Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ist in Deutschland einer Studie zufolge auf ein Rekordhoch geklettert.

04.12.2018 - 11:04:24

IAB-Studie: Zahl der Arbeitsstunden in Deutschland auf Rekordhoch. Im dritten Quartal dieses Jahres arbeiteten Erwerbstätige insgesamt 15,64 Milliarden Stunden - 1,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Das sei der höchste Stand seit 1991, so die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Der Anstieg bedeutet den Angaben zufolge allerdings nicht nur, dass im Schnitt länger als vor einem Jahr in Werkshallen, auf Baustellen oder in Büros zugebracht wurde. Auch die steigende Zahl der Erwerbstätigen lasse die Zahl der Arbeitsstunden steigen. Sie erreichte von Juli bis September laut IAB mit mehr als 45 Millionen auch einen Höchststand. Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Erwerbstätigem lag im dritten Quartal bei 347,4 Stunden. Im Vergleich zum Vorjahresquartal nahm sie um 0,2 Prozent zu.

Zugenommen hat auch die Zahl der Überstunden. Im dritten Quartal habe jeder Arbeitnehmer im Schnitt 7,4 bezahlte Überstunden geleistet - 0,1 mehr als im Vorjahresquartal. Die Zahl der unbezahlten Überstunden ging dagegen um 0,4 auf 6,0 Stunden zurück.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ifo-Geschäftsklima fällt zum vierten Mal in Folge. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands bedeutendster wirtschaftlicher Frühindikator, fiel um einen Punkt auf 101,0 Zähler, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Es war der vierte Rückgang in Folge, der negative Trend setzte sich also fort. Analysten hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, allerdings nur auf 101,7 Punkte. MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Dezember erneut verschlechtert. (Wirtschaft, 18.12.2018 - 17:08) weiterlesen...

USA: Baubeginne deutlich besser als erwartet. Wie aus Zahlen des Handelsministeriums vom Dienstag hervorgeht, lagen die Baubeginne 3,2 Prozent höher als im Vormonat. Analysten hatten im Mittel mit einer Stagnation gerechnet. Der Anstieg im Vormonat wurde von 1,5 Prozent auf einen Rückgang von 1,6 Prozent korrigiert. WASHINGTON - Die Aktivität in der US-Bauwirtschaft hat im November deutlich zugenommen. (Wirtschaft, 18.12.2018 - 14:49) weiterlesen...

Ifo-Geschäftsklimaindex fällt vierten Monat in Folge. Im Dezember sei das Ifo-Geschäftsklima um einen Punkt auf 101,0 Zähler gefallen, teilte das Forschungsinstitut am Dienstag in München mit. Analysten hatten im Schnitt einen geringeren Rückgang auf 101,7 Punkte erwartet. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer ist damit den vierten Monat in Folge gesunken. Der negative Trend setzt sich also fort. MÜNCHEN - In der deutschen Wirtschaft hat sich die Stimmung weiter verschlechtert. (Wirtschaft, 18.12.2018 - 10:12) weiterlesen...

WEF-Studie: Gleichberechtigung in Deutschland kommt kaum voran. Das hat eine neue Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) ergeben. So habe etwa der Frauenanteil in den Parlamenten abgenommen, zudem gebe es Lücken zwischen den Geschlechtern im Bereich Bildung. Insgesamt rutschte Deutschland im jährlichen Index des WEF um zwei Plätze auf Rang 14 ab. Knapp 78 Prozent der Geschlechterkluft sind demnach hierzulande geschlossen. Beim ersten Ranking 2006 stand die Bundesrepublik noch auf Platz 5. Spitzenreiter bleibt Island. GENF - Die Gleichberechtigung in Deutschland kommt kaum voran. (Wirtschaft, 18.12.2018 - 00:03) weiterlesen...

USA: NAHB-Hausmarktindex fällt auf den tiefsten Stand seit Mai 2015. Der NAHB-Hausmarktindex sei um 4 Punkte auf 56 Punkte gefallen, teilte die National Association of Home Builders (NAHB) am Montag in Washington mit. Dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2015. Analysten hatten mit einem unveränderten Wert von 60 Punkten gerechnet. WASHINGTON - Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im Dezember überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 17.12.2018 - 17:07) weiterlesen...

USA: Empire-State-Index trübt sich deutlich ein. Der Empire-State-Index fiel von 23,3 Punkten im Vormonat auf 10,9 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit Mai 2017 Analysten hatten im Schnitt mit einer geringen Eintrübung auf 20,0 Punkte gerechnet. NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Dezember spürbar eingetrübt. (Wirtschaft, 17.12.2018 - 14:44) weiterlesen...