Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Italien

(Name berichtigt: Manfred Weber, nicht Martin Weber (1.

16.11.2020 - 05:43:29

WDH/London sieht Fortschritte Richtung Brexit-Handelspakt

LONDON - Der britische Brexit-Unterhändler David Frost sieht Fortschritte bei den Verhandlungen über einen Handelspakt mit der EU. "Es gab einige Fortschritte in eine positive Richtung in den letzten Tagen", schrieb Frost kurz vor seiner Ankunft zu einer neuen Gesprächsrunde in Brüssel am Sonntag auf Twitter. "Wir haben nun auch größtenteils einen gemeinsamen Vertragstext, obwohl es natürlich weiterhin bei signifikanten Punkten noch keine Einigung gibt."

Von der Europäischen Union war nach der vergangenen Verhandlungsrunde hingegen mangelnde Bewegung beklagt worden. Seit Monaten hakt es an den gleichen Punkten - unter anderem den Regeln für EU-Fischer in britischen Gewässern sowie gemeinsamen Wettbewerbsbedingungen.

Am Sonntagnachmittag wollte Frost mit EU-Unterhändler Michel Barnier eine neue Verhandlungsrunde beginnen. "Seit dem 22. Oktober haben wir fast jeden Tag verhandelt", twitterte der Brite. Die Zeit drängt. Mehrere Fristen wurden bereits gerissen. Ein Handelsabkommen müsste auf beiden Seiten noch ratifiziert werden, bevor es zum Jahreswechsel in Kraft treten kann.

Ende Januar war Großbritannien zwar bereits aus der EU ausgetreten. Bis Ende Dezember gilt aber noch eine Übergangsphase, in der weitgehend die gleichen Regeln gelten wie zuvor. Ohne Einigung drohen danach Zölle, Staus an den Grenzen und andere Handelshürden. Die Verhandlungen könnten weiterhin auch scheitern, warnte Frost auf Twitter - Unternehmen sollten sich vorbereiten.

"Es kommt der Zeitpunkt, an dem Unternehmen wirklich wissen müssen, worauf sie sich vorbereiten", sagte der britische Umweltminister George Eustice am Sonntag in einem BBC-Interview. Die kommende Woche sei "eine Woche, in der sich die Dinge bewegen müssen".

Irlands Außenminister Simon Coveney warnte im Sender Sky News davor, ein Abkommen könne auch noch daran scheitern, dass Großbritannien an seinem Binnenmarktgesetz festhalte. Das geplante Gesetz verstößt in Teilen gegen den mühsam ausgehandelten und bereits gültigen Brexit-Deal. "Die EU wird auf keinen Fall ein neues Abkommen ratifizieren, wenn die britische Regierung ein existierendes Abkommen bricht, das nicht einmal zwölf Monate alt ist, und damit internationales Recht", so Coveney. Trotzdem halte er eine Einigung noch für "machbar".

Der Fraktionschef der konservativen Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, forderte den britischen Premierminister Boris Johnson auf, zurückzurudern. "Johnson muss zur Vernunft kommen und Kompromisse machen. Nur dann kann weiterer Schaden von den Menschen und der Wirtschaft in Großbritannien und in der EU abgewendet werden", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kabinett verlängert Teil-Lockdown in Bayern - Lockerungen an Weihnachten. MÜNCHEN - Nach der Bund-Länder-Vereinbarung vom Mittwochabend hat das bayerische Kabinett die Verlängerung des Teil-Lockdowns und der strengen Kontaktbeschränkungen für den Freistaat beschlossen. Freizeit- und Kultureinrichtungen aller Art sowie die Gastronomie müssen demnach zunächst bis mindestens 20. Dezember geschlossen bleiben, wie aus der Mitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag hervorgeht. Veranstaltungen bleiben untersagt, touristische Übernachtungsangebote verboten. Kabinett verlängert Teil-Lockdown in Bayern - Lockerungen an Weihnachten (Wirtschaft, 26.11.2020 - 14:27) weiterlesen...

Söder: Krankenhäuser in Bayern laufen mit Corona-Patienten voll. "Die Krankenhäuser laufen voll", sagte Söder, erste Kliniken sendeten Notsignale. Wenn sich die Zahl von derzeit 83 Todesfällen pro Tag bis Weihnachten fortsetze, würden bis dahin allein in Bayern 2500 Menschen sterben. "Das ist ein schweres Schicksal für die Menschen", sagte Söder. MÜNCHEN - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat auf die schweren Folgen der derzeit hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie hingewiesen. (Wirtschaft, 26.11.2020 - 14:22) weiterlesen...

Liftbetreiber: Schließung aller Skigebiete wäre 'katastrophal'. Ein Wintersportverbot wäre für die betroffenen Regionen katastrophal und zudem unverständlich, sagte Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS), am Donnerstag. Bewegung an der frischen Luft sei gesund und das Infektionsgeschehen in Ischgl sei nicht vom Skibetrieb ausgegangen. "Es kommt nicht vom Skisport. MÜNCHEN - Die Liftbetreiber in Deutschland lehnen die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeschlagene Schließung aller Skigebiete ab. (Wirtschaft, 26.11.2020 - 14:21) weiterlesen...

BUND kritisiert Corona-Beschlüsse zu Feuerwerk. "Es kann nicht sein, dass wir mitten in der Corona-Pandemie eine Überlastung der Notaufnahmen riskieren und Betroffene noch größeren Risiken aussetzen", sagte Olaf Bandt, Vorsitzender des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), am Donnerstag. BERLIN - Die Umweltorganisation BUND hat die Beschlüsse von Bund und Ländern zum Silvesterfeuerwerk kritisiert. (Wirtschaft, 26.11.2020 - 14:18) weiterlesen...

Kabinett beschließt Quarantänepflicht für Tagestouristen ins Ausland. Eine Ausnahmeregelung für Aufenthalte unter 24 Stunden soll nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe gelten, insbesondere Arbeit, Schule, Arztbesuche, familiäre Angelegenheiten und Geschäfte des täglichen Bedarfs. Das hat das bayerische Kabinett nach Angaben der Staatskanzlei am Donnerstag in München beschlossen. MÜNCHEN - Wintersportler und andere Tagestouristen, die auch nur kurz in ein Risikogebiet im Ausland reisen, sollen in Bayern künftig verpflichtend in Quarantäne müssen. (Wirtschaft, 26.11.2020 - 14:15) weiterlesen...

Rechnungshof: EU schützt Meere zu wenig. Die biologische Vielfalt sei trotz der Maßnahmen der Europäischen Union weiter akut bedroht, hieß es in einem am Donnerstag veröffentlichten Sonderbericht. LUXEMBURG - Der Schutz der europäischen Meere und Fischbestände reicht aus Sicht des Europäischen Rechnungshofes bei weitem nicht aus. (Boerse, 26.11.2020 - 14:08) weiterlesen...