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Konjunktur, Europa

Nicht Deutschland meldet wegen der Pandemie ein historisches Minus beim Bruttoinlandsprodukt.

31.07.2020 - 17:04:00

Corona-Pandemie - Drastischer Konjunktureinbruch in der Eurozone. Auch andere EU-Schwergewichte trifft die Krise hart.

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal wegen der Corona-Krise drastisch eingebrochen. In den Monaten April bis Juni sei das Bruttoninlandsprodukt (BIP) im gemeinsamen Währungsraum im Quartalsvergleich um 12,1 Prozent geschrumpft, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Dies ist der stärkste Konjunktureinbruch seit Beginn der Erhebung 1995.

USA: Konsumklima der Uni Michigan trübt sich stärker ein als erwartet

MICHIGAN - Das Konsumlima in den USA hat sich stärker eingetrübt als zunächst ermittelt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel im Juli gegenüber dem Vormonat um 5,6 Punkte auf 72,5 Punkte, wie die Universität am Freitag auf Basis einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung waren noch 73,2 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer Revision auf 72,9 Punkte gerechnet.

USA: Chicago-Index signalisiert wieder Wachstum

CHICAGO - Das Geschäftsklima für die Region Chicago hat im Juli nach dem Einbruch in der Corona-Krise in die Wachstumszone gedreht. Der Einkaufsmanagerindex stieg zum Vormonat um 15,3 Punkte auf 51,9 Punkte, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mitteilte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 44,0 Punkte gerechnet.

USA: Konsumausgaben erholen sich von Corona-Einbruch

WASHINGTON - Die Ausgaben der amerikanischen Verbraucher haben im Juni erneut spürbar angezogen. Die Konsumausgaben seien um 5,6 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 5,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Ausgaben mit einem Rekordwert von 8,5 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg folgte jedoch auf einen Rekordrückgang durch die Corona-Krise von 12,9 Prozent im April.

Finanzminister Scholz segnet EZB-Anleihenkäufe gen Karlsruhe ab

KARLSRUHE - Kurz vor Ablauf der vom Bundesverfassungsgericht gesetzten Frist gibt die Bundesregierung der Europäischen Zentralbank (EZB) Rückendeckung für ihre milliardenschweren Staatsanleihenkäufe. Man sehe die Anforderungen des Urteils vom 5. Mai erfüllt, teilte ein Sprecher des Finanzministeriums am Freitag auf Anfrage mit. Die vom EZB-Rat vorgenommene Verhältnismäßigkeitsprüfung lege die Abwägung nachvollziehbar dar. Dazu gebe es auch ein entsprechendes Schreiben von Minister Olaf Scholz (SPD) an das Verfassungsgericht in Karlsruhe. Über diesen Brief hatte zuvor der "Spiegel" berichtet.

USA: Arbeitskosten steigen etwas weniger als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten im zweiten Quartal etwas weniger als erwartet gestiegen. Der entsprechende Index legte in den Monaten April bis Juni gegenüber dem Vorquartal um 0,5 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Im ersten Quartal hatte der Zuwachs 0,8 Prozent betragen.

Frankreich setzt verstärkt auf Maskenpflicht an der frischen Luft

PARIS - Wegen steigender Infektionszahlen hat Frankreichs Regierung den örtlichen Behörden mehr Spielraum bei der Maskenpflicht gegeben. Um die Ausbreitung von Covid-19 einzuschränken, könnten die Präfekturen nun die Maskenpflicht auf öffentliche Plätze ausdehnen, erklärte Gesundheitsminister Olivier Véran am Freitag. Diese Entscheidung könne vor Ort je nach Gesundheitslage getroffen werden.

Finnland erlaubt wieder Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern

HELSINKI - Wegen seiner unverändert niedrigen Corona-Zahlen rückt Finnland von weiteren während der Pandemie erlassenen Maßnahmen ab. Als erstes Land Nordeuropas erlaubt das nördlichste Mitglied der EU wie geplant ab Samstag wieder öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 500 Teilnehmern.

Eurozone: Inflation zieht überraschend an

LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone hat im Juli überraschend angezogen. Die Verbraucherpreise seien um 0,4 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Analysten hatten mit einer Inflationsrate von 0,2 Prozent gerechnet. Im Juni hatte die Rate bei 0,3 Prozent gelegen.

Italiens Wirtschaft bricht während Corona-Krise drastisch ein

ROM - In Italien ist die Wirtschaft wegen der Corona-Krise in den Monaten April bis Juni eingebrochen. Der konjunkturelle Rückschlag fiel aber nicht so stark wie befürchtet aus. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 12,4 Prozent, wie das nationale Statistikinstitut Istat am Freitag in Rom nach einer ersten Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) mitteilte. Es ist der stärkste konjunkturelle Einbruch seit Beginn dieser Erhebung 1995.

Historischer Konjunktureinbruch in Spanien

MADRID - In Spanien ist die Wirtschaft wegen der Corona-Krise in den Monaten April bis Juni dramatisch eingebrochen. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 18,5 Prozent, wie das nationale Statistikinstitut am Freitag in Madrid nach einer ersten Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) mitteilte. Es ist der stärkste konjunkturelle Einbruch, der Spanien bisher getroffen hat.

Frankreich: Inflation steigt deutlich stärker als erwartet

PARIS - In Frankreich hat die Inflation im Juli ausgehend von einem niedrigen Niveau angezogen. Der Anstieg der Teuerung fiel dabei deutlich stärker aus als erwartet. Im Jahresvergleich seien die nach europäischer Methode ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) um 0,9 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Analysten hatten eine Inflationsrate von 0,4 Prozent erwartet. Im Juni waren die französischen Verbraucherpreise deutlich schwächer um 0,2 Prozent im Jahresvergleich gestiegen.

Japans Industrieproduktion erholt sich etwas stärker als erwartet

TOKIO - In Japan hat sich die Industrieproduktion im Juni etwas stärker vom Einbruch in der Corona-Krise erholt als erwartet. Im Monatsvergleich sei die Produktion um 2,7 Prozent gestiegen, teilte das japanische Wirtschaftsministerium am Freitag in Tokio mit. Analysten hatten nur mit einem Zuwachs der Fertigung um einen Prozent gerechnet.

Italien: Verbraucherpreise steigen im Jahresvergleich überraschend

ROM - In Italien sind die Verbraucherpreise im Juli im Jahresvergleich überraschend gestiegen. Der für europäische Zwecke ermittelte Verbraucherpreisindex (HVPI) legte um 0,9 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat zu, teilte das Statistikamt Istat am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Im Juni waren sie noch um 0,4 Prozent gefallen. Volkswirte hatten für den Juli einen Rückgang des Preisniveaus von 0,2 Prozent erwartet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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