Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

ASTRAZENECA, GB0009895292

NEURUPPIN - Im Impfzentrum Kyritz im Nordwesten von Brandenburg sind neben den priorisierten ambulanten und stationären Pflegekräften auch Verwaltungsmitarbeiter des Landkreises und der zugehörigen Städte und Gemeinden geimpft worden.

18.02.2021 - 18:03:28

Wegen mangelnder Terminnachfrage Verwaltungsmitarbeiter geimpft. Das teilte Landrat Ralf Reinhardt (SPD) auf einer Online-Pressekonferenz am Donnerstag mit.

Er habe auf einen Hilferuf aus dem Impfzentrum reagiert, das über eine geringe Nachfrage nach Impfterminen der prioritär Berechtigten mit dem Präparat Astrazeneca berichtet hatte. Daher sei kurzfristig interessierten Verwaltungsmitarbeitern, aber auch Feuerwehrleuten oder Kita-Mitarbeitern eine außerplanmäßige Impfung angeboten worden, sagte Reinhardt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte im Februar die Reihenfolge der Impfungen neu festgelegt. Höchste Priorität haben danach über 80-Jährige, Pflegeheimbewohner und Pflegekräfte sowie Medizinpersonal mit erhöhtem Corona-Ansteckungsrisiko. Zur zweiten Gruppe gehören neben über 70-Jährigen, Menschen mit geistiger Behinderung, schwerer psychiatrischer Erkrankung, mit schweren chronischen Lungen- oder Lebererkrankungen sowie Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Die Ständige Impfkommission hat den Impfstoff von Astrazeneca nur für unter 65-Jährige empfohlen.

Der Landrat verteidigte am Donnerstag seine Entscheidung über die Hinzunahme von nicht priorisierten Gruppen bei der Impfung, wie etwa Mitarbeiter von Verwaltungen. Auch ihnen sollte das Impfangebot gemacht werden, wenn Impftermine etwa von Pflegekräften nicht wahrgenommen würden. Zunächst seien die priorisierten Personengruppen informiert worden, betonte Reinhardt. Trotz dieser Bemühungen seien Termine "in Größenordnungen" unbesetzt geblieben.

Allein am Donnerstag seien von 280 Impfmöglichkeiten nur 53 gebucht worden, sagte Reinhardt. "Es soll Impfstoff nicht im Lager stehen, es soll Impfstoff wirken und auch Schutz entfalten". Oberste Priorität sei, dass kein Impfstoff verfalle.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bund und Länder ringen um Lockerung der Corona-Beschränkungen. Trotz weiter hoher Infektionszahlen waren dabei auch Erleichterungen für Regionen im Gespräch, in denen nur eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird. Es könnte dann etwa eingeschränkte Öffnungen des Einzelhandels mit festen Einkaufsterminen geben. Das ging aus dem Beschlussentwurf für die Gespräche von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder hervor. BERLIN - Unter einem hohen Erwartungsdruck vieler Menschen und der Wirtschaft mit Blick auf Lockerungen des Lockdowns haben Bund und Länder am Mittwoch das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. (Boerse, 03.03.2021 - 18:40) weiterlesen...

Kreise: Corona-Impfungen spätestens Anfang April in vielen Praxen. Ab Ende März oder spätestens Anfang April sollen Haus- und Fachärzte in vielen Praxen umfassender als bisher ebenfalls gegen Corona impfen können, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus mehreren Quellen aus den Beratungen von Bund und Ländern. Ein endgültiger Beschluss über die künftigen Maßnahmen stand aber noch aus. Bisher wird vor allem in extra aufgebauten Testzentren geimpft, weil die Impfstoffe besonders gelagert werden müssen. Das wird demnächst aber nicht mehr immer nötig sein. BERLIN - Bund und Länder wollen die stockende Impfkampagne beschleunigen. (Boerse, 03.03.2021 - 18:10) weiterlesen...

Impfen was das Zeug hält - Länder wollen Astrazeneca-Impfstau abbauen (Aktualisierung: 3. Absatz: Jens Spahn zu Astrazeneca-Empfehlung) (Boerse, 03.03.2021 - 16:49) weiterlesen...

Spahn rechnet mit Astrazeneca-Empfehlung auch für Ältere. Es werde mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hinauslaufen, dass die Zulassung des Impfstoffes für über 65-Jährige komme, sagte Spahn nach Teilnehmerangaben am Mittwoch bei den Corona-Beratungen von Bund und Ländern. Dies sei Daten zu verdanken, die man aus Schottland und England habe. Die Ständige Impfkommission (Stiko) befinde sich dazu in der finalen Entscheidungsfindung. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass der Corona-Impfstoff von Astrazeneca künftig auch an ältere Menschen in Deutschland verabreicht werden kann. (Boerse, 03.03.2021 - 15:58) weiterlesen...

Söder: Impfungen beschleunigen, Haus- und Betriebsärzte einbinden. Das Motto müsse sein: "All you can vaccinate", sagte Söder nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der Schalte am Mittwochnachmittag. Man müsse aus der starren "Impfbürokratie" in mehr Flexibilität kommen. Deshalb müsse man so schnell wie irgend möglich alle Ärzte einbeziehen, niedergelassene Hausärzte, Betriebsärzte, Krankenhäuser und dann auch Schulärzte. Söder bezog sich dabei dem Vernehmen nach zunächst auf den Impfstoff von Astrazeneca , später müsse dies auch für andere Impfstoffe gelten. BERLIN - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat in den Corona-Beratungen von Bund und Ländern eine Beschleunigung der Impfungen auch unter Einbeziehung von Ärzten in der Fläche gefordert. (Wirtschaft, 03.03.2021 - 15:43) weiterlesen...

Auch Wien setzt Astrazeneca-Impfstoff bei Menschen über 65 ein. Die Stadt gab diesen Schritt am Mittwoch bekannt. Sie folgt damit Frankreich, wo die Regierung am Montag die Anwendung des britisch- schwedischen Impfstoffes auf die Altersgruppe von 65 bis 75 Jahren ausgeweitet hatte. "Es geht derzeit um die Schnelligkeit, und wir wissen von diesem Astrazeneca-Impfstoff, dass er auch bei älteren Personen gute Wirkung zeigt", sagte der Chefarzt der Wiener Krankenhäuser, Michael Binder. WIEN - In Österreichs Hauptstadt Wien werden ab sofort auch Menschen über 65 Jahren mit dem Vakzin von Astrazeneca geimpft. (Boerse, 03.03.2021 - 13:55) weiterlesen...