Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Der Ausblick für den Arbeitsmarkt der nächsten Monate hat sich verbessert.

27.11.2019 - 11:24:24

Arbeitsmarktbarometer gibt Anlass zu mehr Optimismus. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) blickt im November deutlich optimistischer in die Zukunft als noch einen Monat zuvor. Größere Zunahmen der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit seien in den nächsten drei Monaten nicht zu erwarten, heißt es in der Prognose der Nürnberger Forscher.

Die Bundesagentur für Arbeit gibt am Freitag ihre Monatsstatistik für den November bekannt. Laut Oktober-Statistik waren in Deutschland 2,20 Millionen Menschen ohne Arbeit, was einer Quote von 4,8 Prozent entsprach.

Das vom IAB monatlich erstellte Arbeitsmarktbarometer ergab im November einen Wert von 99,4 Punkten auf dem Arbeitslosigkeits-Index - immer noch leicht unter der neutralen Marke 100, aber deutlich besser als im Oktober, als ein Wert von 98,5 ermittelt worden war.

Der Index gibt auf der Grundlage einer Umfrage die Einschätzung der Arbeitsagenturen zur künftigen Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt wieder. Neben der Arbeitslosigkeit wird auch ein Index für Beschäftigung erhoben. Beide zusammen ergeben das Arbeitsmarktbarometer. Dieses lag - wegen der noch immer großen Nachfrage nach Fachkräften und einem entsprechend hohen Beschäftigungsindex - bei 102,1 Punkten und damit so hoch wie seit Juni nicht mehr. Das Barometer gilt als Frühindikator für die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

"Der Wirtschaftsabschwung führt insbesondere in der Industrie zu Problemen, aber Arbeitskräfte sind immer noch so knapp, dass der Arbeitsmarkt robust bleibt", sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen. "Ohne den starken Arbeitsmarkt wäre das Risiko wesentlich höher, dass Deutschland in eine Wirtschaftskrise rutscht", so Weber.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hartz IV: Rund jeder fünfte Empfänger dauerhaft im System. Wie aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag hervorgeht, bezogen im Oktober rund 991 000 Menschen seit mindestens zehn Jahren Hartz-IV-Leistungen. Mehr als die Hälfte davon (rund 548 000) sind sogar schon seit mehr als 14 Jahren im sogenannten Regelleistungsbezug. Sie beziehen also seit 2005, dem Jahr der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zum sogenannten Hartz IV - diese Leistung. Über die Zahlen hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zuerst berichtet. BERLIN - Fast eine Million Hartz-IV-Empfänger sind in Deutschland dauerhaft auf die staatliche Unterstützung angewiesen. (Wirtschaft, 09.12.2019 - 11:32) weiterlesen...

Eurozone: Sentix-Konjunkturstimmung steigt auf höchsten Wert seit März 2018. Der vom Analysehaus Sentix erhobene Konjunkturindex stieg zum Vormonat um 5,2 Punkte auf plus 0,7 Zähler, wie Sentix am Montag in Frankfurt mitteilte. Das ist der höchste Wert sei März 2018. Analysten hatten im Mittel mit einem Rückgang auf minus 5,3 Punkte gerechnet. FRANKFURT - Die Konjunkturstimmung unter Anlegern im Euroraum hat sich im Dezember erneut deutlich verbessert. (Wirtschaft, 09.12.2019 - 10:31) weiterlesen...

Deutsche Exporte legen überraschend zu. Die Exporte erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. WIESBADEN - Der deutsche Außenhandel hat sich im Oktober stärker als erwartet entwickelt. (Wirtschaft, 09.12.2019 - 08:26) weiterlesen...

Japan: Wirtschaft wächst stärker als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im Zeitraum Juli bis September um 0,4 Prozent zum Vorquartal zugelegt, wie die Regierung am Montag in einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war noch ein Anstieg von 0,1 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Revision auf 0,2 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung noch um 0,5 Prozent gewachsen. TOKIO - Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal stärker als erwartet gewachsen. (Wirtschaft, 09.12.2019 - 07:49) weiterlesen...

Bahn will weiter einstellen - Zehntausende Mitarbeiter gesucht. Personalvorstand Martin Seiler und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wollen im Münchner Hauptbahnhof publikumswirksam die Mitarbeiterin begrüßen, die als 23 000. Neueinstellung des Unternehmens gezählt wurde. Im nächsten Jahr sind Neueinstellungen in ähnlicher Größenordnung zu erwarten. MÜNCHEN - Die Deutsche Bahn will am Montag (13.30 Uhr) in München eine erfreuliche Botschaft für den Arbeitsmarkt verkünden: Ungeachtet der schwächeren Konjunktur sucht das Staatsunternehmen weiter händeringend Personal. (Boerse, 09.12.2019 - 05:46) weiterlesen...

Stimmung im deutschen Mittelstand trübt sich weiter ein. "Insgesamt muss festgehalten werden, dass sich die Stimmung der mittelständischen Unternehmen in Deutschland im Vergleich zu diesem Frühjahr und insbesondere im Vergleich zum Jahr 2018 deutlich eingetrübt hat", bilanzieren der Bankenverband BVR und die DZ Bank in der aktuellen Ausgabe ihrer halbjährlichen Umfrage unter 1500 kleinen und mittleren Unternehmen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. FRANKFURT - Handelsstreit, Brexit-Sorgen, lahmende Weltkonjunktur - die Geschäftserwartungen im heimischen Mittelstand sind einer Umfrage zufolge so schlecht wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr. (Wirtschaft, 08.12.2019 - 13:56) weiterlesen...