norden. "So schön neue Feiertage für den einzelnen Arbeitnehmer kurzfristig auch sind, gesetzliche Feiertage verteuern die Arbeit in Deutschland", sagte der CDU-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag).

Es grenze an Übermut, wenn deutschen Unternehmen angesichts der wachsenden internationalen Konkurrenz neue Belastungen aufgeladen würden, auch wenn es dafür "aus christlicher Tradition gute Gründe geben mag".

1995 war der Buß-und Bettag in allen Ländern - außer in Sachsen - als arbeitsfreier Tag abgeschafft worden. Sachsen hat derzeit elf Feiertage im Jahr, während Niedersachsen, Hamburg und Bremen nur neun Feiertage haben.

Die norddeutschen Länder wollen das Ungleichgewicht zu anderen Ländern nun beseitigen. Geplant und teilweise schon beschlossen ist die Einführung des arbeitsfreien Feiertags am Reformationstag in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen.

Sachsens Regierungschef sieht darin neue Ungleichheit zu Lasten sächsischer Bürger. Er wies darauf hin, dass in Sachsen der Buß-und Bettag bis heute arbeitsfrei sei. "Aber die sächsischen Arbeitnehmer zahlen seit 1995 für den freien Arbeitstag einen höheren Beitrag zur Pflegeversicherung", erklärte Kretschmer.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Scholz und Weidmann gegen 'Schlechtwetter-Fonds' für EU. Er glaube nicht, dass der Vorschlag der Präsidentin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, derjenige sei, "den man wählen sollte", sagte Scholz am Rande der IWF-Frühjahrstagung am Freitag in Washington. "Ich finde den Vorschlag nicht überzeugend", sagte auch Weidmann. WASHINGTON - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundesbankpräsident Jens Weidmann lehnen die Idee eines milliardenschweren "Schlechtwetterfonds" für die Euro-Zone ab. (Wirtschaft, 20.04.2018 - 16:17) weiterlesen...

Wird EU von Trumps Strafzöllen verschont? Scholz lobt Pence-Treffen. WASHINGTON - Vizekanzler Olaf Scholz hat sich nach einem Treffen mit US-Vizepräsident Mike Pence zuversichtlich gezeigt, dass die Europäische Union dauerhaft von US-Strafzöllen ausgenommen bleiben könnte. "Da der 1. Mai bald ist, sind alle sehr dahinter her, dass es diese Ausnahme dauerhaft gibt", sagte Scholz am Freitag in Washington. Dort traf er auch US-Vizepräsident Mike Pence zu einem Gespräch im Weißen Haus. Bis zum 1. Mai ist die EU ausgenommen von erhöhten Zöllen auf Stahl und Aluminium, mit denen US-Präsident Donald Trump die heimische Industrie schützen will, die unter der Preiskonkurrenz gerade durch China leidet. Wird EU von Trumps Strafzöllen verschont? Scholz lobt Pence-Treffen (Wirtschaft, 20.04.2018 - 16:12) weiterlesen...

Scheuer: Fehler im Dieselskandal 'schnellstens abstellen'. "Wir haben eine schweren Imageschaden durch die Fehler, die hier passiert sind", sagte Scheuer am Freitag bei der Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg. "Ich bin sehr, sehr unzufrieden darüber. Jetzt muss ordentlich gearbeitet werden. Ich werde mir wöchentlich Ergebnisse vorlegen lassen, was jetzt erfolgt ist von den Zusagen und Versprechen." Die begangenen Fehler müssten "schnellstens abgestellt werden". NÜRNBERG - Im Dieselskandal erhöht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Druck auf die Hersteller bei freiwilligen Software-Updates für Millionen Autos. (Boerse, 20.04.2018 - 15:37) weiterlesen...

Bundesregierung: Opel-Mutter PSA muss Arbeitsplatzzusagen einhalten. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) seien in dieser Angelegenheit mit der Konzernführung im Kontakt, sagte eine Sprecherin des Arbeitsministeriums am Freitag in Berlin. BERLIN - Die Bundesregierung hat den französischen Opel-Mutterkonzern PSA aufgefordert, bei der geplanten Umstrukturierung die Arbeitsplatzzusagen einzuhalten. (Boerse, 20.04.2018 - 14:07) weiterlesen...

Trump: Künstlich hohe Ölpreise durch Opec-Strategie sind inakzeptabel. "Scheinbar ist die Opec wieder am Werk", schrieb Trump am Freitag auf Twitter. "Angesichts der Öl-Rekordbestände überall, einschließlich der voll beladenen Schiffe auf dem Meer, sind die Ölpreise künstlich sehr hoch!" Dies sei nicht gut und werde nicht akzeptiert. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat mit Verweis auf Produktionskürzungen wichtiger Förderländer die Höhe der Ölpreise auf dem Weltmarkt kritisiert. (Boerse, 20.04.2018 - 13:24) weiterlesen...

Verkehrsminister: Bahn soll besser auf Extremwetterlagen reagieren. Die Bahn müsse sich etwa auf zunehmende schwere Stürme verstärkt einstellen, sagte der Hamburger Verkehrssenator Frank Horch (parteilos) als Vorsitzender der Konferenz der Verkehrsminister von Bund und Ländern am Freitag nach einer zweitägigen Tagung in Nürnberg. NÜRNBERG - Die Deutsche Bahn soll künftig nach dem Willen der Verkehrsminister besser auf extreme Wetterlagen reagieren. (Boerse, 20.04.2018 - 13:15) weiterlesen...