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NÜRNBERG - In der deutschen Wirtschaft setzt sich nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern die "schleichende Erosion" der Tarifbindung fort.

22.05.2019 - 13:44:23

Arbeitsmarktforscher sehen 'schleichende Erosion' bei Tarifbindung. Im Jahr 2018 hätten nur noch 46 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit einem Branchentarif gearbeitet, berichtete das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Mittwoch in Nürnberg.

Im Vergleich zum Vorjahr habe sich damit zwar der entsprechende Anteil nicht verändert, seit 1996 sei er allerdings bundesweit um 21 Prozent gesunken, geben die Arbeitsmarktforscher zu bedenken. Die Denkfabrik beruft sich dabei auf eine jährliche Umfrage unter 15 000 Betrieben in Deutschland.

Deutliche Unterschiede gibt es nach IAB-Feststellung bei der Tarifbindung weiterhin zwischen alten und neuen Bundesländern: Während im Vorjahr 49 Prozent der westdeutschen Beschäftigten in Betrieben arbeiten, die nach branchenweit vereinbarten Löhnen und Gehältern bezahlt wurden, waren es im Osten lediglich 35 Prozent.

Kaum Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern gibt es hingegen bei Firmen- und Haustarifverträgen. In Westdeutschland galten für acht Prozent der Beschäftigten solche auf Firmenebene ausgehandelten Regelungen, in Ostdeutschland für elf Prozent. Aber selbst in Firmen ohne Tarifbindung diene der jeweilige Branchentarifvertrag oft als Richtschnur für Löhne und Gehälter, betonen die IAB-Wissenschaftler.

@ dpa.de

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