Regierungen, Nahost

NEW YORK - Hinter verschlossenen Türen hat der UN-Sicherheitsrat um einen Ausweg aus der Syrienkrise gerungen.

12.04.2018 - 22:31:40

UN-Sicherheitsrat sucht Weg aus der Blockade beim Syrien-Konflikt. "Es ist dringend erforderlich, die Gefahr eines Krieges abzuwehren", sagte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja nach dem Treffen am Donnerstag in New York.

"Wir hoffen, dass es nicht zu dem Punkt kommt, von dem an es kein Zurück mehr gibt, und dass die USA und ihre Verbündeten von einem militärischen Angriff gegen einen eigenständigen Staat absehen", sagte Nebensja weiter. Die Gefahr einer Eskalation bestehe nicht nur für Syrien, denn das russische Militär sei dort auf Ersuchen der syrischen Regierung stationiert, warnte Nebensja.

Vor dem Treffen hatte Schwedens UN-Botschafter Olof Skoog einen neuen Resolutionsentwurf eingebracht, der eine Abrüstungsmission in Syrien vorsieht. Darüber sei aber zunächst nicht weiter gesprochen worden, sagten UN-Diplomaten nach der Sitzung. Auf Bitten Russlands wurde für Freitag (1800 Uhr MESZ) ein weiteres Treffen angesetzt.

UN-Generalsekretär António Guterres hatte die Mitglieder des Rates angesichts der Spannungen nach dem mutmaßlichen Einsatz von Giftgas in Syrien zuvor davor gewarnt, die Lage außer Kontrolle geraten zu lassen. Er habe die Botschafter der fünf ständigen Mitglieder des höchsten UN-Gremiums kontaktiert, um seine Sorge über die Pattsituation im Rat zu bekräftigen, hatte Guterres in der Nacht zum Donnerstag mitgeteilt.

Am Dienstag waren gleich drei Resolutionsentwürfe zu Untersuchungen des mutmaßlichen Giftgasangriffes an Vetos Russlands und der USA gescheitert.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Umgang mit dem Iran langfristig regeln (Wirtschaft, 24.04.2018 - 23:24) weiterlesen...

Umgang mit dem Iran langfristig regeln. Der vor allem in den USA umstrittene Atomdeal mit der islamischen Republik sei nur eine von vier Säulen der Politik. Es müsse in einem "neuen Deal" auch der Einfluss des Irans im Nahen Osten, die Begrenzung des iranischen Raketenprogrammes und der langfristige Verzicht auf Atomwaffen geregelt werden, sagte Macron. WASHINGTON - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach Gesprächen mit seinem US-Kollegen Donald Trump ein neues Gesamtkonzept für den Umgang mit dem Iran ins Gespräch gebracht. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 20:39) weiterlesen...

Trump schwächt Position zu US-Soldaten in Syrien leicht abt. Trump bekräftigte am Dienstag zwar seine Absicht, die US-Soldaten möglichst bald aus dem Land abziehen zu wollen. Er fügte aber hinzu, dass man zunächst den Einsatz gegen den Islamischen Staat (IS) beenden müsse. Man wolle eine "starke und nachhaltige Fußspur" in Syrien hinterlassen, sagte Trump bei einer Pressekonferenz mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron im Weißen Haus. Trump begründete seine Haltung auch damit, dass der Iran seinen Einfluss in Syrien nicht ausweiten dürfe. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat seine Position zu einem Abzug des US-Militärs aus Syrien abgeschwächt. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 19:48) weiterlesen...

Trump unterstreicht harten Kurs gegen den Iran. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron sagte Trump am Dienstag in Washington, Iran dürfe niemals erlaubt werden, Atomwaffen zu entwickeln. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat einen strikten politischen Kurs seiner Regierung gegen den Iran unterstrichen. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 19:20) weiterlesen...

Macron: Neue Atomgespräche mit Iran müssen regionale Kräfte einbinden. Es gelte den Weg für eine neue Übereinkunft zu ebnen, sagte Macron am Dienstag in Washington. Gespräche darüber müssten die politischen Kräfte in der Region sowie Russland und die Türkei einbinden. Ziel müsse es sein, nachhaltige Stabilität für den Nahen Osten zu gewährleisten. "Wir sind nicht naiv, was den Iran angeht", sagte Macron. Gleichzeitig bringe er dem iranischen Volk eine große Menge Respekt entgegen. WASHINGTON - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump Bereitschaft zu Gesprächen über einen neuen Atomdeal mit dem Iran signalisiert. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 19:18) weiterlesen...

Wirtschaft alarmiert über Fachkräftemangel In einem gemeinsamen Appell fordern die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft die Bundesregierung zum Handeln auf. (Politik, 24.04.2018 - 18:39) weiterlesen...