Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Zeitarbeitsunternehmen bieten Arbeitslosen gute Jobchancen - laufen aber Gefahr, den neuen Job auch wieder zu verlieren.

22.11.2016 - 16:31:25

Studie: Zeitarbeit ist Chance - aber oft nur für kurze Zeit. Das Risiko, bald wieder arbeitslos zu werden, ist nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern in dieser Branche besonders hoch, wie aus einer am Dienstag in Nürnberg veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Besonders stark betroffen davon seien gering qualifizierte Hilfskräfte.

So waren rund zwölf Prozent aller Männer und Frauen, die 2013 arbeitslos wurden, vorher bei einem Leiharbeitsunternehmen beschäftigt. Gleichzeitig fanden laut Studie aber im selben Jahr 19 Prozent aller arbeitslos Gemeldeten bei einer Zeitarbeitsfirma eine neue Stelle. In keiner Branche sei damit der Drehtüreffekt so groß.

Einen geringeren, aber immer noch vergleichsweise großen Drehtür-Effekt gibt es nach Erkenntnissen des IAB im Einzelhandel und Teilen der Bauwirtschaft: Von allen Beschäftigten, die 2013 arbeitslos wurden, waren jeweils acht Prozent in diesen beiden Branchen beschäftigt gewesen. Auf gute Jobchancen bei gleichzeitig hohem Jobverlusts-Risiko stieß das IAB auch in der Gastronomie, dem Großhandel sowie der Gebäudereinigung. Das IAB ist die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Eurozone: Verbrauchervertrauen fällt überraschend stark. Der entsprechende Indikator sei im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Punkte auf 0,1 Punkte gefallen, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 1,0 Punkte gerechnet. Der Indikator befindet sich weiter auf einem hohen Niveau. LUXEMBURG - Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im Februar überraschend stark eingetrübt. (Wirtschaft, 20.02.2018 - 16:07) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen sinken - Aufschwung geht weiter. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel um 2,6 Punkte auf 17,8 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Bankvolkswirte hatten einen stärkeren Rückgang auf 16,0 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten sind im Februar gesunken. (Wirtschaft, 20.02.2018 - 12:08) weiterlesen...

Bundesbank: Immobilienpreise 2017 etwas langsamer gestiegen. "Während sich Wohnraum in städtischen Gebieten mit mehr oder weniger unvermindertem Tempo verteuerte, ermäßigte sich der Preisanstieg in Deutschland insgesamt etwas", schreiben die Experten in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Preisübertreibungen sieht die Notenbank vor allem in Städten. Besonders hart traf es Immobilienkäufer in großen Metropolen. FRANKFURT - Der rasante Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland hat sich der Bundesbank zufolge im vergangenen Jahr insgesamt etwas abgeschwächt. (Wirtschaft, 19.02.2018 - 12:08) weiterlesen...

Japans Exportwirtschaft mit starkem Jahresauftakt. Im Januar seien die gesamten Ausfuhren im Jahresvergleich um 12,2 Prozent auf 6,1 Billionen Yen (46 Mrd Euro) gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Der Anstieg fiel überraschend stark aus. Bankvolkswirte hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 9,4 Prozent erwartet. TOKIO - Japans Exportwirtschaft ist dank guter Geschäfte mit dem Nachbarland China stark in das laufende Jahr gestartet. (Wirtschaft, 19.02.2018 - 10:10) weiterlesen...

WDH: Japans Exporte ziehen weiter stark an. (Im letzten Absatz wurde ein Wort eingefügt.) WDH: Japans Exporte ziehen weiter stark an (Wirtschaft, 19.02.2018 - 07:24) weiterlesen...

Japans Exporte ziehen weiter stark an. Im Januar seien die Ausfuhren um 12,2 Prozent auf 6,1 Billionen Yen (46 Mrd Euro) gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Der Anstieg fiel damit höher aus als von Volkswirten erwartet. Hauptwachstumstreiber war ein starker Anstieg der Ausfuhren nach China. TOKIO - Der japanische Exportmotor läuft vor allem dank einer hohen Nachfrage aus China weiter rund. (Wirtschaft, 19.02.2018 - 06:52) weiterlesen...