Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Wenn Langzeitarbeitslose den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt schaffen, dann bleiben sie auch relativ stabil in Beschäftigung.

21.07.2020 - 12:34:44

Studie: Viele Langzeitarbeitslose schaffen Wiedereinstieg. Das ist das Ergebnis einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die am Dienstag veröffentlicht wurde. 58 Prozent seien in einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren nach ihrem Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt mehr als zwei Jahre beschäftigt gewesen.

58 Prozent seien in einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren nach ihrem Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt mehr als zwei Jahre beschäftigt gewesen.

Allerdings: Die erste neu aufgenommene Tätigkeit nach einer Arbeitslosigkeit von mindestens einem Jahr dauerte in der Hälfte der Fälle nicht einmal ein Jahr, nur ein Drittel der wiedereingestellten Langzeitarbeitslosen schaffte es, mehr als zwei Jahre beim ersten Arbeitgeber nach der Arbeitslosigkeit zu bleiben.

«Die neu aufgenommenen Arbeitsverhältnisse erweisen sich insbesondere dann als stabiler, wenn die Befragten mit der Tätigkeit zufrieden sind oder sie vor dem Übergang in das neue Arbeitsverhältnis bereits eine stabilere Erwerbshistorie aufweisen», erklärte IAB-Forscher Matthias Umkehrer. Ein beruflicher Abschluss, eine private Partnerschaft und die Größe des einstellenden Betriebes seien ebenfalls Stabilitätsfaktoren

Arbeitsverhältnisse von Langzeitarbeitslosen in Vollzeit und in Minijobs sind der Studie zufolge im Schnitt weniger stabil als sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeit. Als Grund hierfür sei denkbar, dass ein Wiedereinstieg in Vollzeit manchen vormals Langzeitarbeitslosen überfordere, sagte Umkehrer.

Die Bundesregierung hatte mit dem Anfang 2019 in Kraft getretenen Teilhabechancengesetz neue Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose geschaffen. Wer mehr als ein Jahr lang arbeitslos war, dessen Lohn kann über zwei Jahre mit bis zu 75 Prozent im ersten und 50 Prozent im zweiten Jahr bezuschusst werden. Für Menschen, die sehr lange in Arbeitslosigkeit verbracht haben, ist eine Förderung von fünf Jahren möglich, die in den ersten beiden Jahren 100 Prozent des Lohnes beträgt.

© dpa-infocom, dpa:200721-99-870007/2

@ dpa.de

Weitere Meldungen

'Wirtschaftsweiser' Feld rechnet nicht mit Massenarbeitslosigkeit. Zwar werde die Arbeitslosigkeit infolge des wirtschaftlichen Einbruchs steigen. "Aber ich erwarte keine Massenarbeitslosigkeit", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Zeitungsgruppe "Welt". BERLIN - Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Lars Feld, erwartet keine dramatische Verschlechterung auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch die Corona-Krise. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 19:33) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren legen erneut zu. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stieg um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten einen Zuwachs um 1,3 Prozent erwartet. WASHINGTON - Die konjunkturellen Aussichten in den USA haben sich im August weiter aufgehellt. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:27) weiterlesen...

USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich weiter auf. Das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen stieg gegenüber dem Vormonat um 4,8 Punkte auf 78,9 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 75,0 Punkten gerechnet. Sowohl die Bewertung der aktuelle Lage als auch die Erwartungen hellten sich auf. MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im September weiter aufgehellt. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:22) weiterlesen...

USA: Leistungsbilanz weitet Defizit in Corona-Krise stark aus. Das Defizit stieg um 59,0 Milliarden US-Dollar oder 52,9 Prozent auf 170,5 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einer Defizitausweitung gerechnet, allerdings in geringerem Umfang. Das Defizit in der Handelsbilanz stieg stark an, während die Überschüsse in der Dienstleistungs- und Einkommensbilanz zurückgingen. WASHINGTON - Die Leistungsbilanz der USA hat ihr chronisches Defizit im zweiten Quartal infolge der Corona-Krise drastisch ausgeweitet. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 15:00) weiterlesen...

Industrieverband rechnet mit schwächerem Konjunktureinbruch 2020. "Wir haben tatsächlich im Verlauf des zweiten und im Verlauf des noch nicht ganz zu Ende gegangenen dritten Quartals gesehen, dass es in vielen Segmenten in vielen Branchen besser ging, als wir erwartet haben", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, dem Nachrichtenportal "ThePioneer" (Freitag). "Das macht uns einen Tick optimistischer, als wir es schon mal waren", sagte der Industriepräsident. BERLIN - Die deutsche Industrie erwartet einen weniger starken Wirtschaftseinbruch in diesem Jahr als zunächst angenommen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 11:30) weiterlesen...

Eurozone: Leistungsbilanz mit geringerem Überschuss. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte, fiel der Überschuss gegenüber Juni von rund 21 Milliarden auf etwa 17 Milliarden Euro. Zwar stiegen die Überschüsse in der Handels- und Dienstleistungsbilanz. Die Einkommensbilanzen wiesen jedoch Defizite aus. FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im Juli wieder gesunken. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 10:40) weiterlesen...