Deutschland, Volkswirtschaft

NÜRNBERG - Frauen sind in den Chefetagen deutscher Betriebe nach wie vor unterrepräsentiert.

14.11.2017 - 12:41:44

Studie: Nur jeder vierte Chef in der Privatwirtschaft in Deutschland weiblich. Im Jahr 2016 waren 26 Prozent der Führungskräfte auf der höchsten Leitungsebene in der Privatwirtschaft weiblich, wie aus einer am Dienstag vorgelegten repräsentativen Befragung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Der Anteil der Frauen auf der zweiten Führungsebene stieg zwar seit 2004 um sieben Prozentpunkte auf 40 Prozent. In diesem Zeitraum tat sich in den obersten Chefetagen jedoch wenig - der Anteil der Frauen nahm dort um zwei Punkte zu.

Im Jahr 2016 waren 26 Prozent der Führungskräfte auf der höchsten Leitungsebene in der Privatwirtschaft weiblich. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Der Anteil der Frauen auf der zweiten Führungsebene stieg zwar seit 2004 um sieben Prozentpunkte auf 40 Prozent. In diesem Zeitraum tat sich in den obersten Chefetagen jedoch wenig - der Anteil der Frauen nahm dort um zwei Punkte zu.

Kleine Betriebe werden nach IAB-Angaben häufiger von Frauen geführt als große: In Großbetrieben mit mindestens 500 Beschäftigten lag deren Anteil in der ersten Führungsebene bei 13 Prozent, in Firmen mit zehn bis 49 Beschäftigten waren es 24 Prozent und in Betrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern 28 Prozent.

In Ostdeutschland ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft höher als in Westdeutschland. Auf der ersten und zweiten Ebene lag er im Osten bei 30 beziehungsweise 47 Prozent, im Westen bei 25 beziehungsweise 39 Prozent. Zum Vergleich: Der Beschäftigenanteil von Frauen beträgt in Ostdeutschland 48 Prozent, in Westdeutschland 43 Prozent - und insgesamt 44 Prozent.

Chefinnen sind am häufigsten in Dienleistungsbranchen zu finden, etwa im Gesundheitssektor, Erziehung und Bildung. Gemessen am Beschäftigtenanteil seien weibliche Vorgesetzte im öffentlichen Sektor noch stärker unterrepräsentiert als in der Privatwirtschaft.

Für die Studie befragten die Nürnberger Forscher rund 16 000 Betriebe in Deutschland.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Umbau zeigt erste positive Ergebnisse. "Für uns ist es wichtig, dass die vorgenommenen strukturellen Veränderungen erste Erfolge zeigen", sagte der Vorstandschef des börsennotierten Unternehmens, Jochen Wiechen, am Mittwoch in Jena bei der Vorlage erster Geschäftszahlen für 2017. JENA - Das Jenaer Softwareunternehmen Intershop hat einen vierjährigen Abwärtstrend beim Umsatz gestoppt und schreibt operativ wieder schwarze Zahlen. (Boerse, 21.02.2018 - 12:33) weiterlesen...

Exportüberschuss im Handel mit USA steigt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes führte Deutschland für 50,5 Milliarden Euro mehr Waren in das Land aus, als es vor dort bezog. Im Jahr zuvor hatte der Exportüberschuss bei 48,9 Milliarden Euro gelegen, wie die Wiesbadener Behörde am Mittwoch mitteilte. WIESBADEN - Der von den USA scharf kritisierte Überschuss Deutschlands im Handel mit den Vereinigten Staaten ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 12:28) weiterlesen...

Bosch kauft Start-up mit Mitfahr-Plattform für Firmen und Behörden. Der Elektrokonzern und Autozulieferer übernimmt dafür das amerikanische Start-up SPLT. Es betreibt eine Plattform, auf der Unternehmen, Universitäten oder Stadtverwaltungen Fahrgemeinschaften für ihre Mitarbeiter organisieren lassen können. SPLT habe aktuell 140 000 Nutzer in den USA, Mexiko und Deutschland, sagte Bosch-Chef Volkmar Denner am Mittwoch in Berlin. Fahrgemeinschaften für den Arbeitsweg seien eine logische Lösung, weil viele Menschen gleichzeitig an einen Ort wollten. BERLIN - Bosch steigt mit einer Übernahme in die Vermittlung von Mitfahr-Angeboten ein. (Boerse, 21.02.2018 - 12:18) weiterlesen...

HINTERGRUND: Hochtief ringt um Abertis-Übernahme. Nachdem vor gut zwei Wochen die EU-Kommission grünes Licht für eine Übernahme gegeben hatte, fehlt immer noch die bereits seit längerem erwartete Zustimmung der spanischen Börsenaufsicht CNMV. Erst damit wäre der Startschuss für ein milliardenschweres Bieterrennen gefallen, dessen Ausgang allerdings völlig ungewiss ist. ESSEN/DÜSSSELDORF - Im Ringen um eine Übernahme des spanischen Autobahnbetreibers Abertis ist der Essener Baukonzern Hochtief noch längst nicht am Ziel. (Boerse, 21.02.2018 - 12:14) weiterlesen...

Bundesfinanzhof korrigiert Finanzministerium. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden und damit einen falsche Gesetzesauslegung des Bundesfinanzministeriums korrigiert. MÜNCHEN - Die Rückerstattung von Pflichtbeiträgen zu einer berufsständischen Versorgungseinrichtung nach dem Ende der Beitragspflicht ist steuerfrei. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 12:13) weiterlesen...

Lehre aus Insiderverfahren: Deutsche-Börse-Chef verzichtet auf Extravergütung. "Ich will kein Extra-Programm haben", sagte der seit Jahresbeginn amtierende Theodor Weimer am Mittwoch in Frankfurt. Das habe er von Anfang an gegenüber dem Aufsichtsrat klargemacht. FRANKFURT - Nach den Turbulenzen um die Bezahlung des ehemaligen Deutsche-Börse-Chefs Carsten Kengeter verzichtet sein Nachfolger auf ein umstrittenes Vergütungsprogramm. (Boerse, 21.02.2018 - 12:00) weiterlesen...