Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Türkei

NIKOSIA - Die Regierung der Republik Zypern, die den Süden der drittgrößten Mittelmeerinsel kontrolliert, hat die Belieferung des türkisch besetzten Nordens der Insel mit Strom gebilligt.

11.08.2021 - 16:46:31

Trotz Spannungen: Geteiltes Zypern teilt Energie. In der nur von der Türkei anerkannten Türkischen Republik Zypern komme es wegen eines Schadens des Energiewerkes zu Energieknappheit, teilte die Regierung in Südnikosia mit. Die gelieferte Energie wird stufenweise in der nächsten Zeit aus dem Nord rückerstattet. Das ist eine der vertrauensbildenden Maßnahmen, die die verfeindeten Teile der Insel unter UN-Vermittlung in den vergangenen Jahren vereinbart hatten.

Zypern ist seit 1974 geteilt; der Norden ist von türkischen Truppen besetzt. Juristisch ist die ganze Insel EU-Mitglied, doch das EU-Recht gilt faktisch nur im griechischen Süden der Insel. Die Beziehungen der Republik Zypern zu Nordzypern und der Türkei hatten sich dramatisch verschlechtert, nachdem die türkische Seite im Juli angekündigt hatte, Teile der verlassenen Küstensiedlung Varosha entgegen UN-Vereinbarungen wieder zu besiedeln. Es kam zu einer Verurteilung Ankaras und der türkischen Zyprer durch den UN-Weltsicherheitsrat und die EU.

In Varosha nördlich der innerzyprischen Grenze hatten bis August 1974 griechische Zyprer gelebt. Der Geisterort darf nach internationaler Vereinbarung nur unter UN-Mandat wieder besiedelt werden. International wurde die Ankündigung Nordzyperns kritisiert. Dies zerstöre die Bemühungen, die Insel wieder zu vereinen. UN-Vertreter scheitern seit Jahrzehnten bei Vermittlungen zur Überwindung der Teilung. Ankara sieht keine Chance mehr auf eine Wiedervereinigung und fordert die Errichtung zweier unabhängiger Staaten. Das wollen weder die griechischen Zyprer noch die EU noch die Vereinten Nationen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WAHL: Insa-Umfrage: Union legt minimal zu, SPD weiter deutlich vorn. Die Sozialdemokraten mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz liegen im "Sonntagstrend" für die "Bild am Sonntag" unverändert bei 26 Prozent. Die Union mit Kanzlerkandidat Armin Laschet kommt auf 21 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. BERLIN - Vor der Bundestagswahl in einer Woche hat die Union in einer Insa-Umfrage leicht zugelegt, liegt aber noch immer fünf Prozentpunkte hinter der SPD. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 14:45) weiterlesen...

Mexiko schlägt eine Art Europäische Gemeinschaft für Amerika vor. Zur Eröffnung eines Gipfels der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac) in Mexiko-Stadt sagte der Gastgeber, mit der Celac könne eine Art Europäische Gemeinschaft in Amerika entstehen. Für ein solches Bündnis nach dem Vorbild der Vorgängerin der Europäischen Union schlug er ein Wirtschafts- und Handelsabkommen mit den USA und Kanada vor. MEXIKO-STADT - Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador hat einen Zusammenschluss der Länder Amerikas nach europäischem Vorbild vorgeschlagen. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 14:43) weiterlesen...

Iran schließt neue Atomgespräche in New York nicht aus. Das Außenministerium in Teheran kündigte am Sonntag an, dass Ressortchef Hussein Amirabdollahian das Thema mit den Fachkollegen aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland am Rande des Treffens besprechen werde. Ob es auch ein Gespräch mit US-Außenminister Antony Blinken geben wird, blieb offen. Der neue Präsident Ebrahim Raisi kommt nicht persönlich nach New York, sondern wird für seine Rede vor den Vereinten Nationen per Video zugeschaltet. TEHERAN - Der Iran schließt neue Atomgespräche auf Ebene der Außenminister während der UN-Vollversammlung nächste Woche in New York nicht aus. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 14:42) weiterlesen...

USA und EU rufen zur Reduzierung von Methanausstoß auf. Eine entsprechende Initiative soll auf der Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow ergriffen werden, teilten das Weiße Haus und die EU-Kommission am Samstag mit. Länder, die sich der Initiative anschließen, verpflichten sich demnach unter anderem auf das gemeinsame Ziel, die weltweiten Methanemissionen bis 2030 um mindestens 30 Prozent gegenüber dem Stand von 2020 zu senken. WASHINGTON/BRÜSSEL - Die USA und die Europäische Union wollen den Ausstoß von klimaschädlichem Methan reduzieren und rufen Staaten weltweit zur Unterstützung auf. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 14:42) weiterlesen...

London appelliert vor Klimakonferenz an China. "Es gibt keinen Zweifel daran, dass China der Schlüssel zu all dem sein wird. Sie sind die größten Emittenten (von Treibhausgasen) der Welt", sagte der designierte Präsident der Konferenz COP26, Alok Sharma, am Sonntag im Sender Sky News. Die Chinesen müssten bisherigen Absichtserklärungen detailliertere Maßnahmen folgen lassen. LONDON - Großbritannien hat als Gastgeber der nächsten Weltklimakonferenz an China appelliert, konkrete Pläne zur Senkung seiner klimaschädlichen Emissionen vorzulegen. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 14:39) weiterlesen...

Frankreich sieht Belastung der Nato - EU muss Interessen verteidigen. Australien hatte im Zuge eines Dreierpakts mit den USA und Großbritannien den Bau atomgetriebener U-Boote vereinbart und dafür einen 56-Milliarden-Euro-Vertrag von 2016 aufgekündigt. Frankreich beorderte deshalb seine Botschafter aus den USA und Australien zu Beratungen heim. PARIS/CANBERRA - Frankreich sieht das Scheitern seines Milliardenvertrags über U-Boot-Verkäufe an Australien nicht nur als geschäftlichen Rückschlag, sondern auch als Belastung der Nato und Herausforderung der EU. (Wirtschaft, 19.09.2021 - 14:34) weiterlesen...