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Neue Osnabr?cker Zeitung

Osnabr?ck - E-Mobilit?t: Niedersachsenmetall warnt vor schweren Zeiten f?r die Automobilbranche Allensbach-Umfrage: Mehr als die H?lfte der Niedersachsen lehnt Kauf von E-Auto ab - Mehrheit stellt Umweltfreundlichkeit infrage Osnabr?ck.

18.03.2021 - 03:34:03

E-Mobilit?t: Niedersachsenmetall warnt vor schweren Zeiten f?r die Automobilbranche

Osnabr?ck - E-Mobilit?t: Niedersachsenmetall warnt vor schweren Zeiten f?r die Automobilbranche

Allensbach-Umfrage: Mehr als die H?lfte der Niedersachsen lehnt Kauf von E-Auto ab - Mehrheit stellt Umweltfreundlichkeit infrage

Osnabr?ck. Volker Schmidt, Hauptgesch?ftsf?hrer von Niedersachsenmetall, prognostiziert im Gespr?ch mit der "Neuen Osnabr?cker Zeitung" (NOZ) schwere Zeiten f?r die Automobilbranche. "Die Marktakzeptanz der Elektromobilit?t ist das A und O, und gleichzeitig zeigen die Umfragen, dass die Vorbehalte in der Bev?lkerung eher zu- als abnehmen. Ich mache mir gro?e Sorgen um die deutsche Automobilindustrie, weil ihr aufgrund der harten Grenzwertvorgaben aus Br?ssel jede M?glichkeit genommen wird, einen anderen Kurs zu fahren", sagte Schmidt der NOZ.

Eine Allensbach-Umfrage im Auftrag der Drei-Quellen-Mediengruppe zeigte j?ngst, dass mehr als die H?lfte der Niedersachsen den Kauf eines Elektrofahrzeugs ablehnen. Von den 29 Prozent, die sich grunds?tzlich ein E-Fahrzeug vorstellen k?nnen, liegt der Kauf f?r zwei Drittel in ferner Zukunft.

Die Gr?nde f?r die Skepsis der Niedersachsen sind der Umfrage zufolge vielf?ltig. Neben einer zu geringen Anzahl an Lades?ulen, einer zu geringen Reichweite und hohen Anschaffungskosten wird noch ein weiteres Argument genannt: Zweifel, ob Elektroautos wirklich so umweltfreundlich sind wie vielfach behauptet. "Das Hauptargument - wer ein Elektroauto f?hrt, f?hrt ?kologisch vorbildlich - wird den Umfragen zufolge mittlerweile von mehr als der H?lfte der Bev?lkerung quer durch alle Altersgruppen kritisch hinterfragt. Es ist ?berraschend, mit welcher Vehemenz, auch von den Anh?ngern der Gr?nen, die Umweltvertr?glichkeit von Elektromobilit?t mittlerweile infrage gestellt wird", so Schmidt weiter.

Auch seiner Sicht d?rfte dieser Vorbehalt der Automobilindustrie und der Politik schwer zu schaffen machen. "Denn seit Jahren wird Elektromobilit?t als ?kologisch vorbildlich kommuniziert, jetzt z?hlt ausgerechnet der CO2-Fu?abdruck in den Augen einer wachsenden Mehrheit zu den schlagkr?ftigsten Gegenargumenten. Hier brennt etwas an." Die CO2-intensive Produktion eines Elektrofahrzeugs und die Tatsache, dass der Strom auf absehbare Zeit nicht vollst?ndig gr?n sein werde, l?sst sich seiner Ansicht nach auch nicht so ohne Weiteres wegdiskutieren. "Es ist ein dickes Brett, das die Automobilindustrie, aber auch die Politik, hier argumentativ bohren muss, um dieser Kritik zu begegnen", so der Hauptgesch?ftsf?hrer von Niedersachsenmetall.

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