Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Ungeachtet immer neuer Hiobsbotschaften hinsichtlich des Corona-Infektionsgeschehens zeigt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland weitgehend robust.

27.10.2020 - 10:20:32

IAB: Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt sich erst einmal robust. Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt für den Oktober sogar noch leicht nach oben, wie das Nürnberger Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Das Barometer stieg im Oktober um 0,1 Punkte auf 100,2 Punkte - der Wert 100 markiert eine neutrale Situation, 110 wäre eine sehr günstige Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Das Barometer besteht aus zwei Komponenten: Arbeitslosigkeit und Beschäftigung. Für die Arbeitslosigkeit zeigt es einen günstigen Wert von 102,4. "Die kurzfristig stark erhöhte Arbeitslosigkeit könnte langsam wieder abgebaut werden", sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereiches Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen.

Die Beschäftigungskomponente des Frühindikators verblieb im Oktober auf dem Vormonatswert von 98,1 Punkten. "Bezüglich der Beschäftigungsentwicklung bleiben die Arbeitsagenturen skeptisch. Die Infektionsdynamik und die Transformationsprozesse in der Wirtschaft stellen Risiken dar", sagte Weber. Auch die Zahl der verfügbaren Arbeitskräfte sinke derzeit. "Im Zuge der Krise haben sich viele Arbeitskräfte vorerst vom Arbeitsmarkt zurückgezogen und die Zuwanderung ist eingebrochen", sagte Weber.

Das Arbeitsmarktbarometer basiert auf einer Befragung aller deutschen Arbeitsagenturen hinsichtlich deren Prognosen für die nächsten drei Monate. Die Oktober-Befragung wurde allerdings vor dem starken Anstieg der Corona-Infektionszahlen in den vergangenen beiden Wochen abgeschlossen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Verbraucherstimmung trübt sich überraschend deutlich ein. Das Verbrauchervertrauen fiel zum Vormonat um 5,3 Punkte auf 96,1 Zähler, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet, allerdings nur auf im Schnitt 97,6 Punkte. WASHINGTON - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November überraschend deutlich eingetrübt. (Wirtschaft, 24.11.2020 - 16:14) weiterlesen...

USA: Hauspreisanstieg setzt sich beschleunigt fort - Case-Shiller-Index. Im September legten sie in den 20 großen Metropolregionen des Landes im Jahresvergleich um 6,6 Prozent zu, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Es ist der deutlichste Anstieg seit dem Frühjahr 2018. Analysten hatten im Schnitt einen wesentlich schwächeren Anstieg um 5,3 Prozent erwartet. NEW YORK - Die Hauspreise in den USA steigen in der Corona-Krise weiter kräftig. (Wirtschaft, 24.11.2020 - 15:34) weiterlesen...

USA: Häuserpreise steigen in Rekordtempo - FHFA. Der FHFA-Hauspreisindex ist im September im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent gestiegen, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Am Markt war im Schnitt nur mit einem Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet worden. NEW YORK - In den USA geht der Höhenflug der Häuserpreise weiter. (Boerse, 24.11.2020 - 15:31) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Steiniger Weg aus der Krise - Wirtschaft vor hartem Winter. Im dritten Quartal erholte sich die Konjunktur nach dem Absturz auf dem Höhepunkt der Corona-Krise stärker als angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Zeitraum Juli bis September im Vergleich zum zweiten Quartal um 8,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Zunächst war die Behörde von einem Plus von 8,2 Prozent ausgegangen. Zum Jahresende droht aber einer Unterbrechung der Konjunkturerholung durch Beschränkungen des öffentlichen Lebens im Kampf gegen die zweite Corona-Welle. WIESBADEN - Der deutschen Wirtschaft drohen nach einem unerwartet kräftigen Comeback im Sommer wieder härtere Zeiten. (Wirtschaft, 24.11.2020 - 13:21) weiterlesen...

Kurzarbeit in Schnellrestaurantketten bis Ende 2021. Darauf haben sich die im Bundesverband der Systemgastronomie organisierten Unternehmen mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten geeinigt, wie der Verband am Dienstag in München mitteilte. Die Umsatzeinbrüche in der Gastronomie haben auch Ketten wie McDonald's , Burger King und Nordsee hart getroffen, obwohl bei den allermeisten Unternehmen der Branche Straßenverkauf zum Standardangebot gehört. Laut Bundesverband hatten einige Mitgliedsunternehmen von März bis August Umsatzrückgänge von über 40 Prozent erlitten. MÜNCHEN - Die Kurzarbeit in den Schnellrestaurantketten wird bis Ende 2021 verlängert. (Boerse, 24.11.2020 - 12:56) weiterlesen...

Deutschland: Corona-Welle lässt Ifo-Geschäftsklima sinken. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigster Konjunkturindikator, fiel im November gegenüber dem Vormonat um 1,8 Punkte auf 90,7 Zähler, wie das Ifo-Institut am Dienstag in München mitteilte. Es ist der zweite Rückgang in Folge, der allerdings etwas weniger deutlich ausfiel als befürchtet. Analysten hatten im Schnitt mit 90,2 Punkten gerechnet. MÜNCHEN - Die Maßnahmen gegen die neue Corona-Infektionswelle haben die Stimmung deutscher Unternehmen spürbar belastet. (Wirtschaft, 24.11.2020 - 10:57) weiterlesen...