Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Rechtzeitig vor dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft hat sich die Konsumstimmung in Deutschland deutlich aufgehellt.

28.09.2021 - 09:07:28

Konsumstimmung hellt sich auf - Verbraucher bleiben aber vorsichtig. Das Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK ermittelte in seiner monatlichen Studie für September eine Verbraucher-Stimmung bei den Deutschen, die fast das Niveau vor der Corona-Krise erreichte. Zuvor war das Stimmungsbarometer zwei Monate lang in Folge gesunken.

Allerdings: Der Trend werde von Optimismus bei den Einkommensaussichten und von einer positiven Einschätzung der konjunkturellen Lage getragen, teilte die GfK am Dienstag mit. Die eigentliche Kauflaune verharrt noch auf niedrigem Niveau - die Deutschen bleiben vorsichtig, wie GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl sagte. Die Konsumneigung bleibe auch hinter dem Niveau von September 2020 zurück, als die Krise schon in vollem Gange war.

Der Fortgang der Corona-Pandemie regiere noch immer über die Stimmung der Verbraucher. "Der Anstieg der Inzidenz hat sich zum Zeitpunkt der Befragung deutlich verlangsamt und aktuell sind die Zahlen sogar leicht rückläufig. Dies lässt den Optimismus bei den Konsumenten steigen, dass die vierte Welle weniger ausgeprägt sein wird als von vielen befürchtet", erklärte Bürkl.

Obwohl das Konsumklima fast wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht habe, sei es wohl zu früh, schon von einer Trendwende zu sprechen, sagte er. "Hier kommt es vor allem auch darauf an, wie sich das Infektionsgeschehen in den Wintermonaten entwickeln wird und ob neue Beschränkungen notwendig werden."

"Dieses vergleichsweise niedrige Niveau verwundert nicht, denn Maskenpflicht und Abstandsregeln dämpfen trotz gut gefüllter Geldbeutel nach wie vor die Lust am Einkaufen", sagte Bürkl. Erst wenn diese Beschränkungen wegfielen, werde sich die Konsumneigung nachhaltig erholen können.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutschland: Einfuhrpreise steigen so stark wie zuletzt vor 40 Jahren. Im September stiegen die Preise von nach Deutschland importierten Gütern zum Vorjahresmonat um 17,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das ist der höchste Zuwachs seit der zweiten Ölkrise im Jahr 1981. Analysten hatten sogar mit einer noch höheren Rate von im Schnitt 18,0 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich stiegen die Einfuhrpreise um 1,3 Prozent. WIESBADEN - Der Preisauftrieb in Deutschland bleibt sehr hoch. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 08:22) weiterlesen...

GfK-Studie: Angst vor Inflation schürt Kauflust. Das ist ein Ergebnis der neuesten Studie des Nürnberger Konsumforschungsunternehmens GfK, die am Mittwoch vorgestellt wurde. Die Kauflust führt zu einem vergleichsweise positiven Konsumklima - so gut wie seit April 2020 nicht mehr. NÜRNBERG - Die Menschen in Deutschland geben derzeit Geld aus, weil sie Angst vor einem Preisauftrieb haben. (Boerse, 27.10.2021 - 08:09) weiterlesen...

Altmaier stellt Prognose vor - Regierung rechnet mit weniger Wachstum. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur erwartet die Regierung für das laufende Jahr nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 2,6 Prozent. Im April hatte sie noch mit einem Plus von 3,5 Prozent gerechnet. Als Hauptgründe für das nun geringere Wachstum gelten Lieferengpässe. Für den scheidenden Minister Altmaier dürfte es einer der letzten großen Auftritte sein. BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellt am Mittwoch (11.00 Uhr) die neue Konjunkturprognose der Bundesregierung vor. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 05:47) weiterlesen...

DIHK-Präsident warnt vor Schwenk zu autarker Nationalökonomie. "Unsere Lieferketten sind sehr komplex, und die momentane Knappheit ist auch auf die großen Konjunkturprogramme in den USA und China zurückzuführen", sagte Adrian dem "Handelsblatt". Aber es spreche einiges dafür, dass sich das im kommenden Jahr normalisiere. "Es wäre nicht sinnvoll, jetzt zu einer neuen Form autarker Nationalökonomie umzuschwenken", betonte der Unternehmer, der seit März an der Spitze des Deutschen Industrie- und Handelskammertags steht. Natürlich werde in Wirtschaftsbereichen nun neu über Lagerhaltung und sichere Logistik nachgedacht. BERLIN - DIHK-Präsident Peter Adrian warnt die künftige Bundesregierung vor übertriebenen Maßnahmen gegen die momentanen Lieferengpässe etwa bei Halbleitern. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 18:54) weiterlesen...

Schatten über der Konjunktur - Bundesregierung will Prognose senken. Nach führenden Wirtschaftsforschungsinstituten will nun auch die Bundesregierung ihre Konjunkturprognose für 2021 deutlich senken. Als Hauptgründe gelten die Folgen der anhaltenden Corona-Pandemie sowie Lieferengpässe und Rohstoffknappheit. Eine kräftige Erholung der Konjunktur nach dem coronabedingten Einbruch 2020 wird erst im kommenden Jahr erwartet. BERLIN - Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland dürfte in diesem Jahr weniger stark ausfallen als erhofft. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 17:03) weiterlesen...

USA: Verbraucherstimmung hellt sich spürbar auf. Das Verbrauchervertrauen stieg zum Vormonat um 4,0 Punkte auf 113,8 Zähler, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mitteilte. Es ist der erste Zuwachs nach drei Rückgängen in Folge. Analysten hatten hingegen mit einer weiteren Eintrübung auf 108,3 Punkte gerechnet. WASHINGTON - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Oktober spürbar aufgehellt. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 16:27) weiterlesen...