Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Die Spitzenmanagerin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Valerie Holsboer, muss vorzeitig ihre Vorstandsposition räumen.

12.07.2019 - 12:12:24

Vorstandsmitglied Holsboer aus Bundesagentur-Spitze abberufen. Eine Mehrheit des BA-Verwaltungsrats beschloss am Freitag ihre Abberufung. Sie war die erste und bisher einzige Frau in dem Führungsgremium. Dem bereits seit einigen Wochen erwarteten Votum muss allerdings formal noch die Bundesregierung zustimmen. Die Verwaltungsratsvorsitzende Annelie Buntenbach begründete die Entscheidung mit dem zerrütten Verhältnis zwischen den Arbeitgebervertretern und Holsboer.

"Wenn die Arbeitgebergruppe im Verwaltungsrat der BA das Vertrauen zu dem von ihr selbst vorgeschlagenen Mitglied im BA-Vorstand für unwiderruflich zerrüttet erklärt, ist keine tragfähige Grundlage für die weitere Arbeit des Vorstandes mehr gegeben", betonte Buntenbach, die als Gewerkschafterin die Arbeitnehmerinteressen bei der Bundesagentur vertritt. Diese sei aber angesichts der anspruchsvollen Herausforderungen, vor denen die BA gerade in Zeiten des Strukturwandels stehe, unverzichtbar.

Der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Peter Clever und Sprecher der Arbeitgeberseite sprach von einem "Schlusspunkt eines leider notwendig gewordenen Konfliktes". Er bedauere, "dass von der Arbeitgebergruppe angebotene Gespräche um eine einvernehmliche Lösung mit der Beteiligten von ihr abgelehnt wurden". Nun gelte es, sich wieder auf die Aufgaben der BA zu konzentrieren und nach vorn zu blicken. Längst überfällig sei unter anderem die Qualifizierung der Mitarbeiter für neue anspruchsvolle Beratungsaufgaben.

Holsboer selbst bedauerte das Aufsichtsratsvotum - "auch dass es so unnötig und schädlich laut zustande gekommen ist", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur nach der Sitzung. Zugleich wies sie den in Verwaltungsratskreisen geäußerten Vorwurf zurück, sie habe den personellen Umbau nicht ausreichend schnell vorangetrieben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Michigan-Verbraucherstimmung hellt sich weniger auf als erwartet. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg um 0,2 Punkte auf 98,4 Punkte, wie die Universität am Freitag laut einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 98,8 Punkten gerechnet. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Juli weniger als erwartet aufgehellt. (Wirtschaft, 19.07.2019 - 17:03) weiterlesen...

Eurozone: Überschuss in der Leistungsbilanz gestiegen. Der Überschuss habe nach bereinigten Daten 30 Milliarden Euro betragen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit. Im April lag der Überschuss bei 22 Milliarden Euro. Die Leistungsbilanz umfasst neben dem Warenhandel auch den Bereich Dienstleistungen und Finanztransfers. FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im Mai gestiegen. (Wirtschaft, 19.07.2019 - 10:38) weiterlesen...

Japans Preisentwicklung schwächt sich weiter ab - Notenbank unter Druck. Da die Inflationsrate im Juni auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren gefallen ist, setzen einige Investoren bereits auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Die Kurse japanischer Aktien zogen deutlich an, der zuletzt wieder etwas erstarkte Yen gab etwas nach. Experten sehen allerdings noch keinen schnellen Handlungsbedarf, zudem sind die Mittel der Notenbank wegen der bereits seit Jahren extrem expansiven Geldpolitik limitiert. TOKIO - In Japan gerät die Notenbank wegen der schwachen Preisentwicklung zunehmend unter Druck. (Wirtschaft, 19.07.2019 - 08:28) weiterlesen...

Deutschland: Erzeugerpreise mit schwächstem Anstieg seit Dezember 2016. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das ist der schwächste Preisauftrieb seit Dezember 2016. Analysten hatten im Mittel eine Rate von 1,5 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Mai gingen die Preise, die Produzenten für ihre Waren erhalten, um 0,4 Prozent zurück. Die Herstellerpreise sind eine Vorstufe zu den Verbraucherpreisen, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. WIESBADEN - Die Herstellerpreise in Deutschland sind im Juni so wenig gestiegen wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. (Wirtschaft, 19.07.2019 - 08:27) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren sinken überraschend. Er fiel um 0,3 Prozent, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. WASHINGTON - In den USA hat der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Juni überraschend einen Dämpfer erhalten. (Wirtschaft, 18.07.2019 - 17:05) weiterlesen...

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen wie erwartet. In der vergangenen Woche legten sie um 8 000 auf 216 000 zu, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten diesen Wert erwartet. Die Zahl der Vorwoche wurde etwas nach unten revidiert auf 208 000. WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestiegen. (Wirtschaft, 18.07.2019 - 14:47) weiterlesen...