USA, Deutschland

NEW YORK - Der globale Reichtum nimmt weiter kräftig zu und konzentriert sich immer stärker bei Millionären.

14.06.2018 - 18:22:23

Studie: Globaler Vermögensboom hält an - Millionäre profitieren. 2017 kletterten die Privatvermögen weltweit währungsbereinigt um 7,1 Prozent auf 201,9 Billionen Dollar (171,4 Billionen Euro), so das Ergebnis einer am Donnerstag in New York vorgestellten Studie der Boston Consulting Group (BCG). Ohne Währungsbereinigung betrug der Anstieg sogar zwölf Prozent und fiel damit mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr.

"Das Hoch an den Börsen und die Stärke vieler Währungen gegenüber dem Dollar haben dem weltweiten Vermögenswachstum einen enormen Schub gegeben", sagte BCG-Expertin Anna Zakrzewski. Davon profitierten vor allem Millionäre, bei denen sich dem "Global Wealth Report" zufolge inzwischen die Hälfte des weltweiten Vermögens ballt. 2012 lag ihr Anteil noch bei unter 45 Prozent. Damit bestätigt die Studie einmal mehr das Klischee von den Reichen, die immer reicher werden.

Das Finanzvermögen der Deutschen stieg der BCG-Analyse nach um währungsbereinigte 4,3 Prozent auf 7,5 Billionen Dollar. Damit rangiert Deutschland weltweit unverändert auf Platz fünf. An erster Stelle stehen die USA (80,5 Billionen Dollar), dahinter folgen China (20,7 Billionen), Japan (16,8 Billionen) und Großbritannien (9,3 Billionen). Amerika ist auch das Land mit den meisten Millionären - hier steht Deutschland weltweit nur auf Platz sieben.

Das vergleichsweise moderate Wachstum in Deutschland sei unter anderem auf das konservative Anlageverhalten zurückzuführen, heißt es in der Studie. 36 Prozent des Privatvermögens seien hierzulande Spareinlagen oder Bargeld, während lediglich 19 Prozent in Aktien und Fonds stecke. Im Ausland gehen die Menschen mehr Risiko ein - dort werden der Analyse nach nur 27 Prozent der Vermögen auf Sparkonten oder bar gehalten und 35 Prozent in Aktien oder Fonds.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien New York Schluss: Dow etwas schwächer - Vorsicht vor Zahlenflut. Der Dow Jones Industrial gab am Montag um 0,35 Prozent auf 25 250,55 Punkte nach. Damit setzte sich die Schwäche im Börsenmonat Oktober fort. Kurz vor der anstehenden Flut von Quartalsberichten und Ausblicken der Unternehmen auf den Rest des Jahres hielten sich Investoren noch bedeckt. NEW YORK - Mit Verlusten sind die US-Börsen in die neue Handelswoche gegangen. (Boerse, 15.10.2018 - 22:25) weiterlesen...

US-Anleihen treten auf der Stelle. Sie bewegten sich am Montag im Handelsverlauf in sehr engen Spannen um die Schlussnotierungen vom Freitag. Konjunkturdaten waren uneinheitlich ausgefallen. Die Umsätze des Einzelhandels waren im September nur wenig gestiegen, der Empire-State-Produktionsindex war dagegen stärker als erwartet nach oben geklettert. NEW YORK - US-Staatsanleihen haben sich zum Wochenbeginn kaum von der Stelle gerührt. (Sonstige, 15.10.2018 - 21:06) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs bewegt sich kaum noch. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,1583 US-Dollar, nachdem sie im europäischen Handel noch kurzzeitig über die Marke von 1,16 gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1581 (Freitag: 1,1574) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8635 (0,8640) Euro gekostet. NEW YORK - Der Eurokurs hat sich am Montag im späten New Yorker Devisenhandel nicht mehr stärker bewegt. (Boerse, 15.10.2018 - 20:57) weiterlesen...

Aktien New York: Uneinheitlich - Abwarten vor Flut von Zahlen und Prognosen. Während der Dow Jones Industrial und Cisco mussten Federn lassen. Allerdings grenzten sie die Verluste im Verlauf des Handels merklich ein. NEW YORK - Ohne eine klare Tendenz haben sich die US-Börsen zum Wochenbeginn gezeigt. (Boerse, 15.10.2018 - 19:58) weiterlesen...

Ölpreise legen zu - Streit zwischen USA und Saudi-Arabien entbrannt. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern haben Spannungen zwischen den USA und dem führenden Opec-Land Saudi-Arabien den Notierungen Auftrieb verliehen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete gegen Mittag 81,14 US-Dollar. Das waren 71 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 39 Cent auf 71,73 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Montag zugelegt. (Boerse, 15.10.2018 - 17:51) weiterlesen...

TAGESVORSCHAU: Termine am 16. Oktober 2018. FRANKFURT - Wirtschafts- und Finanztermine am Dienstag, TAGESVORSCHAU: Termine am 16. Oktober 2018 (Boerse, 15.10.2018 - 17:31) weiterlesen...