Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Nach dem coronabedingt schwachen Jahr 2020 wird der private Konsum aus Sicht von Ökonomen der GfK auch 2021 nicht zu einer Stütze für die Konjunktur.

28.04.2021 - 10:17:28

GfK: Konsum ist keine Stütze für die deutsche Konjunktur. "Die Hoffnungen auf weitere Lockerungen und ein Aufleben des Konsums haben einen spürbaren Dämpfer erhalten", teilte das Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK am Mittwoch mit.

Für das Konsumklima prognostiziert die GfK für Mai einen Wert von minus 8,8 Punkten. Das sind 2,7 Punkte weniger als im April. Analysten hatten mit einem Wert von minus 3,5 Zählern gerechnet.

Schärfere Kontaktbeschränkungen hätten im April vor allem hinsichtlich der Erwartungen für Konjunktur und Einkommensentwicklung Spuren hinterlassen. Im März habe es für viele noch große Hoffnungen gegeben, auch wegen des höheren Impftempos die Kurzarbeit beenden zu können. Die Erwartungen aus dem März seien im April verflogen - im Gegenteil: Die Angst vor Arbeitslosigkeit und das Insolvenzrisiko für Betriebe seien wieder gestiegen.

"Die dritte Welle wird dafür sorgen, dass die Erholung der Binnenkonjunktur weiter auf sich warten lässt", sagte GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. Die hohe Sparquote von 16 Prozent sorge im Moment dafür, dass zumindest die Kauflust noch erhalten bleibt. Sollte es zu Lockerungen kommen, könnte es zu Nachholeffekten kommen.

Die "Wirtschaftsweisen" haben in ihrem Frühjahrsgutachten einen Anstieg der Konsumausgaben um nur 0,2 Prozent prognostiziert - im Vergleich zum schwachen Jahr 2020. Im Herbst 2020 hatten führende Wirtschaftsforschungsinstitute ein Konsumwachstum von 4,9 Prozent prognostiziert. Sie gehen jetzt davon aus, dass der Anstieg auf das nächste Jahr verlagert wird und erwarten dann einen Sprung um 8,5 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Inflation steigt auf höchsten Stand seit 2008. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Lebenshaltungskosten um 4,2 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Das ist die höchste Rate seit September 2008. Im März hatte die Rate mit 2,6 Prozent noch wesentlich niedriger gelegen. Analysten hatten zwar mit einem Anstieg gerechnet, aber nicht in diesem Ausmaß. Im Schnitt wurde eine Rate von 3,6 Prozent erwartet. WASHINGTON - Die Inflation in den USA hat im April stark zugelegt. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 17:05) weiterlesen...

USA: Inflation schießt über 4-Prozent-Marke - Höchste Rate seit September 2008. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Lebenshaltungskosten um 4,2 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Das ist die höchste Rate seit September 2008. Im März hatte die Rate mit 2,6 Prozent noch wesentlich niedriger gelegen. Analysten hatten zwar mit einem Anstieg gerechnet, aber nicht in diesem Ausmaß. Im Schnitt wurde eine Rate von 3,6 Prozent erwartet. WASHINGTON - Die Inflation in den USA hat im April stark zugelegt. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 14:51) weiterlesen...

Europas Wirtschaft soll kräftig wachsen. Die EU-Kommission hob ihre Konjunkturprognose für 2021 und 2022 am Mittwoch deutlich an. Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni verwies auf Impferfolge und Öffnungsschritte, aber auch auf Schub durch die Weltwirtschaft und die milliardenschweren EU-Aufbauhilfen. "Der Schatten von Covid-19 hebt sich langsam von der europäischen Wirtschaft", sagte er. Die deutsche Industrie teilt die Zuversicht. BRÜSSEL - Nach der historischen Corona-Krise schwenkt die europäische Wirtschaft wieder auf einen kräftigen Wachstumskurs. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 13:58) weiterlesen...

Deutschland: Benzinpreis steigt auf höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Ein Liter der Sorte Super E10 kostete am Montag und Dienstag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,487 beziehungsweise 1,484 Euro, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Zuletzt war der Kraftstoff im Juni 2019 so teuer. MÜNCHEN - Benzin ist so teuer wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 13:39) weiterlesen...

Eurozone: Industrieproduktion steigt kaum. Im Monatsvergleich habe die Fertigung geringfügig um 0,1 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Analysten hatten einen deutlich stärkeren Zuwachs um 0,8 Prozent erwartet. LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Industrieproduktion im März kaum gestiegen. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 11:04) weiterlesen...

Mehr Wirtschaftswachstum: EU-Kommission hebt Konjunkturprognose an. Mit Blick auf Impferfolge und Lockerungen nach der Corona-Krise hob die Brüsseler Behörde ihre Konjunkturprognose am Mittwoch deutlich an. In den 27 EU-Staaten erwartet sie für 2021 nun 4,2 Prozent Wachstum, in den 19 Staaten der Eurozone 4,3 Prozent. Für 2022 wird sowohl für die EU als auch für die Eurozone ein Plus von 4,4 Prozent vorhergesagt. BRÜSSEL - Die europäische Wirtschaft wird nach Einschätzung der EU-Kommission dieses und kommendes Jahr schneller wachsen als zuletzt erwartet. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 10:41) weiterlesen...