Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember saisonüblich auf 2,33 Millionen gestiegen.

04.01.2022 - 10:04:29

Zahl der Arbeitslosen steigt leicht auf 2,33 Millionen. Das sind 12 000 mehr als im November, aber 378 000 weniger als im Dezember 2020, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 5,1 Prozent.

Die Bundesagentur für Arbeit führte den Anstieg vor allem auf saisonale Effekte zurück. Der Arbeitsmarkt habe sich grundsätzlich auch zum Jahresende gut entwickelt, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Detlef Scheele. "Damit hat sich die Erholung der letzten Monate fortgesetzt", betonte er. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung hätten im Dezember saisonbereinigt erneut abgenommen. Für die Dezember-Statistik hat die Bundesagentur Datenmaterial berücksichtigt, das bis zum 13. Dezember zur Verfügung gestanden hatte.

Gestiegen ist im Dezember allerdings wieder die Kurzarbeit. Vom 1. bis einschließlich 27. Dezember hätten Betriebe - vor allem aus dem Gastgewerbe und Handel - für 286 000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. In der Regel wird nicht für jede Anzeige auch tatsächlich Kurzarbeit in Anspruch genommen. Für den November hatte die Bundesagentur Anzeigen für 104 000 Personen gemeldet.

Wie viel Kurzarbeit tatsächlich in Anspruch genommen wurde, dafür stehen Daten bis Oktober zur Verfügung. In dem Monat wurde Kurzarbeitergeld für 710 000 Personen gezahlt - ein weiterer Rückgang. In der Spitze hatte die Bundesagentur im ersten Lockdown der Corona-Pandemie im April 2020 für fast sechs Millionen Menschen in Deutschland Kurzarbeitergeld zahlen müssen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Michigan-Konsumklima sinkt auf den niedrigsten Stand seit gut 10 Jahren. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung fiel im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Punkte auf 67,2 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Erhebung waren noch 68,8 Punkte ermittelt worden. Noch niedriger lag der Indikator zuletzt im November 2011. MICHIGAN - In den USA ist das Konsumklima im Januar auf den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren gefallen. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 16:21) weiterlesen...

USA: Konsumausgaben gehen zurück - Preisauftrieb verstärkt sich. Die Konsumausgaben sanken im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit der Entwicklung gerechnet. Die privaten Einnahmen legten dagegen um 0,3 Prozent zu. WASHINGTON - Die Konsumausgaben der US-Verbraucher sind zum Jahresende gefallen, während ihre Einkommen moderat zulegten. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 15:09) weiterlesen...

USA: Arbeitskosten steigen weniger als erwartet. Der entsprechende Index legte im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,0 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 1,2 Prozent gerechnet. Im dritten Quartal hatte der Zuwachs bei 1,3 Prozent gelegen. WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten im Herbst weniger als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 14:46) weiterlesen...

Exporte nach Großbritannien nach endgültigem Bruch mit EU gesunken. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wurden im vergangenen Jahr Waren im Wert von 65,4 Milliarden Euro in das Land geliefert. Das waren 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im Corona-Krisenjahr 2020 waren die Ausfuhren "Made in Germany" nach Großbritannien um 15,3 Prozent eingebrochen. WIESBADEN - Ein Jahr nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) sind die deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich gegen den allgemeinen Trend weiter gesunken. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 11:14) weiterlesen...

Trotz Rekordzahlen: Angst vor Corona geht zurück. Nach dem am Freitag veröffentlichen ZDF-"Politbarometer" halten zwar 70 Prozent der Befragten "Corona und die Folgen" weiter für das wichtigste Problem, allerdings sehen jetzt nur noch 42 Prozent ihre Gesundheit durch das Virus gefährdet. Vor zwei Wochen waren es noch 53 Prozent. Inzwischen wird aus Sicht vieler Experten immer klarer, dass eine Infektion mit der hochansteckenden Omikron-Variante in vielen Fällen einen eher milden Krankheitsverlauf auslöst. BERLIN - Trotz der rasant steigenden Infektionszahlen ist einer Umfrage zufolge die Angst vor dem Coronavirus in Deutschland deutlich zurückgegangen. (Boerse, 28.01.2022 - 11:13) weiterlesen...

Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich überraschend ein. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel gegenüber dem Vormonat um 1,1 Punkte auf 112,7 Punkte, wie die Europäische Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 114,5 Punkten gerechnet. BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Januar überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 11:03) weiterlesen...