USA, Volkswirtschaft

NEW YORK - In der US-Notenbank Fed mehren sich die Stimmen, die auf ein noch langsameres Vorgehen bei künftigen Zinserhöhungen hindeuten.

11.01.2019 - 09:35:24

Fed-Vize Clarida fordert 'geduldiges' Vorgehen - Inflation 'gedämpft'. Der geldpolitische Rat könne im laufenden Jahr "geduldig" sein und die Entwicklung der Konjunkturdaten abwarten, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Fed, Richard Clarida, in der Nacht zum Freitag in einer Rede in New York. Zuvor hatte sich Fed-Präsident Jerome Powell mehrfach ähnlich geäußert. An den Finanzmärkten sind die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen nach den jüngsten Aussagen aus den Reihen der Notenbank gesunken.

Clarida sagte weiter, dass die Inflation in den USA "gedämpft" sei. Es sei derzeit nicht klar, ob sich die Teuerung nachhaltig in Richtung der Zielmarke von zwei Prozent bewege. Die amerikanischen Notenbanker orientieren sich an der Entwicklung der Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden.

Nach Einschätzung der Expertin Esther Reichelt von der Commerzbank hat sich Clarida mit seiner Haltung eher auf die Seite des Präsidenten der regionalen Notenbank von St. Louis, James Bullard, geschlagen. Dieser begründe seine abwartende Haltung bei künftigen Zinserhöhungen anders als Notenbankchef Powell nicht als Zugeständnis an den Markt, sondern sehe diese durch Wirtschaftsdaten begründet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Anleihen geben etwas nach. Marktbeobachter sprachen von einem eher impulsarmen Handel am US-Rentenmarkt. NEW YORK - US-Staatsanleihen haben am Mittwoch überwiegend leichte Kursverluste verbucht. (Sonstige, 23.01.2019 - 21:09) weiterlesen...

Parlamentschefin: Keine Trump-Rede zur Lage der Nation in der Kammer. WASHINGTON - Erbitterter Machtkampf in Washington: Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, macht von ihrem Hausrecht Gebrauch und sperrt Präsident Donald Trump de facto aus. Der Präsident wollte am 29. Januar im Parlamentssaal des Repräsentantenhauses traditionsgemäß seine Rede zur Lage der Nation halten. Parlamentschefin: Keine Trump-Rede zur Lage der Nation in der Kammer (Wirtschaft, 23.01.2019 - 21:08) weiterlesen...

Cohen verschiebt Anhörung vor Kongress-Ausschuss. WASHINGTON - Die mit großer Spannung für 7. Februar erwartete Anhörung von Donald Trumps verurteiltem Ex-Anwalt Michael Cohen vor dem US-Kongress wird verschoben. Cohens Rechtsberater Lanny Davis veröffentlichte am Mittwoch ein Statement, wonach Cohen und seine Familie von Seiten Trumps und dessen Anwalt Rudy Giuliani bedroht werde. "Dies ist eine Zeit, in der Herr Cohen seine Familie und deren Sicherheit an erste Stelle setzen muss", heißt es in der Stellungnahme weiter. Cohen verschiebt Anhörung vor Kongress-Ausschuss (Wirtschaft, 23.01.2019 - 20:21) weiterlesen...

Oppositionsführer erklärt sich zum Präsidenten. Bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Caracas erklärte sich der 35-jährige Abgeordnete am Mittwoch zum Übergangspräsidenten des südamerikanischen Landes. "Vor dem allmächtigen Gott gelobe ich, die Kompetenzen der Exekutive als Interims-Präsident von Venezuela zu übernehmen", sagte er. CARACAS - Vor Tausenden jubelnden Anhängern hat der venezolanische Parlamentspräsident Juan Guaidó dem sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro den Fehdehandschuh hingeworfen. (Wirtschaft, 23.01.2019 - 20:04) weiterlesen...

Aktien New York: Dow teils unentschlossen - Aber erfreuliche Quartalszahlen NEW YORK - Der US-Leitindex Dow Jones Industrial und United Technologies nach erfreulichen Quartalszahlen waren dem Leitindex eine Stütze. (Boerse, 23.01.2019 - 19:35) weiterlesen...

Schleichwerbevorwurf gegen 'Pastewka': Amazon legt Einspruch ein. Man werde Einspruch gegen die Verfügung der bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) einlegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. Es handelt sich dabei um die vierte Folge der achten Staffel mit dem Titel "Das Lied von Hals und Nase". Die BLM hatte am Montag kritisiert, die gesamte Folge sei vor allem in Bezug auf die Marke MediaMarkt von häufigen und intensiven Darstellungen und Erwähnungen geprägt, die nicht programmlich-dramaturgisch begründbar seien. MÜNCHEN - Amazon will sich gegen das Verbot einer Folge der Serie "Pastewka" bei Amazon Prime Video wegen des Vorwurfs von Schleichwerbung wehren. (Boerse, 23.01.2019 - 19:26) weiterlesen...