Regierungen, USA

NEW YORK - Der UN-Sicherheitsrat soll sich zum ersten Mal mit der gegenwärtigen Ukraine-Krise beschäftigen.

28.01.2022 - 05:59:02

Ukraine-Krise: USA will Treffen von UN-Sicherheitsrat. Die Vereinigten Staaten beantragten am Donnerstag ein Treffen des mächtigsten UN-Gremiums für Montag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen erfuhr. Die Beratungen in New York sollen öffentlich abgehalten werden, vermutlich um 16.00 Uhr deutscher Zeit.

Die USA und ihre westlichen Verbündeten befürchten eine russische Invasion in der Ukraine. Sie verlangen einen Rückzug der an der ukrainischen Grenze versammelten rund 100 000 russischen Soldaten ins Hinterland. Vor dem Sicherheitsrat wird weniger mit Lösungen bezüglich des Konflikts gerechnet. Vielmehr könnten die USA die internationale Bühne als Druckmittel auf Moskau benutzen.

Die amerikanische UN-Mission teilte mit: "Während wir unser unermüdliches Streben nach Diplomatie fortsetzen, um die Spannungen angesichts dieser ernsthaften Bedrohung des europäischen und globalen Friedens und der Sicherheit zu deeskalieren, ist der UN-Sicherheitsrat ein entscheidender Ort für die Diplomatie."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Lafontaine: 'Russlands Sicherheitsinteressen wurden ignoriert'. Sicherheitsinteressen Russlands seien konsequent ignoriert worden, sagte Lafontaine der Zeitung "Junge Welt" in einem am Freitag vorab veröffentlichten Interview. BERLIN - Der ehemalige Linken-Chef Oskar Lafontaine hat die USA und die Nato für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine mitverantwortlich gemacht. (Boerse, 20.05.2022 - 13:46) weiterlesen...

Wissing: ÖPNV mit einem Lächeln ausprobieren. Ein so günstiges Ticket führe zu vielen Nutzerinnen und Nutzern, sagte Wissing, als er am Freitag in Berlin ein 9-Euro-Ticket kaufte. "Und da müssen wir uns vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch mit einem Lächeln begegnen, wenn man mal einen Zug nicht nehmen kann und auf den nächsten wartet." Er bat die Fahrgäste auch, mit zu vollen Zügen so umzugehen, dass die Beschäftigten der Verkehrsunternehmen "nicht gestresst werden". BERLIN - Vor dem Start des 9-Euro-Tickets für Busse und Bahnen hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) die Kundschaft zur Rücksichtnahme aufgerufen. (Wirtschaft, 20.05.2022 - 13:45) weiterlesen...

Russland stellt Gas-Lieferungen ein. Darüber habe Gazprom Export am Freitagnachmittag informiert, teilte der finnische Versorger Gasum in Espoo mit. Zuvor hatte der finnische Konzern mitgeteilt, Forderungen von Gazprom Export, Zahlungen in Rubel zu begleichen, nicht zu akzeptieren. Auch über andere Forderungen seien sich die beiden Unternehmen nicht einig. ESPOO - Russland stellt die Gas-Lieferungen nach Finnland nach Angaben des finnischen Energiekonzerns Gasum am frühen Samstagmorgen ein. (Boerse, 20.05.2022 - 13:33) weiterlesen...

EU zahlt weitere 600 Millionen Euro an Ukraine aus. Das Geld sei am Freitag ausbezahlt worden, teilte die EU-Kommission mit. Es ist Teil eines 1,2 Milliarden-Kredits zu günstigen Konditionen, der kurz nach Kriegsbeginn beschlossen worden war. Die erste Hälfte wurde bereits im März ausbezahlt. BRÜSSEL - Die EU hat weitere 600 Millionen Euro einer bereits beschlossenen Finanzhilfe für die Ukraine freigegeben. (Wirtschaft, 20.05.2022 - 13:27) weiterlesen...

Wegen Affenpocken-Infektionen: Großbritannien kauft Pocken-Impfstoff. Das berichtete die BBC am Freitag unter Berufung auf die britische Regierung. Unklar war zunächst, wie viel Impfstoff eingekauft wurde und wer damit geimpft werden soll. Eine Sprecherin der britischen Gesundheitsbehörde sagte, das Vakzin solle Menschen mit höherem Risiko einer Infektion angeboten werden. Das Risiko für die allgemeine Bevölkerung sei weiterhin sehr niedrig, hieß es. LONDON - Nach immer mehr Nachweisen von Affenpocken-Infektionen hat Großbritannien einem Bericht zufolge Pocken-Impfstoff eingekauft, der einen gewissen Schutz gegen die Erkrankung bieten soll. (Boerse, 20.05.2022 - 13:18) weiterlesen...

Russisches Militär meldet schwere Luftangriffe entlang der Frontlinie. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, berichtete am Freitag von Attacken auf die Ortschaften Bachmut, Berestowe, Kostjantyniwka, Masljakiwka, Pokrowske, Soledar im Gebiet Donezk und die Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw. MOSKAU - Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ihre Luftangriffe auf das frontnahe Hinterland der Ukraine konzentriert. (Boerse, 20.05.2022 - 13:12) weiterlesen...